Seit genau hundert Jahren ist die Hansgrohe AG im Exportgeschäft. Am 21. Januar 1907 lieferte der Bad- und Sanitärspezialist mit Stammsitz in Schiltach/Schwarzwald erstmals Produkte ins Ausland.
Weiter auf Expansionskurs: Im Januar 2007 startete die Hansgrohe AG mit einem eigenen Team die Marktbearbeitung in Finnland: Petri Vainula, Teemu Kuusinen, Saija Helminen, Henri Kuntze und Marktleiter Gerhard Ginter.
Die erste Exportlieferung, darunter auch Brauseköpfe, ging damals nach Amsterdam. Ab 1909 folgten Lieferungen nach Italien, in die Schweiz, nach Dänemark, Österreich und Ungarn. Bereits 1924 lag der Exportumsatz bei 148.000 Reichsmark. Mit fünf Produktionsstätten in Deutschland und vier im Ausland sowie Vertriebsgesellschaften und Beratungsstützpunkten in 24 Ländern gehört die Hansgrohe Gruppe mittlerweile zu den wenigen Global Playern der Sanitärbranche. Nicht von ungefähr wächst die Hansgrohe AG seit Jahren im internationalen Geschäft besonders dynamisch. 2005 legte sie hier bei einem Auslandsanteil von knapp 76 Prozent am Gesamtnettoumsatz um 13 Prozent zu.
„Unser Ziel ist es, unseren Expansionskurs fortzusetzen und weltweit Marktanteile hinzuzugewinnen“, sagt CFO Siegfried Gänßlen. „Dazu gehört eine intensive Marktbearbeitung mit Repräsentanzen in Schlüsselmärkten. Gerade haben wir eine finnische Niederlassung in Espoo bei Helsinki eröffnet – weitere sollen in diesem Jahr noch in Südosteuropa und Südamerika folgen.“ Wachstumstreiber sind vor allem die Märkte in Skandinavien, dem Mittleren Osten, Osteuropa und den USA. Dabei spielt das Projektgeschäft eine wichtige Rolle. So belegen Prestigeobjekte wie Europas höchstes Wohnhaus „Turning Torso“ im schwedischen Malmö oder das International Finance Center in Dubai den internationalen Erfolg des Unternehmens mit seinen Marken Axor, Hansgrohe, Pharo und Pontos.