Mit der unentgeltlichen Bereitstellung von 140 Meter „Sanco“-Markenkupferrohr hat die KM Europa Metal AG jetzt ein von deutschen Soldaten initiiertes Aufbau-projekt in Bosnien unterstützt.
Die meisten Arbeiten erfolgen in Eigenleistung durch die Initiative, unterstützt durch Hilfskräfte aus den jeweiligen Gemeinden.
Die Initiative „Teddybären für die Kraina 1996 e.V.“ erbringt seit 1996 umfassende Un-terstützungsleistungen für die vom Bosnienkrieg (1992 bis 1995) betroffenen Gebiete. So wurden bereits eine Vielzahl von Hilfstransporten sowie Sanierungs- und Bauprojekte in ehrenamtlicher Arbeit durchgeführt.
Seit 2002 engagiert sich der im niederrheinischen Wesel ansässige Verein ausschließ-lich für Kinder mit Behinderungen, indem Betreuungs- und Förderungsangebote ins Le-ben gerufen werden. Die von KME als Sachspende bereitgestellten Kupferrohre kommen für die Brauchwasserversorgung der sanitären Einrichtungen beim Neubau eines inte-grativen Kindergartens im südostbosnischen Tomislavgrad zum Einsatz. Die Anlieferung erfolgte jetzt in der Schill-Kaserne in Wesel, wo dem Verein eine Lagerhalle zur Verfü-gung steht.
Einer der Initiatoren ist Stabsfeldwebel a.D. Jürgen Kuran, der selbst als Soldat der I-FOR-Truppen im ehemaligen Jugoslawien stationiert war. Dass er sich bei der Sanitärin-stallation an die KM Europa Metal AG gewendet hat, kommt nicht von ungefähr: „Für spätere Reparaturmaßnahmen stehen – wie auch für die Baumaßnahmen selbst – prak-tisch keine Etatmittel bereit. Daher ist es für uns natürlich sehr wünschenswert, wenn wir von vornherein möglichst langlebige Markenqualität wie die „Sanco“-Kupferrohre ver-wenden können, um für viele Jahre einen zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten“, so Kuran.
Sachspenden aus der Industrie sind für die von seiner Organisation durchgeführten Pro-jekte wie die Errichtung von Kindergärten unverzichtbar, betont er. Die Baumaßnahmen erfolgen zum größten Teil in Eigenleistung durch die Mitglieder des Vereins und Hilfs-kräfte aus den jeweiligen Ortschaften. Auf diese Art habe man bereits drei Kindergärten fertig stellen können, für den vierten steht jetzt die Hochbauphase an. „Teddybären für die Kraina“ kümmert sich nicht nur um die bauliche Realisierung, sondern stellt auch gemeinsam mit Elterninitiativen und den örtlichen Verwaltungen die Weichen für den späteren Betrieb durch auf behinderte Kinder spezialisierte Fachkräfte.