In Umsatz und Ergebnis will die KSB AG 2007 weiter wachsen. Dies kündigte Vorstandssprecher Dr. Wolfgang Schmitt auf der Hauptversammlung der KSB AG am 13. Juni in Frankenthal an.
Dr. Wolfgang Schmitt, Vorstandssprecher und Arbeitsdirektor der KSB AG, kündigte weiteren Wachstumswillen an. Foto: KSB AG
Besonders gute Wachstumschancen sieht KSB aktuell in der Industrie- und Energietechnik sowie im Bergbau. Nach einer Umsatzrendite von 5,6 Prozent im abgelaufenen Geschäftsjahr will der KSB Konzern 2007 eine mindestens sechsprozentige Rendite erreichen und diese in den kommenden Jahren weiter steigern.
Von Januar bis Mai 2007 hat der KSB Konzern seinen Auftragseingang gegenüber den ersten fünf Monaten des Vorjahres um 14,8 Prozent auf 884,6 Mio € verbessert, der Konzernumsatz erhöhte sich um 15,7 Prozent auf 670,1 Mio € .
Um das schon 2006 kräftig gewachsene Auftragsvolumen zu bewältigen, wird KSB 2007 in einen Ausbau seiner Fertigungseinrichtungen investieren und seine Mitarbeiterzahl erhöhen.
In Deutschland ist vorgesehen, bis Ende 2008 eine Fabrik für große Kraftwerkspumpen zu bauen. Außerdem sollen neue Fertigungseinrichtungen für Wasserpumpen entstehen. Im laufenden Jahr will KSB in Deutschland 150 zusätzliche Mitarbeiter einstellen.
Die Versammlung beschloss die von Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagene Ausschüttung einer Dividende von 2,00 € je Stammaktie und von 2,52 € je Vorzugsaktie. Die KSB-Aktionäre konnten darüber hinaus im abgelaufenen Geschäftsjahr von deutlichen Kursgewinnen profitieren. So hat sich der Kurs der Stammaktien in diesem Zeitraum um 146 Prozent, jener der Vorzugsaktien sogar um 176 Prozent erhöht.