Mit dem Beitritt zur UN-Initiative „Global Compact“ unterstreicht Armacell nachdrücklich seine weltweit sozial und ökologisch verantwortliche Unternehmensführung.
Das Logo der UN-Initiative Global Compact, der jetzt Armacell beigetreten ist.
Wie jüngst auch die Förderung eines UN-Entwicklungsprojektes in der von der Tsunami-Katastrophe schwer geschädigten Provinz Aceh auf Sumatra gezeigt hat, stellt sich das Unternehmen seiner Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Umwelt.
Der „Global Compact“ wurde im Jahr 2000 von UN-Generalsekretär Kofi Annan ins Leben gerufen, indem er Wirtschaftsunternehmen aufforderte, einen „Globalen Pakt“ zur nachhaltigen Globalisierung zu schließen. Die Initiative wuchs zu einem weltumspannenden Netzwerk von mehr als 3.000 Unternehmen und anderen gesellschaftlichen Gruppen in 90 Ländern. Neben Armacell gibt es in Deutschland 108 weitere Netzwerkteilnehmer.
Alle Mitglieder verpflichten sich, in ihrem Einflussbereich die Umsetzung von zehn grundlegenden Prinzipien in den Bereichen Umweltschutz, Einhaltung von Arbeitsnormen, Bekämpfung von Korruption und allgemeiner Schutz der Menschenrechte zu fördern und öffentlich für die Ziele dieses Paktes zu werben.
„Die Mitgliedschaft im Global Compact ist für uns die folgerichtige Konsequenz aus unserem bisherigen ökologischen und sozialen Engagement. Als weltweit agierender und expandierender Hersteller von ‚Energieeinsparprodukten’ und mit Mitarbeitern aus über 30 Nationen wissen wir, dass nur nachhaltiges Wirtschaften − also die sozial- und umweltverträgliche Gestaltung aller Unternehmensprozesse − langfristigen wirtschaftlichen Erfolg verspricht“, zeigt sich Armacell-Präsident Ulrich Weimer überzeugt.
Spezifische Schwerpunkte des Armacell-Engagements beim Global Compact werden in der konsequenten Förderung nachhaltiger Lösungen im Umweltbereich und der Einhaltung international geltender Arbeitsnormen liegen. Die Balance von ökonomischen Belangen auf der einen und ökologischer und sozialer Verantwortung auf der anderen Seite wird bei Armacell seit jeher groß geschrieben. Durch seine Produkte – Armacell ist Weltmarktführer für technische Dämmstoffe zur Wärme- und Kälteisolierung – leistet das Unternehmen bereits an sich einen wesentlichen Beitrag zur Energieeinsparung und damit zum schonenden Umgang mit knappen Ressourcen.
Armacell betreibt seit langem aktiven Umweltschutz im gesamten Konzernbereich. So wird am Firmenhauptsitz Münster beispielsweise die Umweltverträglichkeit sämtlicher Prozesse – vom Einkauf der Rohstoffe bis zum Warentransport – durch Umweltschutzbeauftragte geprüft und optimiert. Umweltverträglichkeit und der sparsame Umgang mit Energie werden auch bei Trainingsmaßnahmen für Händler und Handwerker regelmäßig thematisiert. Der thailändische Armacell-Standort wurde soeben für sein innovatives Energiemanagement-Programm mit einem renommierten Wirtschaftspreis ausgezeichnet.
Während die Themen Sicherheit am Arbeitsplatz, betriebliche Gesund-heitsförderung seiner Mitarbeiter und Personalentwicklungsprogramme für Armacell selbstverständlich sind und daher naturgemäß eine untergeordnete Rolle spielen werden, wird das Unternehmen im Rahmen des Global Compact noch stärker als bisher die Einhaltung international geltender Arbeitsnormen seitens seiner Lieferanten weltweit betonen. Rohmaterialien für Armacell-Dämmstoffprodukte werden global − unter anderem in Indien und Südostasien – eingekauft.