Der Solar- und Heiztechnik-Hersteller Solvis nimmt jetzt eine zweite Laserschweißanlage zur Produktion von Solar-Absorbern in Betrieb. So verfügt das mittelständische Unternehmen über eine Gesamtkapazität von 350.000 Quadratmetern pro Jahr und gehört damit zu Europas Spitze. Die computergesteuerte Anlage hat einen Wert von rund 800.000 Euro. Durch den Aufbau der Absorberproduktion schuf das Unternehmen 34 neue Arbeitsplätze.
Die Solvis-Geschäftsführer Klaus-Henning Terschüren (v. r.) und Helmut Jäger besprechen den korrekten Anschluss der zweiten Laserschweißanlage mit Mitarbeitern aus der Absorber-Fertigung.
Ein Absorber ist Bestandteil thermischer Sonnenkollektoren und dient zur Energieaufnahme: Mit einer selektiven Beschichtung erwärmt er sich im Sonnenlicht. Die Wärme wird anschließend zu einem Speicher transportiert. Solvis nutzt mit der neuen Laserschweißtechnik ein derzeit einzigartiges Verfahren für eine stabile Verbindung der Materialien Kupfer und Aluminium – sauber, ohne Zusatzmittel oder umweltbelastende Stoffe. Die Nutzung des leichten Aluminiumblechs reduziert das Gewicht eines Absorbers um rund 30 Prozent, ohne die Qualität der selektiven Beschichtung zu mindern.
„Die Sonne schickt uns täglich deutlich mehr Heizenergie, als weltweit verbraucht wird – und niemand wird jemals den Hahn zudrehen. Wir liefern unsere Absorber inzwischen auch an Industriekunden außerhalb von Europa“, freut sich Geschäftsführer Helmut Jäger.