Dreht sich bei LOOS INTERNATIONAL üblicherweise alles um moderne Dampf- und Heißwasserkesselanlagen, so schlägt das Herz der Eigentümer und Prokuristen auch für historische Fahrzeuge aller Art.
Das erfolgreiche Team Hofmann/Maier-Lenz im Eiskanal
Vom 26. Januar bis 1. Februar 2006 fand die 9. Rallye Monte Carlo Historique, eine der bekanntesten Oldtimer-Rallyes der Welt, mit Teilnehmern aus 23 Ländern statt. LOOS ging mit der größten Mannschaft, bestehend aus 15 Rallyefahrzeugen der Baujahre 60 - 76, ins Rennen.
Ganz im historischen Stil begann die Rallye in Monte Carlo, Kopenhagen, Turin, Reims und Barcelona. mit einer Nachtzuverlässigkeitsfahrt von knapp 1.000 km. Im Ardechegebiet wurden die Teilnehmer von einem derartigen Schneechaos überrascht, dass der Rallyetross hinter zwei Schneepflügen über die mittlerweile wieder geöffnete Autobahn zum ersten Etappenziel in St. Etienne geführt werden musste.
Am nächsten Tag machten sich die Teilnehmer auf den Weg Richtung Valence. Das LOOS-Team Hofmann/Maier-Lenz konnte die so genannte „Klassifikation“ auf Platz 39 von 353 gemeldeten Fahrzeugen aus 23 Nationen beenden.
In der Frühe des darauf folgenden Tages wurde zur längsten Etappe der Rallye von Valence nach Gap gestartet. Vier schwierige Wertungsprüfungen in den Hochalpen mit über 200 km Länge waren zu bewältigen.
Am letzten Tag führte eine Teiletappe zunächst von Gap nach Monte Carlo. Am Hafen mussten dann einige Stunden Pause genügen, um sich auf die legendäre „Nacht der langen Messer“ vorzubereiten. Alle Hoffnungen auf einen Klassensieg schienen zerstört, als das Team Hofmann/Maier-Lenz gleich in der ersten Wertungsprüfung durch andere Teilnehmer, die im tiefen Schnee stecken geblieben waren, blockiert wurde.
Doch getreu dem Mythos der Rallye Monte Carlo, dass nichts unmöglich ist, entschloss sich das Team, bis zum letzten Kilometer zu kämpfen. Ständig wechselnde Straßenverhältnisse von trocken zu nass, über vereist und verschneit bis hin zu Steinschlagresten erschwerten ihre Attacke.
Wie die Wertungstabelle aber am nächsten Tag zeigte, konnten die LOOS-Fahrer ausgerechnet auf dem berühmten Col de Turini alle Konkurrenten hinter sich lassen und somit den Klassensieg erringen.
In der Gesamtplatzierung erreichte das Team Hofmann/Maier-Lenz einen grandiosen 22. Platz, wurden beste Deutsche der Rallye und Erste innerhalb der LOOS-Mannschaft. Trotz weiterer Klassensiege der Teams Harder/Saufaus, Kristensen/Kristensen und Jüntgen/Müller verfehlte das Team LOOS INTERNATIONAL in der Mannschaftswertung mit dem 4. Platz knapp einen Podiumsplatz.