Die börsennotierte Conergy AG stärkt durch zwei mehrheitliche Übernahmen ihr Solarthermiegeschäft und steigt mit einem Kollektorabsatz von über 150.000 Quadratmetern in 2006 zu den führenden Herstellern im weltweiten Wachstumsmarkt für Solarwärme auf.
Hans-Martin Rüter, Vorstandsvorsitzender und Gründer der Conergy AG, auf der Intersolar 2006.
Mit der Riposol Handels GmbH wächst Conergy auch zu einem führenden solaren Systemanbieter in Österreich und baut das Vertriebsnetz in Italien und Frankreich aus. Darüber hinaus erweitert die ebenfalls in Österreich ansässige Suntec Produktions GmbH die solarthermischen Produktlinien der Conergy um die Fertigung von Finnenabsorbern. Die übernommenen Unternehmen realisierten in 2005 mit rund 30 Mitarbeitern einen profitablen Umsatz von über EUR 10 Mio.
"Das weltweit dichteste solare Vertriebsnetz der Conergy und unser gebündeltes solarthermisches Know-how werden wir nutzen, um unsere Weltmarktanteile schnell auszubauen," freut sich Michael Rinner, Geschäftsführer von Riposol und Suntec, auf die Zusammenarbeit mit Conergy. Auch der bisherige Produktionsleiter von Suntec Valentin Popotnig wird das Management der Conergy im Solarthermiegeschäft verstärken.
"Dank unseres Vertriebsausbaus sowie gezielter Übernahmen im ersten Halbjahr zählt Conergy jetzt auch bei der Solarthermie zu den TOP 5 in Europa. Wir bieten unseren Kunden in 22 Ländern neben Solarstrom auch sämtliche stark nachgefragten Technologien für Solarwärme. Ein Wachstumsmarkt, der insbesondere durch den Ölpreis getrieben wird", erklärt Hans-Martin Rüter, Vorstandsvorsitzender und Gründer der Conergy AG.
Neben dem jetzt gelungenen Einstieg in die Produktion von Finnenabsorbern haben Übernahmen im Frühjahr bereits zur Erweiterung der solarthermischen Produktion mithilfe der Thermosyphontechnologie und der Drain-back-Systemtechnik beigetragen. Damit verfügt Conergy über die bestgeeignetsten Technologien, um ihr solarthermisches Produktangebot auf den regional höchst unterschiedlichen Wärmebedarf auszurichten.