Die FRIAP Holding AG Schweiz übernimmt die Schrag Gruppe, welche am 5.4.2007 Insolvenz anmelden musste.
Neuer Wind bei Schrag sichert Arbeitsplätze.
Damit werden in Ebersbach an der Fils (Raum Stuttgart) unmittelbar 60 Arbeitsplätze gesichert und die Türen für einen schrittweisen Personalaufbau auf gegen 90 Mitarbeiter/-innen geöffnet.
Sämtliche Geschäftsbereiche werden übernommen und neu in 3 Marktleistungen zusammengefasst: Komfortlüftung/Lüftungssysteme, Wärmepumpen, Kachelofen-Heizeinsätze. Die neu gegründete Gesellschaft tritt unter dem Namen
„Schrag GmbH» auf.
Die FRIAP-Gruppe wird im Bereich Kundenberatung, Dienstleistungen und Service Unterstützung einbringen, damit Schrag vollwertige Kundenleistungen im Segment Wärmepumpen auch im deutschen Markt erbringen kann. Die bei Schrag hergestellten Wärmepumpen werden weiter optimiert; FRIAP vertreibt diese im Markt Schweiz. Neu dazu kommt das Angebot von Spezial-Wärmepumpen, welche von einem Partnerunternehmen der FRIAP in der Ostschweiz hergestellt werden.
Auch im Bereich Lüftung soll es rasch einen großen Schritt nach vorne gehen um neue Angebotsvorteile zu platzieren. Eine soeben erfolgreich in der Schweiz entwickelte Innovation für den Bereich Sanierung steht für die Umsetzung bereit. Dies wird weitere Umsätze und Produktionen schaffen.
Die bisherigen Gesellschafter und die bisherige Geschäftsführung ist in der neuen Lösung nicht mehr dabei. Markus Lüthi (Inhaber der FRIAP Holding AG) wird Schrag als Vorsitzender eines breit abgestützten Kaders, bestehend aus langjährigen Schrag-Mitarbeiter/-innen, bis auf weiteres führen.
Unter den genannten Aspekten sind die Firmen Schrag und FRIAP zuversichtlich, in kurzer Zeit die schwierige Vergangenheit bei Schrag in dynamischen Glauben an die Zukunft zu wandeln.
Schrag Nach der Gründung 1919 beschäftigte sich die Fa. Schrag mit der Erstellung von Apparaten und Waschkesseln. Ende der 50er Jahre wurden Ölversorgungsanlagen und Heizeinsätze für Kachelöfen gebaut. Zu dieser Zeit beschäftigte der Betrieb rund 300 Mitarbeiter. Durch die Ölkrise in den Siebzigern geriet das Unternehmen schon einmal in schweres Gewässer. Die damals schon auf 180 Mitarbeiter geschrumpfte Belegschaft stand ohne Arbeit da.
20 ehemalige Mitarbeiter gründeten infolge die Schrag GmbH, die auch Tochtergesellschaften in Deutschland, der Schweiz und Österreich hat. Schwerpunkt der Produktion und des Vertriebs waren weiterhin die Heizeinsätze für Kachelöfen, die durch neue Produktlinien wie Luftheizung, Wohnungslüftung und Wärmepumpen ergänzt wurde. Der Jahresumsatz belief sich zuletzt auf ca. sieben Millionen Euro. Der heutige Personalbestand ist bei etwas über 60 Personen. Weitere Informationen unter
www.schrag.de.
FRIAP Holding AG Schweiz Dazu gehören die Unternehmen FRIAP AG in Ittigen, Dottikon, Ecublens und Chur, FEURON AG in Au und München, FRIAP AQUAKULTUR in Ittigen sowie die Ecotec GmbH in Domegliara. 1974 gründete Armin Frischknecht die FRIAP AG. Das Unternehmen entwickelte sich rasch zum regional führenden Anbieter für Wassererwärmer. Ende 1994 wurde FRIAP von Markus Lüthi übernommen. Im 1999 erweiterte FRIAP seine Leistungen und mutierte so vom Anbieter von Wassererwärmern zum Systemanbieter (Wassererwärmer, Speicher, Wärmepumpen, Solaranlagen, Heizbandsysteme). Ende 2003 erfolgte die Übernahme der FEURON (Speichertechnik - Anteil der FRIAP Holding AG 100%) sowie 2006 die der Ecotec GmbH (Produktionsbetrieb für Speichertechnik - Anteil der FRIAP Holding AG 50%). Ebenfalls seit 2003 wird der Bereich Sprudelsysteme als eigenständige Geschäftseinheit „FRIAP-AQUAKULTUR“ geführt und mit duka-Duschtrennwänden ergänzt. Der Jahresumsatz beläuft sich auf ca. 40 Millionen Franken. In der Firmengruppe sind um 150 Personen beschäftigt. Weitere Informationen unter
www.friap.ch.