Der Umsatz der Geberit Gruppe im Geschäftsjahr 2013 stieg um 4,7% auf CHF 2291,6 Mio. Währungsbereinigt resultierte eine Zunahme von 3,6%. Bei den Ergebnissen erwartet die Unternehmensleitung für das Gesamtjahr eine operative Cashflow-Marge von 25 bis 26 Prozent. Jahresabschluss und Geschäftsbericht 2013 werden zur Analysten- und Medienkonferenz am 11. März 2014 veröffentlicht.
Umsatz im 4. Quartal im Rahmen der mittelfristigen Zielsetzungen
Im 4. Quartal 2013 erreichte der Umsatz CHF 525,3 Mio., eine Zunahme von 4,8%. Nach einem
schwierigen ersten Halbjahr (1. Quartal: +1,0%; 2. Quartal: +1,2%) und einem unter anderem durch
eine schwächere Vorjahresperiode begünstigten, überdurchschnittlichen 3. Quartal (+8,1%) betrug
das Wachstum im letzten Quartal des Jahres 2013 in lokalen Währungen +4,4%. Dieser Wert lag
damit innerhalb des mittelfristigen Zielkorridors von vier bis sechs Prozent.
Der kumulierte Umsatz der Geberit Gruppe im Jahr 2013 nahm um 4,7% auf CHF 2291,6 Mio. zu,
was einem währungsbereinigten Wachstum von 3,6% entspricht. Die im Umsatz enthaltenen
Währungsgewinne beliefen sich auf rund CHF 25 Mio.
Marktanteile gewonnen1
In einem anhaltend anspruchsvollen Umfeld konnten in vielen Märkten durch überdurchschnittliche
Umsatzzuwächse Marktanteile gewonnen werden. In Europa nahm der Umsatz um 3,7% zu.
Während sich einzelne Märkte in der zweiten Jahreshälfte erholten, hielt insgesamt der Trend der
stark divergierenden Entwicklung an. Deutlich wuchsen Grossbritannien/Irland (+18,3%) und
Deutschland (+7,4%). Ebenfalls zulegen konnten die Nordischen Länder (+4,5%), Zentral-/Osteuropa
(+4,1%), die Iberische Halbinsel (+3,9%), die Schweiz (+2,9%) und Frankreich (+1,0%). Umsatzeinbussen
mussten dagegen die Benelux-Staaten (-1,7%), Österreich (-1,8%) und Italien (-5,0%)
hinnehmen. Trotz leichter Erholung litt die Umsatzentwicklung in Amerika (-0,8%) weiterhin unter der
schlechten Verfassung des in dieser Region für Geberit hauptsächlich relevanten öffentlichen
Bereichs. Die Umsätze in der Region Fernost/Pazifik verliefen – beeinflusst hauptsächlich durch den
negativen Geschäftsverlauf in China – negativ (-3,8%). Einen erfreulichen Umsatzzuwachs erzielte
dagegen Nahost/Afrika (+23,8%).
Nach einer gegenläufigen Entwicklung im ersten zeigte sich im zweiten Halbjahr ein positiverer
Umsatzverlauf bei den Rohrleitungssystemen im Vergleich mit den Sanitärsystemen. Kumuliert nahm
der Umsatz bei den Sanitärsystemen in Schweizer Franken um 4,4% zu (in lokalen Währungen:
+3,3%), bei den Rohrleitungssystemen dagegen leicht stärker um 5,2% (in lokalen Währungen:
+4,0%).
Operative Margen über dem mittelfristigen Zielkorridor
Ein im Vorjahresvergleich prozentual tieferer Warenaufwand wird sich auf die operative Cashflow
(EBITDA)-Marge positiv auswirken. Höhere Kundenboni sowie gestiegene Unterhaltskosten und
Personalaufwendungen werden dies teilweise kompensieren. Insgesamt erwartet die
Unternehmensleitung für das Gesamtjahr eine über dem Vorjahr liegende EBITDA-Marge von 25 bis
26 Prozent.
Der vollständige Jahresabschluss und der Geschäftsbericht 2013 werden zur Analysten- und
Medienkonferenz am 11. März 2014 in Zürich publiziert.
1 Alle Werte Regionen/Märkte kumuliert und in lokalen Währungen