Klaus Grohe hat den Grundstein für die neue Hansgrohe Armaturenfabrik in Offenburg am 27.März.08 gelegt.
Klaus Grohe, Vorstandsvorsitzender der Hansgrohe AG, legte in Anwesenheit der Offenburger Oberbürgermeisterin Edith Schreiner den Grundstein für das inzwischen weltweit zehnte Werk des Unternehmens. Neben den beiden bestehenden Fertigunsstätten in Offenburg entsteht bis Anfang Oktober auf 5.500 Quadratmetern eine hochmoderne Armaturenfabrik. Foto: Hansgrohe
„Für Hansgrohe ist heute ein besonderer Tag“, erklärte Klaus Grohe, Vorstandsvorsitzender der Hansgrohe AG am 27.März 2008, in seiner Ansprache anlässlich der Grundsteinlegung zur neuen Hansgrohe Armaturenfabrik, die das Unternehmen in Offenburg-Elgersweier errichtet. Denn mit dem Fabrikneubau entsteht das inzwischen weltweit zehnte Werk des Schwarzwälder Armaturen- und Brausenspezialisten, der damit auch die Zahl seiner Produktionsstätten am Standort Deutschland auf insgesamt sechs erhöht. „Obwohl Hansgrohe 80 Prozent seiner Sortimente in die internationalen Märkte liefert, glauben unsere Kunden und unser Management fest an ‚Made in Germany’“, betonte Klaus Grohe. Der anhaltende Erfolg des Unternehmens zeigt, dass man nicht in so genannten Billiglohnländern produzieren muss, um im globalen Wettbewerb zu bestehen. „Als Brausenspezialist sind wir heute unbestritten die Nummer 1, aber wir sind dabei uns im Bad breiter aufzustellen“, führte der Hansgrohe-Chef aus. „Mit unseren Design-Mischerlinien in drei Stilrichtungen sind wir inzwischen zum international anerkannten Vollsortimenter im Bereich Sanitärarmaturen geworden und spielen mittlerweile in der internationalen ‚Champions League’ der Sanitärbranche ganz vorne mit.“ Die neue Armaturenfabrik in Offenburg werde dabei eine wichtige Rolle spielen.
In Elgersweier wird bis Anfang Oktober neben den beiden in den 1990er Jahren errichteten Hansgrohe Fertigungsstätten eine hochmoderne Armaturenfabrik entstehen. Hier wird der Bad- und Sanitärspezialist ab Herbst auf 5.500 Quadratmetern Badarmaturen der Erfolgslinien Talis und Metris montieren und in mehr als 100 Länder auf allen Kontinenten liefern. Insgesamt zehn Millionen Euro investiert das familiengeführte Unternehmen mit Stammsitz in Schiltach/Schwarzwald in den Fabrikneubau. Bei anhaltendem Wachstum sind weitere Investitionen in eine zweite Ausbaustufe am Standort Offenburg geplant. „Die Kapazitäten für unsere Mischerproduktion reichen jetzt einfach nicht mehr aus“, erklärte Klaus Grohe. Bereits in den Vorjahren hatte das Schiltacher Unternehmen seine Fertigungskapazitäten im Inland aufgestockt, um der dynamisch gewachsenen Nachfrage nach Hansgrohe Armaturen und Brausen mit dem Label „Made in Germany“ gerecht zu werden. Klaus Grohe nutzte die Gelegenheit der Grundsteinlegung, um sich bei Offenburgs Oberbürgermeisterin Edith Schreiner persönlich für die Unterstützung im Genehmigungsverfahren zu bedanken.