Der Heiztechnik-Hersteller Viessmann hat die Mawera Holzfeuerungsanlagen GmbH mit Sitz in Hard am Bodensee, Österreich, übernommen.
Mawera Holzfeuerungsanlage mit Flachschubrostfeuerung und pneumatischer Kesselreinigung, Nennleistung 850 kW.
Mawera ist ein führender Hersteller von Biomasse-Kesseln und -heizkraftwerken im Leistungsbereich von 100 bis 13 000 kW. Als Spezialist für die komplette Konzeption und bauliche Umsetzung von Biomasse-Feuerungssystemen wurde das Unternehmen für seine innovativen und ausgereiften Lösungen vielfach ausgezeichnet, zum Beispiel mit dem Innovationspreis der Republik Österreich und dem Bayerischen Staatspreis. Mawera beschäftigt 160 Mitarbeiter. Der Umsatz beträgt mehr als 30 Mio. Euro.
Wie bei Viessmann gelten auch bei Mawera Innovationskraft und ein hoher Qualitätsanspruch als entscheidende Erfolgsfaktoren. Deshalb passt Mawera sehr gut zu Viessmann. Viessmann selbst bietet ein Komplettprogramm für alle Energieträger und für jeden Leistungsbereich mit technisch und preislich differenzierten systemintegrierten Lösungen. Mit mehr als 7 000 Mitarbeitern erwirtschaftet Viessmann einen Umsatz von über 1,3 Mrd. Euro.
Vor dem Hintergrund der globalen Energiesituation und der künftigen Klimaschutzanforderungen nimmt die Bedeutung der Energiebereitstellung aus nachwachsenden heimischen Rohstoffen stark zu. Mit innovativen Technologien zur energetischen Nutzung von Hackschnitzeln, Pellets, Restholz und Abfallholz trifft das Mawera-Produktprogramm genau diesen Trend. Es umfasst komplette Systemlösungen mit Wärmeerzeugern, Brennstoffaufbereitung, Lagerung, Beschickung sowie Austragung bis hin zur Rauchgasreinigung, und schließt nahtlos an die Viessmann Spezialkesselreihe für das Heizen mit Scheitholz, Hackgut und Pellets an, die sich bisher auf Leistungsbereiche unterhalb von 100 kW beschränkt. So werden Viessmann und Mawera künftig gemeinsam den Wachstumsmarkt des Heizens und der Stromerzeugung mit Biomasse mit einem besonders attraktiven Komplettangebot vollständig abdecken.
Die Marke Mawera wird dabei ebenso erhalten wie der Standort Hard, den Viessmann zum Kompetenzzentrum „Biomasse“ ausbauen wird.