Unter dem Motto „75 Jahre Erfindergeist“ startet die Schwank GmbH, Köln, ihr Jubiläumsjahr.
Bereits 1933 gründete Günther Schwank im Elsässischen Fegersheim sein Unternehmen zum Bau und Vertrieb von Industriellen Gasgeräten und legte damit den Grundstein der heutigen Schwank GmbH. Der studierte Maschinenbauer begann schon früh, die Auswirkungen elektromagnetischer Wellenlängen auf das Wärmeempfinden des Menschen zu untersuchen. Schwank suchte dabei einen idealen Flammträger zur Erzeugung einer sehr heißen Oberfläche, mit der Infrarotwärme aus großen Höhen energieeffizient in den Aufenthaltsbereich des Menschen übertragen werden können. Als Ergebnis seiner intensiven Forschungen wurde Schwank 1939 das Patent auf die weltberühmte Schwank-Keramikplatte erteilt. Mit ihr bildete er die Basis für eine Heizungstechnik, die die Heizungsbranche bis heute prägt – die Infrarotstrahler.
Das global agierende Unternehmen Schwank ist deutscher und weltweiter Marktführer im Bereich der Infrarotheizungen. Seit 1952 ist das Traditionsunternehmen in Köln ansässig. Hier werden alle Hell- und Dunkelstrahler entwickelt und für den Weltmarkt unter strengen Qualitätskontrollen gefertigt. Der Firmensprecher der Schwank GmbH hat bereits die Vorstellung einer bedeuteten Produktinnovation anlässlich der Feierlichkeiten für das Jubiläumsjahr vom 5. bis 8. Mai angekündigt.
Zur Person Günther Schwank1905 in Hamburg geboren, absolvierte Günther Schwank eine Lehre als Schlosser und Maschinenbauer bevor er 1923 sein Ingenieursstudium in der Hansestadt begann. Nach erfolgreichem Examen begann der damals 27-Jährige, neben seinem eigentlichen Beruf als Projektingenieur in einer kleinen Werkstatt nach den Auswirkungen elektromagnetischer Wellenlängen auf das Wärmeempfinden des Menschen zu forschen. Schwank suchte dabei einen idealen Flammträger zur Erzeugung einer sehr heißen Oberfläche, mit der Infrarotwärme übertragen werden sollte. 1933 gründet Günter Schwank bei Fegersheim im Elsaß sein Unternehmen zum Bau und Vertrieb von Industrieellen Gasgeräten. 1939 wurde Schwank als Ergebnis seiner intensiven Forschungen das Patent auf die Schwank-Keramikplatte erteilt. Mit ihr legte er den Grundstein für eine Heizungstechnik, die die Heizungsbranche weltweit prägte – die Infrarotheizungs-Hellstrahler.
Der Bau und Vertrieb der Hellstrahler begann als Lizenzprodukte. Erst 1951 entscheid Schwank die Fertigung und den Vertrieb der Infrarotstrahler unter eigenem Namen fortzuführen. Fast zeitgleich gründete er die ersten Auslandsniederlassungen in Holland, Italien, England, Frankreich und Monaco. Der kleine Betrieb mauserte sich zum weltweit agierenden Unternehmen und so zog man 1952 nach Köln um, wo ausreichend Produktionsfläche und Fachkräfte zur Verfügung standen.
Als Günter Schwank am 05. Mai 1955 überraschend mit nur 50 Jahren starb, verlor die Branche einen der ganz großen Wegbereiter und Impulsgeber. Hans Vaillant, der die Grabrede hielt, beschrieb Schwank wie folgt: „(…) die Besessenheit von seiner Erfindung hat Günther Schwank befähigt, überall Begeisterung zu wecken. (…) Seine Mitarbeiter hat Schwank in ein ungewöhnliches Tempo der Leistung mitgerissen. Menschliche Wärme blieb aber neben der Leistungsbesessenheit stets noch genug übrig, um den Schwung des Ganzen lebendig zu halten und nicht in kalter Rationalisierung zu ersticken.“