Vorstand und Aufsichtsrat der Hansgrohe AG mit Stammsitz in Schiltach/Schwarzwald haben auf ihrer gemeinsamen Sitzung beschlossen, den Standort Offenburg weiter auszubauen.
Erweiterung der Produktionskapazitäten: Das Pharo-Werk in Offenburg wird zur Armaturenfabrik ausgebaut.
„Unser dynamisches Wachstum und unser großer Erfolg auf der weltgrößten Sanitärmesse ISH Anfang des Monats“, erklärte Vorstandsvorsitzender Klaus Grohe, „veranlassen uns, unsere Produktionskapazitäten zu erweitern.“ Vor allem die Nachfrage nach Waschtischmischern des Schwarzwälder Markenherstellers habe in den letzten Jahren kräftig zugenommen. „Die Kunden rennen uns wahrhaft die Türen ein. Darauf reagieren wir, indem wir unser Pharo-Werk in Offenburg zur Armaturenfabrik ausbauen.“ In dem 1999 im Ortsteil Elgersweier in Betrieb genommenen Werk werden künftig die Installationseinheit i-Box universal, einer der Bestseller im Hansgrohe-Programm, das komplette Thermostatsortiment und die besonders erfolgreichen Mischerlinien Talis, Metris und Metropol montiert.
Gleichzeitig avanciert das Hansgrohe-Werk im holländischen Westknollendam zum Kompetenzzentrum für Wellnessprodukte des familiengeführten Traditionsunternehmens. „Damit optimieren wir zum einen die Flächennutzung in unserem Fertigungsverbund“, betont Klaus Grohe, „zum anderen ergeben sich aus der Konzentration von Fertigungskompetenzen zusätzliche Synergieeffekte für Produktivität und Wirtschaftlichkeit.“
Ausbau des Außendienstes Dem Unternehmenserfolg wird zudem dadurch Rechnung getragen, dass die Hansgrohe Gruppe ihre internationale Präsenz 2007 weiter ausbauen wird. Aber auch in Deutschland, dem wichtigsten Einzelmarkt, in dem das Unternehmen seit Jahren Marktanteile gewinnt, wird der Außendienst im laufenden Jahr weiter gestärkt. „Zum einen werden wir unsere Vertriebsmannschaft wieder konsequent regional strukturieren, um so die Kundennähe weiter zu erhöhen“, kündigt Deutschland-Chef Otto Schinle an. „Zum zweiten werden wir unser Team auch zahlenmäßig aufstocken, um insbesondere im nationalen Projektgeschäft weiter zu wachsen.“ Gerade in diesem Bereich konnte der Armaturen- und Brausenhersteller mit prestigeträchtigen Aufträgen für die Ausstattung des Schlosshotels Elmau, der Lufthansa Senator Lounge im Flughafen Düsseldorf und des Convento im Europa-Park Rust in der jüngsten Zeit weitere Erfolge verbuchen.