Anfang Januar 2006 hatte die SHK-Szene des HaustechnikDialogs von der Insolvenz der Niethammer GmbH berichten müssen. Doch schon damals hatte Geschäftsführer Michael Niethammer geäußert, dass „die Weichen auf Fortführung gestellt sind“ und damit Recht behalten.
Produkte aus dem Hause Niethammer Sanitär GmbH.
Im Dezember 2005 musste die Firma Niethammer GmbH vorläufige Insolvenz beim Amtsgericht Darmstadt anmelden. In der SHK-Szene hatten wir
hier dazu informiert. Aber jetzt meldet sich Niethammer erfreulicherweise zurück. Niethammers damals geäußerte Zuversicht hat sich jetzt realisiert. „Wir gucken vorsichtig wieder aus dem Boden“, teilte Michael Niethammer dieser Tage dem HaustechnikDialog mit. Mit sofortiger Wirkung hatte die Niethammer Sanitär GmbH zuvor vom Insolvenzverwalter den Geschäftsbetrieb der Niethammer GmbH in Gernsheim übernommen.
„Bewährtes neu entstehen lassen und gewachsene Strukturen verstärken“, unter diesen Vorgaben sieht Niethammer die zukünftige Arbeit. Der Neubeginn wurde möglich durch das Engagement und die Leistung des hochmotivierten Teams aus langjährigen Mitarbeitern, das damit die Fortführung des Geschäftsbetriebs in der schwierigen Phase der Insolvenz möglich machte.
Der Neubeginn ist für Niethammer mit einer neuen Orientierung verbunden: „Eine geringere Fertigungstiefe und eine Straffung des Sortiments machen uns stärker. Keine Abstriche machen wir bei der Qualität unserer Produkte.“
Das Vertrauen in die hohe Qualität der eigenen Produkte veranlasst das neue Unternehmen ohne Zögern die Gewährleistung auch für diejenigen Leistungen und Produkte zu übernehmen, die während der Fortführung in der Insolvenz erbracht bzw. geliefert worden sind.