Am 13. Dezmeber hat die Solon SE, wie das Unternehmen selbst bekannt gab, den Antrag auf auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Im Nachgang wurde dies auch für die deutschen Tochtergesellschaften gestellt.
Das Solon Headquarter in Berlin. Bild: Solon
2009 war der Solarmodulhersteller Solon aufgrund einer weltweit stagnierenden Nachfrage nach Solartechnik in die roten Zahlen gerutscht und hatte 2010 von Bund und Ländern eine Bürgschaft über 146 Millionen Euro erhalten. Jetzt steht die Insolvenz an.
Wie der Solarmodulhersteller in einer Pressemitteilung berichtet, hat sich das Unternehmen in den letzten Monaten intensiv um eine finanzielle Restrukturierung bemüht. Man habe Gespräche mit Investoren, den finanzierenden Banken und den Bürgen geführt. Doch am 13.12.2011 seien die Verhandlungen über eine einvernehmliche Lösung gescheitert. Die SOLON SE will nun die Möglichkeiten zur Restrukturierung im Rahmen des Insolvenzverfahrens nutzen.
Im Nachgang wurde ebenfalls für folgende Tochtergesellschaften Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt: SOLON Photovoltaik GmbH, SOLON Nord GmbH und SOLON Investments GmbH.
Am 14.12.2011 lässt laut Greenpeace Magazin (online) und Handelsblatt Solons Insolvenzanmeldung die Solarbranche erzittern, da viele Unternehmen unter wegbrechenden Märkten und Billigkonkurrenz aus China leiden. Die Aktien des Berliner Unternehmens brechen zeitweilig um 60 Prozent ein, so das Handelsblatt am 14.12.2011.