Am heutigen Dienstag startet die Hansgrohe AG mit dem Bau einer neue Armaturenfabrik an ihrem Standort in Offenburg. Ab Ende des Jahres wird das Unternehmen in dem 5.500 Quadratmeter großen, hochmodernen Werk Badarmaturen montieren und in alle Welt liefern.
Hansgrohe setzt auf „Made in Germany“: Vom neuen Hansgrohe Wert in Offenburg, dessen Bau am 12. Februar startet, werden ab Ende 2008 Badezimmerarmaturen in die ganz Welt gehen. Quelle: Hansgrohe
Nachdem alle erforderlichen Genehmigungen vorliegen, hat der Vorstand der Hansgrohe AG beschlossen, am heutigen 12. Februar mit dem Bau einer neuen Armaturenfabrik in Offenburg zu beginnen. In dem 5.500 Quadratmeter großen, hochmodernen Werk, das im Industriegebiet Elgersweier zwischen den beiden bereits existierenden Hansgrohe Fertigungsstätten entsteht, wird der Bad- und Sanitärspezialist ab Ende des Jahres die Erfolgsprodukte Talis und Metris montieren und in alle Welt liefern. Damit baut das Unternehmen mit Stammsitz in Schiltach/Schwarzwald seine Fertigungskapazitäten im Inland weiter aus, die es infolge seines dynamischen Wachstums bereits in den letzten Jahren deutlich erweitert hat.
„Wir wissen die Vorteile des Standorts Deutschlands und des Gütesiegels ‚Made in Germany’ zu schätzen und zu nutzen“, so der stellvertretende Vorstandsvorsitzende und Finanzvorstand der Hansgrohe AG, Siegfried Gänßlen. „Gerade im für uns so wichtigen internationalen Geschäft sind deutsche Qualität und Wertarbeit wichtige Verkaufsargumente. Schon heute generieren wir den Löwenanteil unseres Umsatzes mit Produkten, die wir in Schiltach und Offenburg herstellen.“ Einher mit dem Neubau geht auch eine Neuausrichtung der Produktionsstrategie, die auf die Schaffung von Kompetenzzentren im Hansgrohe Fertigungsverbund setzt. Insgesamt plant der innovative Armaturen- und Brausenhersteller, bei fortgesetztem Wachstum bis 2009 etwa 25 Millionen Euro in den Ausbau seiner Fertigungsanlagen zu investieren.
Schlüsselrolle für den Standort Deutschland Bei der Erweiterung der Produktionskapazitäten kommt dem Standort Deutschland eine Schlüsselrolle zu. Denn hier profitiert das Unternehmen vor allem von der guten Qualifikation der Facharbeiter und ihrer ausgeprägten Motivation. „Aufgrund unserer hohen Fertigungstiefe sind wir“, betont Siegfried Gänßlen, „auf besonders qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewiesen, wie wir sie hier in der Ortenau und im für seine Tüftler berühmten Schwarzwald finden. Um unsere Innovationsführerschaft und damit unsere globale Wettbewerbsfähigkeit weiter auszubauen, setzen wir auf das Know-how, das Engagement und die Flexibilität unserer Beschäftigten.“ Tatsächlich beläuft sich der Anteil gut ausgebildeter Fachkräfte auf ca. 70 Prozent der Belegschaft an den deutschen Hansgrohe Standorten.
Neue Arbeitsplätze Ihre Zahl wird mit dem Bau des Hansgrohe Armaturenwerks in Offenburg weiter zunehmen. „Bei anhaltend positiver Geschäftsentwicklung wollen wir hier in den nächsten Jahren bis zu 100 neue Stellen schaffen“, erklärt der Hansgrohe Finanzchef. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Schiltacher Unternehmen die Zahl der Stellen im Inland um 130 aufgestockt. Damit rangierte die Zahl der in Deutschland Beschäftigten mit 2.082 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zum Stichtag am 31. Dezember 2007 um 6,7 Prozent über dem Vorjahresstand. Weltweit kletterte der Personalstand bis zum Jahresende 2007 auf 3.253 Beschäftigte (31. Dezember 2006: 3.094) und erreichte damit eine neue Höchstmarke.