Der Fachverband NRW wird Mitglied des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima bleiben. Dies ist das Ergebnis langwieriger Verhandlungen beider Verbände über eine Kompromisslösung zu strittigen Beitragsfragen.
Hans-Peter Sproten, Hauptgeschäftsführer des Fachverbandes Sanitär Heizung Klima, Nordrhein-Westfalen
Mit großer Mehrheit hatte am 31. Mai diesen Jahres die Mitgliederversammlung des größten SHK-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen beschlossen aus dem Zentralverband Sanitär Heizung Klima/Gebäudeenergietechnik (ZVSHK/GED) auszutreten. Der HaustechnikDialog hatte
hier darüber berichtet. Nach einer Verhandlungslösung wurde seitdem gesucht und nun scheint sie gefunden:
In der vergangenen Woche haben die Mitgliederversammlungen beider Verbände der im Vorfeld ausgehandelten Regelung mit großer Mehrheit zugestimmt. „Die im Mai von den Mitgliedern des Fachverbandes NRW getroffene Entscheidung, den Zentralverband zum Jahresende 2006 zu verlassen, ist damit vom Tisch“, erklärte Hans-Peter Sproten, Hauptgeschäftsführer des Fachverbandes.
In harten Verhandlungen hätten die Verantwortlichen von Fach- und Zentralverband das bestmögliche Ergebnis für einen tragfähigen Kompromiss gefunden. „Oberstes Ziel für uns bleibt die finanzielle Konsolidierung und Unabhängigkeit des Fachverbandes“, erklärte Hans-Peter Sproten. „das ist aber nach wie vor eine Herkulesaufgabe. Die Weichen für weitere Vorwärtsbewegungen sind nun gestellt.Wir sind froh, dass wir diese in einer funktionierenden Partnerschaft mit den anderen 16 Landes- und Fachverbände des ZVSHK angehen können“.
Für Bruno Schliefke, den gerade wiedergewählten Präsidenten des ZVSHK, ist der Verbleib des Fachverbandes NRW im ZVSHK eine Demonstration ehrlicher Solidarität im SHK-Handwerk. „Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, eine für beide Seiten akzeptable Lösung für den Verbleib des Fachverbandes NRW im ZVSHK zu finden. Wir sprechen oft von der SHK-Organisation als Solidargemeinschaft. Jetzt haben wir bewiesen, dass diese Gemeinschaft wirklich funktioniert.“