Burkhard Kehm, Schiedel GmbH und Co. KG, ist neuer Vorstandsvorsitzender der Initiative Pro Schornstein e. V. (IPS). Mit der Wahl durch die Mitgliederversammlung, Mitte September in Eibelstadt bei Würzburg, folgt er auf Johannes Kaindlstorfer, der das Amt seit 2004 innehatte. In einer Laudatio dankte Anton W. Hart dem „Mister Keramikschornstein“ Kaindlstorfer für seinen langjährigen, mit sehr großem Engagement und Herzblut erbrachten Einsatz. „Wir haben alle von Beginn an gespürt, wie sehr Ihr Herz für den Keramikschornstein brennt“, so Hart.
Der neue IPS-Vorstand (v.l.n.r.): Sascha Neubauer, Winfried Fischer,
Ralf Burghartz, Gereon Kihm, Burkhard Kehm, Anton W. Hart,
Rudolf Kruse, Guido Hörer.
Prägte die IPS seit 2004 als Industrieverband pro
Keramikschornstein: Johannes Kaindlstorfer (links) mit Anton W.
Hart.
Bilder: IPS
Unter Kaindlstorfer hat sich die IPS als Interessenvertretung für den Keramikschornstein entwickelt und zum Beispiel die Initiative Individuelles Heizen (IIH) maßgeblich mitgeprägt. Noch heute vertritt Kaindlstorfer als Initiator und Sprecher das IPS-Projekt „Allianz Freie Wärme“ (www.freie-waerme.de), das seit Oktober 2013 Verbraucher und Politiker über die Fallstricke monopolistisch geprägter Nah- und Fernwärmenetze, aber auch über die Vorteile individueller Heizungssysteme informiert und aufklärt. Zuletzt auch in projektspezifischer Absprache mit den Verbraucherzentralen.
Neuer IPS-Vorstand gewählt
Neben Burkhard Kehm wurden Winfried Fischer, Wienerberger GmbH; Anton Wolfgang Hart, Hart Keramik AG und Guido Hörer, Erlus Aktiengesellschaft, als Stellvertreter in den IPS-Vorstand gewählt. Die neu gewählten, stimmberechtigten Beisitzer sind: Ralf Burghartz, Hanse-Betonvertriebs-Union GmbH; Gereon Kihm, TONA Tonwerke Schmitz GmbH; Rudolf Kruse, Schornsteinwerk Schreyer GmbH und Sascha Neubauer, Schiedel GmbH & Co. KG.
Burkhard Kehm betonte nach seiner Wahl, dass die Verbändearbeit mit dem neuen Vorstandsteam, aber auch die Kampagne Freie Wärme gezielt fortgeführt werden sollen. „Unser Hauptaugenmerk werden wir dabei künftig auf die Unverzichtbarkeit des Schornsteins beim Bauen lenken“, erklärte Kehm. Denn ein Keramikschornstein ermöglicht die freie und optimale Wahl der Wärmequelle unter Einbindung modernster Heizungstechniken, aber auch im Notfall den Wechsel zur Einzelraumfeuerstätte. Nach Ansicht der IPS wird dies heutzutage völlig unterschätzt und in den Bauplänen zunehmend nicht berücksichtigt.
Neu gestaltete IPS-Website rund um den Keramikschornstein
Welche vielfältigen Gründe es für einen Schornstein gibt, dies lässt sich seit kurzer Zeit auf der neuen IPS-Website unter www.proschornstein.de schnell und einfach herausfinden. Ob als Bauherr oder Experte, mit wenigen Klicks erhält man die Antworten zu den wichtigsten bauphysikalischen Fragen rund um den Keramikschornstein. Die Website ist dynamisch gestaltet, und kann zuhause am Rechner oder unterwegs beim Kunden auf allen Mobilgeräten geöffnet und für Beratungsgespräche genutzt werden.