Die TECE Gruppe präsentiert sich zum Ende des Jahres 2006 als gut aufgestelltes Unternehmen – in puncto Sortiment, in Sachen Strategie und auch was die wirtschaftlichen Daten angeht.
TECE-Geschäftsführer Thomas Fehlings
Bei einer Pressekonferenz am Firmensitz im münsterländischen Emsdetten zieht der geschäftsführende Inhaber Thomas Fehlings eine positive Bilanz über die ersten sechs Jahre des neuen Jahrtausends und wagt einen Ausblick in die Zukunft – am Beispiel eines Erfolgsproduktes des Unternehmens, der TECEdrainline-Duschrinne.
Thomas Fehlings kann auf weitgehend organisches Wachstum verweisen, das in den vergangenen Jahren stets über 20 Prozent pro Jahr lag. Im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2005/2006 lag der konsolidierte Gruppen-Umsatz bei fast 80 Millionen Euro. In diesem Geschäftsjahr wird die 100-Millionen-Euro-Grenze anvisiert. Das Unternehmen ist mit einer Eigenkapitalquote von über 50 Prozent solide und unabhängig finanziert, erwirtschaftet im Konzern mit derzeit mehr als 550 Beschäftigten hohe Kapitalrenditen.
Eine wichtige Basis dieses Wachstums ist Fehlings zufolge die Markteinführung des TECE Spülkastens 2001. TECE sieht sich damit in der Herausfordererposition und auf Platz zwei in puncto Marktanteil in Deutschland. Das Unternehmen habe es geschafft, binnen weniger Jahre das Vertrauen des Fachhandwerks in diesem sicherheitssensiblen Marktsegment zu gewinnen. Der TECE Spülkasten sei in Ersatzteilfragen voll kompatibel zu Marktstandards und biete darüber hinaus wichtige Vorteile in Details und in der Montage.
Die Akquise des Entwässerungsspezialisten Basika im Jahre 2005 markiert einen strategischen Eckpunkt der Unternehmensentwicklung, wie Fehlings erklärt. Der Systemanbieter der Haustechnik hat damit einen profilierten Edelstahlspezialisten in der Gruppe, der vom einfachen Ablauf bis hin zu Fettabscheidern und Hebeanlagen nicht nur ein kompatibles Sortiment anbietet, sondern auch gute Kontakte zum Entscheiderkreis der Planer vorzuweisen hat.
Aus dem Basika-Sortiment kommt die Duschrinne, die die Basis für das TECEdrainline-Programm bildet. Dieses Produkt habe die Nische des barrierefreien Bauens verlassen und steht heute in der Branche für ganz neue Möglichkeiten in der Badgestaltung und bei Barrierefrei-Lösungen ohne Sanitätshaus-Charme. Eine von TECE beauftragte Umfrage unter Ausstellungsberatern des Großhandels bestätige, dass diesem Produkt enorme Wachstumschancen beigemessen werden. Fast drei Viertel der Befragten sehen in der Duschrinne eine echte Innovation in der Dusche in den vergangenen Jahren. Mehr als ein Drittel der Befragten setzen im Verkauf auf das TECE-Produkt.
Für Fehlings sind es Produkte wie die Duschrinne oder die WC-Armatur, die eine Schnittstelle des TECE-Sortiments zu endkundenrelevantem Design und den Produkten vor der Wand bilden. „Diese Produkte sind wahre Wellness-Produkte, weil sie Bäder aufräumen und harmonisieren.“ Produkte wie die Duschrinne brächten die Branche dem Thema Wohnbad näher. Fehlings: „Im Extremfall reduziert sich eine geflieste Drainline-Duschrinne auf zwei Ritzen – übrig bleibt Architektur – und Funktion.“
Sein Ziel ist es, die Haustechnik in den kommenden Jahren architekturkompatibel zu machen, Räume zur Wirkung zu bringen. „WC-Armatur und Duschrinne sind dazu möglicherweise nur erste Schritte ...“.