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SzeneNews vom 30.04.2012

„Die Umsatzmilliarde ist in Sichtweite“ - Die Hansgrohe Gruppe erzielt 2011 zweistelligen Umsatzsprung

In einem sehr wechselhaften konjunkturellen Umfeld ist es der Hansgrohe Gruppe gelungen, ihren Wachstumskurs im Jahr 2011 fortzusetzen.

Investitionen in weiteres Wachstum „Made in Germany“: Die Hansgrohe Gruppe wendete 2011 mehr als € 11 Mio. auf, um ihre Fertigungskapazitäten in Deutschland aufzustocken. Bild: Hansgrohe
Investitionen in weiteres Wachstum „Made in Germany“: Die Hansgrohe Gruppe wendete 2011 mehr als € 11 Mio. auf, um ihre Fertigungskapazitäten in Deutschland aufzustocken. Bild: Hansgrohe
„In nahezu allen Regionen übertraf der erzielte Umsatz das Vorjahresniveau, sodass der Nettogesamtumsatz unseres Unternehmens eine neue Bestmarke erreichte. Die Umsatzmilliarde ist in Sichtweite gerückt“, fasste Siegfried Gänßlen, Vorstandsvorsitzender der Hansgrohe SE (www.hansgrohe.com), anlässlich einer Pressekonferenz am heutigen Tag in Stuttgart das Geschäftsjahr 2011 zusammen. „Vor allem im Heimatmarkt Deutschland und in den Emerging Markets fiel der gemeinsam mit unseren Partnern und Kunden erarbeitete Zuwachs besonders deutlich aus. Aber auch in den Märkten, die wie die USA oder Großbritannien lange unter den Auswirkungen der Finanzmarkt- und Immobilienkrise gelitten hatten, hat sich nach dem Turnaround aus dem Vorjahr die positive Tendenz fortgesetzt.“ Mit einem Plus von 10,3 Prozent kletterte der Nettogesamtumsatz, den der global tätige Armaturen- und Brausenhersteller im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte, um € 71 Mio. auf € 764 Mio. (2010: € 693 Mio.).

„Trotz der kräftig gestiegenen Rohstoff- und Materialpreise ist es uns gelungen, den Vorsteuerertrag noch einmal leicht zu steigern und das Betriebsergebnis auf dem Rekordniveau des Vorjahres zu halten“, erklärte der Hansgrohe CEO. Getragen von der erzielten Umsatzsteigerung, verbesserte der Schwarzwälder Bad- und Sanitärspezialist sein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 Prozent auf die neue Bestmarke in Höhe von € 157 Mio. (2010: € 154 Mio.). Dies – so Siegfried Gänßlen – sei umso erfreulicher, da das Unternehmen mit rund € 42 Mio. 2011 so viel investiert habe wie noch nie zuvor seit seiner Gründung im Jahr 1901. „Damit haben wir die Basis gelegt, um mit unseren weltweit fast 3.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – auch dies ein neuer Höchststand – im globalen Wettbewerb weiter zu wachsen. Unseren Beschäftigten gebührt mit ihrer hohen Leistungsbereitschaft ein großer Anteil am Unternehmenserfolg. Ich nutze daher sehr gern auch diese Gelegenheit, um im Namen des gesamten Vorstands unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der ganzen Hansgrohe Welt herzlich Dank zu sagen.“

Wachstumslokomotiven Deutschland und China
Getragen haben das 2011 erzielte Umsatzplus Zuwächse sowohl im Inlands- als auch im Auslandsgeschäft. Besonders kräftig fiel die Steigerung dabei in den ersten sechs Monaten des letzten Jahres aus, während sich vor allem im IV. Quartal 2011 die nachlassende Dynamik der Weltwirtschaft und die Folgen der Staatsschuldenkrise in der Europäischen Union (EU) bemerkbar machten und sich auch im Auftragseingang der Hansgrohe Gruppe widerspiegelten. Selbst die „Motoren der Weltwirtschaft“, die so genannten BRIC-Staaten mit China an der Spitze, die in den vergangenen Jahren auf Hochtouren gelaufen waren, haben im zweiten Halbjahr an Tempo eingebüßt. Trotzdem konnte das Geschäftsvolumen hier um mehr als ein Drittel gesteigert werden. Nicht von ungefähr belegte China 2011 erstmals in der Unternehmensgeschichte die Spitzenposition als umsatzstärkster Auslandsmarkt.

„Es macht sich bezahlt, dass wir im ‚Reich der Mitte‘ die Marktbearbeitung jenseits der Mega-Städte systematisch in Angriff genommen haben. Hier sind 2011 mehr als 100 neue Hansgrohe Point of Sales entstanden“, erläuterte Siegfried Gänßlen. Ebenso wichtig sei, dass es die eigene Armaturenfabrik in Songjiang/Shanghai ermögliche, mit einem lokalen, auf die spezifischen Kundenbedürfnisse abgestimmten Sortiment die Nachfrage aus der wachsenden chinesischen Mittelklasse zu bedienen. „Wir werden unser Werk in China ab 2012 weiter ausbauen, mit dem Ziel das weitere Wachstum in Asien abzudecken“.

Gegenüber den BRIC-Staaten fielen die Wachstumsraten in den saturierten Märkten Nordamerikas und des Euro-Raums moderater aus. Ausgenommen hiervon waren lediglich Frankreich und Deutschland, wo die Hansgrohe Vertriebsgesellschaften ein Plus im zweistelligen Prozentbereich erzielt haben. Insbesondere im deutschen Heimatmarkt fiel der Zuwachs 2011 nach der deutlichen Steigerung im Vorjahr mit mehr als 14 Prozent besonders kräftig aus. Hier machte sich zum einen bemerkbar, dass die Endverbraucher nach Jahren der Zurückhaltung wieder verstärkt in die hochwertige Ausstattung und Renovierung ihrer Bäder investieren. Zum anderen ist das Umsatzwachstum auf Erfolge im Projektgeschäft zurückzuführen. Infolge des überproportionalen Umsatzanstiegs in Deutschland sank der Auslandsanteil am Gesamtumsatz geringfügig auf 77 Prozent (2010: 78 Prozent).

Investitionen in weiteres Wachstum
Mit € 42 Mio. (2010: € 33 Mio.) investierte die Hansgrohe Gruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr so viel in ihr Anlagevermögen wie nie zuvor in der 110jährigen Unternehmensgeschichte. Erneut entfiel der Großteil des Kapitaleinsatzes auf die deutschen Standorte, wo in sechs Werken – gemessen am Umsatz – rund 80 Prozent der Produktion stattfindet. Die Finanzierung sämtlicher Investitionen erfolgte dank der überdurchschnittlichen Ausstattung mit Eigenkapital und der soliden Ertragslage über den Cash Flow.

Neben Investitionen in Modernisierungs- und Rationalisierungsprojekten in Produktion und Logistik wendete das Unternehmen 2011 über € 11 Mio. auf, um die Fertigungskapazitäten in Schiltach und Offenburg zu erweitern. Einen guten Teil dieser Investitionen hat die Hansgrohe Gruppe dabei für den weiteren Ausbau ihres erst 2008 errichteten Armaturenwerks in Offenburg-Elgersweier eingesetzt. Damit wuchs die Produktionsfläche der hochmodernen Mischerfabrik um rund 50 Prozent.

Auch 2012, so Siegfried Gänßlen, werde die Hansgrohe Gruppe erneut in beträchtlichem Umfang investieren. Davon werde auch wieder ein wesentlicher Teil in Werkzeuge und Vorrichtungen für Neuprodukte fließen, um die Innovationsstärke des Unternehmens weiter auszubauen. Ziel sei es dabei, die Neuentwicklungen weiter konsequent auf die Erhöhung des Kundennutzens auszurichten. „Die Qualität der Innovationen ist entscheidend, um sich vom Wettbewerb und den zahlreichen Nachahmern abzusetzen“, betonte der Hansgrohe CEO. „Dafür haben wir bereits zahlreiche Produktneuheiten sowie neue Konzepte und Lösungsansätze in Vorbereitung, von denen wir die erste spektakuläre Innovation im kommenden Herbst präsentieren werden: eine Armatur mit einem völlig neuen Bedienkonzept, einer einzigartigen Formensprache und einem besonderen Anspruch an den nachhaltigen Umgang mit der Ressource Wasser.“

„Nachhaltigkeit ist Zukunftsfähigkeit“
Tatsächlich misst der Schwarzwälder Armaturen- und Brausenspezialist der konsequenten Ausrichtung seiner Geschäftsprozesse an Nachhaltigkeitsaspekten eine ebenso große Bedeutung für den wirtschaftlichen Erfolg zu wie für die Stärkung seiner Innovationskraft. „Es ist Teil unserer Strategie, Hansgrohe stufenweise zu einem konsequent nachhaltigen Unternehmen zu entwickeln. Denn dies entscheidet mit über unsere Zukunftsfähigkeit“, erklärte Siegfried Gänßlen. „Dazu haben wir uns nicht nur entsprechende Leitsätze, sondern auch strategische, messbare und durchaus ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele gegeben.“ Unter anderem sollen – bezogen auf das Basisjahr 2010 und das Gesamtgewicht der abgesetzten Produkte – bis 2014 der Wasserverbrauch um zehn Prozent und die direkten CO2-Emissionen des Unternehmens um 20 Prozent reduziert werden. Ein eigens geschaffenes „Green Controlling“ hat die Aufgabe, die entsprechenden Umwelt- und Nachhaltigkeitsdaten detailliert zu erfassen, zu bewerten und Impulse für Verbesserungen der Umwelt- und Nachhaltigkeitsleistung zu geben.

Trotz Volatilität als neue Normalität: Umsatzmilliarde fest im Blick
Insgesamt sieht sich die Hansgrohe Gruppe gut aufgestellt, um 2012 trotz des instabilen konjunkturellen Umfelds und der sich abschwächenden Dynamik der Weltwirtschaft ihren Wachstumskurs fortzusetzen.

„Allerdings wirken sich – wie schon im letzten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres – die gestiegene Volatilität der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die damit verbundene Zunahme der Unsicherheiten bei Kunden und Marktpartnern stärker als bisher auf unseren Auftragseingang aus“, analysierte Hansgrohe Chef Gänßlen. „Es zeigt sich insgesamt immer mehr, dass die Volatilität zur neuen Normalität geworden ist. Unsere Herausforderung besteht darin, trotzdem weiter gemeinsam mit unseren Partnern und Kunden nachhaltig und profitabel zu wachsen.“

Das Unternehmen werde aus diesem Grund – neben der systematischen Erschließung neuer Märkte und der Erweiterung der Produktions- und Logistikkapazitäten – ein Hauptaugenmerk auf Maßnahmen zur Stärkung der Markenbekanntheit und zum Ausbau der Innovationskraft legen. „Daran werden alle bei Hansgrohe mit Nachdruck arbeiten. Daher gehen wir für 2012 von einem moderaten Wachstum und einem stabilen Ergebnis aus“, beschrieb Siegfried Gänßlen die Erwartungen für das aktuelle Geschäftsjahr, „sodass wir die Milliarde als mittelfristiges Umsatzziel fest im Blick behalten.“
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P G schrieb: Hallo, ich hab irgendwie ein Verständnis Problem, ich möchte...
Sonnenschein123 schrieb: Hallo zusammen, ich habe einen älteren ETA PE 25, Baujahr...
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