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SzeneNews vom 26.01.2012

Internationales Interesse wächst - Solarunternehmen REM in Mosambik

Nach dem Besuch des namibischen Botschafters wird das Rottenburger Unternehmen REM auf dem afrikanischen Kontinent aktiv. Kürzlich waren die beiden Geschäftsführer Claus Alt und Thomas Hirsch in Mosambik bei dem Minister für Wissenschaft und Technologie zu Gast. Das Unternehmen möchte zur Elektrifizierung des Landes einen Beitrag leisten.

Der Minister für Wissenschaft und Technologie der Republik<br />Mosambik, Venâncio Simâo Massingue, empfing in Mosambik<br />die Delegation aus Rottenburg. Bild: REM
Der Minister für Wissenschaft und Technologie der Republik
Mosambik, Venâncio Simâo Massingue, empfing in Mosambik
die Delegation aus Rottenburg. Bild: REM
„In Mosambik herrschen einfache Verhältnisse. Nur etwa fünf Photovoltaikmodule sind nötig, um ein Schulgebäude mit Licht für die Klassenzimmer und Strom für ein Fernsehgerät zu versorgen“, erläutert Hirsch. Die beiden Geschäftsführer sehen großes Potential in der elektrischen Erschließung des Landes.

„Elektrifizierung gibt es nur entlang der Küste“, berichtet Thomas Hirsch. Das Hinterland allerdings sei wenig entwickelt: "Weder Stromleitungen, geschweige denn ein anständiges Stromnetz sind vorhanden." Das ist den Geschäftsführern besonders bei einem Marktbesuch aufgefallen. Mosambik sei ein sehr fruchtbares Land mit ausreichend Wasser. Die Händler auf den Märkten bieten Gemüse und frischen Fisch an, doch es fehlen Möglichkeiten zum Kühlen der Lebensmittel. Und auch die Landwirtschaft könnte besser florieren, wenn es Brunnen und Wasserleitungen zur Bewässerung der Felder gäbe.

Der Minister für Wissenschaft und Technologie der Republik Mosambik, Venâncio Simâo Massingue, empfing in Mosambik die Delegation aus Rottenburg. Der Wissenschaftsminister will ein Technologiezentrum gründen, um dort Wissenschaftler und Ingenieure auszubilden. Mosambik soll später in der Lage sein, derartige Projekte selbstständig zu planen und umzusetzen. Langfristig könne sich REM vorstellen, einen Zweigbetrieb in dem südafrikanischen Land zu eröffnen, berichten die beiden Geschäftsführer. Der Betrieb denkt auch darüber nach, Studenten und Praktikanten aus Mosambik an die Laaber zu holen, um die jungen Leute in dem Zweig auszubilden.


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