Die Geberit Gruppe hat per Ende September 2006 die markante Steigerung von Umsatz und Ergebnissen fortsetzen können. Der Umsatz wuchs, unterstützt durch alle Geberit Märkte, um 11,3% auf CHF 1'654,5 Mio. (Vorjahr 1'486,9 Mio.).
Dr. Michael Reinhard - in der Konzernleitung wechselt er in den Bereich Produkte.
Organisch und währungsbereinigt wurde sogar eine Steigerung von 12,4% erzielt. Der betriebliche Cashflow (EBITDA) erhöhte sich um 23,7% auf CHF 461,8 Mio., das Betriebsergebnis (EBIT) um 30,0% auf CHF 398,7 Mio. Das Nettoergebnis konnte um 34,1% auf CHF 293,5 Mio. gesteigert werden. Der Gewinn je Aktie betrug CHF 72.89 (+36,4%). Für das Gesamtjahr geht die Unternehmensleitung bei einem anhaltend positiven Marktumfeld von einem Umsatzwachstum von rund 10% und einer substantiellen Steigerung des Gewinn je Aktie gegenüber dem Vorjahr aus.
Anfang Dezember 2006 tritt Bernd Kuhlin (47) als Vertriebsverantwortlicher in die Konzernleitung ein. Der studierte Elektroingenieur verfügt über langjährige internationale Vertriebserfahrung, vorwiegend bei Siemens, zuletzt in der Konzernleitung von Ascom.
In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2006 erzielte die Geberit Gruppe einen konsolidierten Umsatz von CHF 1'654,5 Mio. im Vergleich zu CHF 1'486,9 Mio. im Vorjahr. Dies entspricht einem Zuwachs von 11,3%. In lokalen Währungen lag das Wachstum leicht tiefer bei 10,0%. Bereinigt um desinvestierte Geschäftsbereiche stieg der Umsatz sogar um 13,7% in Schweizer Franken und um 12,4% in Lokalwährungen. Im dritten Quartal betrug der Umsatzzuwachs 10,8%, die organische und währungsbereinigte Steigerung lag bei 11,6%. Diese Werte liegen wie bereits im ersten und zweiten Quartal des Jahres 2006 deutlich über den mittelfristigen Zielen von Geberit.
Das überaus positive Umsatzwachstum ist nach wie vor breit abgestützt. Die positive Entwicklung in den Märkten Europas setzte sich fort. Organisch und währungsbereinigt betrug der Zuwachs per Ende September in Europa 12,4%. Kumuliert zweistellige Wachstumsraten erzielten die Märkte aus Zentral-/Osteuropa (+28,9%), die iberische Halbinsel (+18,8%), Benelux (+14,8%), Österreich (+14,4%), Deutschland und die nordischen Länder (je +11,7%), die Schweiz (+11,2%), Italien (+10,9%) sowie Frankreich (+10,7%). Der Markt Grossbritannien/Irland hat sich im dritten Quartal erholt und liegt kumuliert leicht über Vorjahr (+0,3%). In den Regionen Mittlerer Osten/Afrika (+32,7%) und Fernost/Pazifik (+24,3%) hielten die beeindruckenden Steigerungsraten an. Amerika zeigte sich mit einem Plus von 4,1% weiter verbessert.
Die Umsätze im Produktbereich Sanitärsysteme wuchsen um 13,7% auf CHF 930,4 Mio. Der Produktbereich Rohrleitungssysteme verzeichnete als Folge von Desinvestitionen einen unterdurchschnittlichen Zuwachs von 8,3% auf CHF 724,1 Mio. Organisch legte der Umsatz der Rohrleitungssysteme jedoch um 13,7% zu.
Die Profitabilität der Gruppe erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich und konnte auch im dritten Quartal auf dem hohen Niveau der ersten zwei Quartale 2006 gehalten werden. Kumuliert wuchs der betriebliche Cashflow (EBITDA) um 23,7% auf CHF 461,8 Mio., was einer Marge von 27,9% (Vorjahr 25,1%) entspricht. Das Betriebsergebnis konnte um 30,0% auf CHF 398,7 Mio., die BIT-Marge auf 24,1% (Vorjahr 20,6%) erhöht werden. Massgeblich zu dieser operativen Steigerung trugen das Umsatzwachstum, positive Netto-Preiseffekte, ein effizientes Kostenmanagement auf allen Stufen sowie Desinvestitionen von margenschwächeren Geschäften bei. Das Nettoergebnis stieg um 34,1% auf CHF 293,5 Mio. Die Umsatzrendite übertraf mit 17,7% den Vorjahreswert von 14,7% deutlich. Der Gewinn je Aktie nahm um 36,4% auf CHF 72.89 zu.
Die Geberit Gruppe verfügt über ein im dritten Quartal 2006 weiter gestärktes, solides finanzielles Fundament. Die Netto-Schulden erhöhten sich im Vergleich zum Jahresende 2005 planmässig leicht um CHF 28,6 Mio. auf CHF 242,0 Mio. Die Eigenkapitalquote stieg von 49,2% per Ende 2005 auf 49,6%. Im Rahmen des Aktienrückkauf-Programms wurden per Ende September 2006 139’100 Aktien zu einem Gesamtbetrag von CHF 179,0 Mio. zurückgekauft. Dies entspricht einem Durchschnittspreis je Aktie von CHF 1’287. Über den Verwendungszweck der zurückgekauften Aktien wurde noch kein Entscheid getroffen. In den ersten neun Monaten des Jahres wurden CHF 38,9 Mio. (Vorjahr CHF 47,0 Mio.) in Sachanlagen investiert. Der Aufwand für Forschung und Entwicklung stieg leicht auf CHF 32,5 Mio. (Vorjahr CHF 32,0 Mio.) und entspricht damit 2,0% des Umsatzes.
Geberit geht weiterhin von einer positiven Marktentwicklung in den für die Gruppe relevanten Märkten aus. Saisonal wird das vierte Quartal wie gewohnt im Vergleich zu den ersten drei Quartalen eine deutliche Abschwächung bei den Resultaten bringen. Die Unternehmensleitung erwartet für das Jahr 2006 basierend auf den starken Ergebnissen per Ende September ein Wachstum des Gesamtumsatzes von rund 10% und eine substantielle Steigerung der operativen Margen und des Gewinn je Aktie gegenüber dem Vorjahr.
Zum 1. Dezember 2006 tritt Bernd Kuhlin (47) als Vertriebsverantwortlicher in die Konzernleitung der Geberit Gruppe ein. Er tritt damit die Nachfolge von Dr. Michael Reinhard an, der neu dem Bereich Produkte vorsteht. Bernd Kuhlin ist deutscher Staatsbürger und hat an der Universität Erlangen/Nürnberg (DE) Elektroingenieur studiert. Er hat nach seinem Studium während mehr als zwanzig Jahren bei Siemens umfangreiche Erfahrungen mit zunehmenden Verantwortungen in der Unternehmensführung, vor allem aber in internationalen Vertriebsfunktionen machen können. Zuletzt war Bernd Kuhlin Konzernleitungsmitglied bei Ascom, zuständig für die Division Security Solutions.
Als europäischer Marktführer ist die Geberit Gruppe ein globaler Anbieter in der Sanitärtechnik mit einem Umsatz von rund CHF 1,9 Milliarden. Sie beschäftigt weltweit 5’200 Mitarbeiter in rund 40 Ländern.
Weitere Informationen zu den Kennzahlen Geberits finden sich
hier.