Im Zuge einer Neuausrichtung der Aktivitäten im Bereich Bauwesen hat Christoph Geyer (45) die Gesamtverantwortung für die Division Hausinstallationsrohre der KME Europa Metal AG (Osnabrück) übernommen.
Christoph Geyer hat die Gesamtverantwortung für die Division Hausinstallationsrohre der KME Europa Metal AG übernommen.
Dies umfasst die Produktion an den vier europäischen Produktionsstandorten von KME sowie den weltweiten Vertrieb. Bisher war er Vertriebsleiter für Hausinstallationsrohre sowie Walzmaterial für Dach und Wand. Geyer ist bereits seit 1988 in verschiedenen Führungspositionen für das Unterneh-men tätig, die KME-Gruppe ist einer der weltgrößten Produzenten von Kupfererzeugnissen und Marktführer für Hausinstallationsrohre in Europa.
Zu den KME-Hausinstallationsrohren zählen unter anderem das im Jahr 2005 erstmals vorgestellte Kupferrohr „Q-tec“ mit einem kraftschlüssigen, robusten Kunststoffmantel, das blanke korrosionsge-schützte Installationsrohr „Sanco“, die werkseitig ummantelten bzw. wärmegedämmten „Wicu“-Rohre, das innenverzinnte Trinkwasserrohr „Copatin“, die „Cuprotherm“-Systemlösungen für Flä-chenheizung und Heizkörperanbindung sowie die Wandheizung „Hypoplan“. Produktionsstandorte in Europa sind neben Osnabrück auch die Werke in Givet (Frankreich), Serravalle (Italien) und Kirkby (Großbritannien).
Die Zusammenfassung der Verantwortung für Produktion und Vertrieb in einer Hand erlaubt – so das Unternehmen – eine noch bessere und flexiblere Abstimmung der Produktion auf die aktuellen An-forderungen des Handels und der Verarbeiter sowie auf die Herausforderungen der Gegenwart.
Die Geschäftseinheit Hausinstallationsrohre und -systeme zählt weltweit ca. 1.200 Mitarbeiter und produziert an den vier Standorten ca. 125.000 t Kupferrohre für die Hausinstallation. Damit wird im Jahr 2006 ein Gesamtumsatz von etwa 750 Mio. Euro erzielt werden.
Für Christoph Geyer steht zurzeit unter anderem die europaweite Markteinführung des neuen Kupfer-rohres „Q-tec“ im Mittelpunkt, das vor kurzem die DVGW-Zulassung für die Trinkwasserinstallation erhalten hat: „Dieses Rohr hat gegenüber einem klassischen Ringrohr nur noch ein Drittel des Kup-fergehaltes, bewahrt aber alle positiven Eigenschaften von Kupfer und ist sogar noch leichter zu ver-arbeiten. Angesichts der hohen Kupferpreise haben wir damit eine bedarfsgerechte Antwort auf die aktuellen Marktanforderungen.“ Bei seinem Marktstart in Deutschland ist das neue Rohr bereits auf eine hervorragende Resonanz gestoßen, so Geyer.
Ein wichtiges Thema seien auch die nach wie vor hohen Preise für den Rohstoff Kupfer. Geyer: „Dies gilt sowohl für unsere Kunden als auch für die KM Europa Metal AG selbst, die deswegen ihre Entwicklungsaktivitäten im Bereich Hausinstallationsrohre völlig neu ausgerichtet hat. KME hat als Marktführer das Potenzial für weitere Neuentwicklungen wie ‚Q-tec’ und für eine Erweiterung des Business-Modells – ein bisher nicht von uns bearbeitetes Terrain.“