Steinbacher, einer der größten österreichischen Dämmstoff-Hersteller, lenkt mit seiner neuen Kampagne den Fokus auf den Klimawandel. Professionelle Dämm-Maßnahmen würden vor extremen Temperaturschwankungen schützen und auch Energie und Kosten für teure Heiz- oder Kühlmaßnahmen sparen.
Besonders wichtig ist die optimale Abdämmung des Daches. Hier entweicht im Haus die meiste Wärme. Foto: Steinbacher
Kostengünstig und Klima optimiert gebaut. Die kleinen afrikanischen Kinder spielen vor dem neuen Kindergarten, der durch das Steinbacher Projekt "Olifantsvlei Primary School" in Südafrika gebaut werden konnte. Foto: Steinbacher
Beim Dämmen denken viele in erster Linie daran, Wärme und Energie im Haus zu halten. Gute Wärmedämmung schützt allerdings auch vor hohen Außentemperaturen. „Wenn bei Hitze Kühlaggregate und Klimaanlagen auf Hochtouren laufen, wird dreimal soviel Energie verbraucht wie für das Beheizen kalter Räume. Das müssen wir auch in Österreich und Europa endlich berücksichtigen. Denn das Klima wird immer extremer, die Temperaturschwankungen immer größer“, erläutert Mag. Roland Hebbel, Product Manager bei Steinbacher Dämmstoffe.
Bis zu 90 Prozent der Heiz- und Kühlenergie in Gebäuden kann durch moderne Technologien und geeignete Dämm-Maßnahmen eingespart werden. „Das gilt nicht nur für Neubauten. In Österreich gibt es ca. 1 Million schlecht gedämmte alte Wohneinheiten. Mit modernen Dämmstoffen könnten wir in fünf Jahren mehr als 20 Mio. Tonnen CO2-Emissionen im Raumwärmebereich einsparen und damit entscheidend dazu beitragen, den Kyoto-Vertrag einzuhalten.“ Mag. Hebbel fordert in diesem Zusammenhang zum wiederholten Male endlich „noch mehr gezielte, koordinierte, einheitliche Förderungen, steuerliche Anreize und eine aktive Übernahme der Leader-Rolle durch die Bundesregierung“ für diese Energiesparmaßnahmen.
Wie effizient gute Wärmedämmung ist, zeigte das Eisblock-Experiment von Energieberatung Niederösterreich und Steinbacher Dämmstoffe. Zwei Kubikmeter Eis verpackt mit einer 30 cm dicken Dämmschicht stellte man im St. Pöltner Regierungsviertel im Freien auf. Nach 84 Tagen waren trotz extrem warmer Witterung noch 69% des Eises übrig. Die Dämmstoffhülle des Eisblockes hatte einen U-Wert von 0,14W/ m2K. Dieser so genannte „Wärmedurchgangskoeffizient“ entspricht einem sehr gut sanierten Altbau. Damit trotzte das Eis Wind und Sonne fast unbeschadet. Beim sogenannten Passivhausstandard ist der „Wärmedurchgangskoeffizient“ sogar noch wesentlich besser.
Steinbacher Dämmstoffe beteiligt sich immer wieder an innovativen Pilot- und Demonstrationsprojekten, zuletzt in Südafrika. Ein sogenanntes „Low Tech/Low Cost Architecture“ Feldprojekt von 31 Architektur-StudentInnen der Universität Innsbruck errichtete innerhalb sechs Wochen ein Kindergarten. Ohne großen technischen Aufwand entstand so ein kostengünstiges, Klima optimiertes Gebäude. Roland Hebbel setzt auf die Signalwirkung und den Modellcharakter dieser Pilotprojekte angesichts der Klimaerwärmung und -veränderung auch für Österreich und Europa.
Prominente Fürsprecher: Mit an Bord der neuen Steinbacher Dämm-Kampagne unter dem Motto „Österreicher gegen den Klimawandel“ sind auch die Spitzensportler Andreas Goldberger und Felix Gottwald. Beide sind von der Notwendigkeit Energie sparender Maßnahmen überzeugt und sparen sich bei ihren Privathäusern wertvolle Energie durch professionelle Dämmung. Als ehemalige Wettkampfsportler wissen sie ohnehin, wie wichtig es ist, „dass man bei großer Hitze kühl bleibt und es bei extremer Kälte schön warm hat, ohne Energie verschwenden zu müssen“.