Es gibt viel zu tun und im Stammwerk von Grohe packen die Mitarbeiter engagiert an. Seit Juni erlebt das Unternehmen einen Nachfrageschub. Jetzt steht das Stammwerk vor einem seiner größten Investitionsprogramme und kann damit in eine sichere Zukunft blicken.
Das Grohe Stammwerk in Hermer
Von den 200 Millionen Euro, die Grohe bis 2008 aufwenden wird, bleiben allein zwei Drittel in Deutschland. Für den Standort Hemer sind für die drei kommenden Jahre Investitionen in Höhe von 25,4 Millionen Euro vorgesehen, ein Volumen, das das Werk fit für die Herausforderungen im internationalen Wettbewerb macht. Als vollstufiges Werk mit ausgewiesener Kernkompetenz im Metallbereich ist es ein wichtiger Baustein innerhalb des Produktionsnetzwerkes, das Kunden in den drei wichtigen Regionen Europa, NAFTA und Asien zeitnah versorgt.
Für den größten Arbeitgeber im deutschen Sanitärmarkt sind damit die Weichen Richtung Zukunft gestellt, so David J. Haines, Vorstandsvorsitzender von Grohe: „Wir sind ein eigenständiges deutsches Mittelstandsunternehmen und werden es bleiben. Daher setzen wir die Internationalisierung konsequent und energisch fort. Deutschland bleibt das Herzstück des Grohe-Fertigungsverbundes und Hemer wird als Kompetenzzentrum für Metallbearbeitung in diesem Rahmen weiter ausgebaut.“
Am Grohe-Stammsitz werden die Fertigungsprozesse jetzt einfacher und effektiver gestaltet – Flexibilität, Senkung von Fehlerkosten, die Reduzierung von Verschwendung sind Ziele der neuen Werksstrategie. Mit speziellen Workshops, internen Seminaren und Teamtrainings wird der Gedanke an einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess umgesetzt. Erfolgreich, wie sich zeigt, denn das Werk belegte beim bundesweiten Wettbewerb "Beste Fabrik" * den dritten Platz.
* Wirtschaftswoche, 25-26. Oktober 2004