Für persönliche Verdienste um den Klimaschutz und die Förderung der dezentralen Energieerzeugung in Deutschland erhielt die Umweltministerin Baden-Württembergs Mitte Dezember den beliebten Umweltpreis.
Die Umweltministerin Baden-Württembergs Tanja Gönner erhält den "Dachs des Jahres 2007" aus den Händen von SenerTec-Geschäftsführer Karl P. Kiessling.
Mit dem "Dachs des Jahres" zeichnet die Schweinfurter SenerTec GmbH jedes Jahr eine politische Persönlichkeit aus, die sich aktiv um eine nachhaltige dezentrale Energieversorgung verdient gemacht hat und damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leistet. Mit großer Mehrheit wählten die Vertriebspartner des Unternehmens die baden-württembergische Umweltministerin Tanja Gönner zur Preisträgerin 2007, die damit die Nachfolge von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel antritt. Die offizielle Preisverleihung aus den Händen von SenerTec-Geschäftsführer Karl P. Kiessling fand Mitte Dezember im Energie-Beratungs-Zentrum Stuttgart statt.
"Frau Umweltministerin Gönner hat einen maßgeblichen Anteil daran, dass die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) im neuen baden-württembergischen Wärmegesetz wegen ihrer hohen Energieeffizienz regenerativen Energiequellen wie der Sonnenenergie oder der Biomasse im Neubau und bei der Sanierung gleichgestellt wird", begründete Kiessling die Wahl. "Auch dank Ihres Engagements versorgen in diesem Bundesland bis heute 3.600 Mini-Blockheizkraftwerke vom Typ Dachs Privathaushalte und kleinere Gewerbetriebe zuverlässig mit Strom und Wärme - selbst in Bayern zählen wir bislang erst 2.500."
Tanja Gönner nahm die Auszeichnung mit großer Freude entgegen. "Ich bin natürlich sehr stolz darüber, dass mein Bundesland in der Verbreitung umweltfreundlicher Energietechnologien wie der KWK deutschlandweit eine Vorreiterrolle einnimmt", so die Ministerin. Gleichzeitig verwies sie in ihrer Rede darauf, dass es gerade im Zuge der Klimadebatte keinen "Öko-Dirigismus" geben dürfe, sondern dass auch in Zukunft die Effizienz ausschlaggebend für die staatliche Förderung sein müsse: "Die Ausbreitung kleiner dezentraler Strom- und Wärmeerzeuger ist unter ökonomischen wie ökologischen Aspekten erwiesenermaßen sinnvoll. Deshalb werde ich mich auch auf Bundesebene weiterhin dafür einsetzen, die Förderung von kleinen KWK-Anlagen wie dem Dachs auszubauen."