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SzeneNews vom 21.08.2019

Oliver Hermes sieht in Digitalisierung große Chancen für den Klimaschutz

Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart besucht Wilo Gruppe

Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, besuchte am Donnerstag die Wilo Gruppe in Dortmund. Auf seiner Sommertour 2019 informierte er sich vor Ort unter anderem über den Nutzen digitaler Lösungen für den Klimaschutz, die Umsetzung der digitalen Transformation beim Neubau des WiloPark und die Vision einer Smart Urban Area Rhein-Ruhr.

v.l.n.r.: Georg Weber (CTO der Wilo Gruppe), Landeswirtschaftsminister Prof. Andreas Pinkwart und Oliver Hermes (Vorsitzender des Vorstands und CEO der Wilo Gruppe) tauschten sich am Wilo Stammsitz in Dortmund aus.<br />Bild: Wilo
v.l.n.r.: Georg Weber (CTO der Wilo Gruppe), Landeswirtschaftsminister Prof. Andreas Pinkwart und Oliver Hermes (Vorsitzender des Vorstands und CEO der Wilo Gruppe) tauschten sich am Wilo Stammsitz in Dortmund aus.
Bild: Wilo

„Die Wilo Gruppe ist ein Klimaschutz-Unternehmen und leistet einen wichtigen Beitrag, um den Klimawandel zu entschleunigen und die globalen Klimaschutzziele zu erreichen“, sagte Oliver Hermes, Vorsitzender des Vorstands und CEO der Wilo Gruppe. „Klimaschutz ist Teil unseres Geschäftsmodells. Die Arbeit mit den kostbaren Ressourcen Wasser und Energie sowie der Umgang mit dem zu schützenden Klima setzen nachhaltiges Denken und Handeln voraus. Beides ist bei uns fest in der Unternehmenskultur verankert“, so Oliver Hermes.

Mit neuen Technologien dem Klimawandel begegnen

Prof. Dr. Andreas Pinkwart lobte den Pioniergeist des Technologiespezialisten aus Dortmund: „Wilo zeigt einmal mehr, dass es oft die Unternehmen des klassischen, produzierenden Gewerbes sind, die veränderte Rahmenbedingungen aufgreifen und sich eine konsequent auf Innovationen ausgerichtete Strategie zu Nutzen machen“, sagte der Wirtschafts- und Digitalminister des Landes Nordrhein-Westfalen. Gerade im Zusammenhang mit der digitalen Transformation und den Klimazielen würden diese Unternehmen hohe Agilität beweisen. Dies komme nicht nur den Unternehmen, sondern besonders Mensch und Umwelt zugute: „Unser Ziel ist es, Nordrhein-Westfalen zum klimafreundlichsten Industriestandort in Europa zu machen. Das können wir nur mit Hilfe energieeffizienter, umweltschonender und zunehmend digitaler Technologien schaffen. Das Unternehmen Wilo leistet dazu mit seinen innovativen Produkten und Prozessen einen wichtigen Beitrag.“

„WiloPark als digitaler Stadtteil“

Die Wilo Gruppe baut derzeit am Standort in Dortmund auf einer Gesamtfläche von
194.000 m2 mit dem WiloPark einen komplett neuen Stammsitz, derzeit das größte Industrie–Bauprojekt in Nordrhein-Westfalen. Eine Woche vor dem Ministerbesuch hatte Wilo die Schlüssel zur neuen Smart Factory, dem Kernstück des neuen WiloPark, erhalten. „Wir schaffen quasi einen eigenen, digitalen Stadtteil innerhalb Dortmunds und unterstützen damit die Smartifizierung der Stadt, der Region und des Landes NRW“, erklärte Oliver Hermes im Rahmen eines Rundgangs. „NRW und das Ruhrgebiet im Speziellen bieten gute Voraussetzungen, sich zu einer Smart Urban Area zu entwickeln“, so der Vorstandsvorsitzende. „Wir haben mit 70 Hochschulen und 50 außeruniversitären Forschungseinrichtungen eine bundesweit einmalige Bildungslandschaft und mit zusätzlich 60 Technologieparks sowie einem starken Mittelstand die notwendigen Innovationstreiber und –motoren um mit der Region NRW in Deutschland Vorreiter zu sein.“

Im Anschluss an den Rundgang über den WiloPark besuchten Oliver Hermes, Georg Weber, CTO der Wilo Gruppe, und der Wirtschaftsminister gemeinsam die TU Dortmund. Dort tauschten sie sich mit Prof. Dr. Katharina Morik zu Themen wie künstlicher Intelligenz aus und diskutierten die Bedeutung der Zusammenarbeit von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft.

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