Conergy arbeitet konsequent weiter an der Restrukturierung. Inzwischen sind rund die Hälfte aller nicht-strategischen Aktivitäten bereits veräußert.
Conergy auf der Intersolar 2007.
Die Conergy AG hat sich in Belgien vom Thermie-Geschäft ihrer hundertprozentigen Tochter SunTechnics getrennt. Damit hat die Conergy Gruppe inzwischen rund die Hälfte ihrer nicht-strategischen Aktivitäten veräußert und befindet sie sich in ihrer Fokussierung als voll integrierter Anbieter im Solarstromgeschäft auf dem besten Weg. Conergy CEO Dieter Ammer dazu: „Der Verkauf der SunTechnics Belgien ist ein wichtiger Meilenstein unserer Neupositionierung im wachstumsstarken Photovoltaik-Markt. Er macht deutlich, wie konsequent wir bei der Restrukturierung des Konzerns vorankommen. Zugleich zeigt er aber auch, dass noch ein gutes Stück Arbeit vor uns liegt, das wir weiter mit aller nötigen Entschlossenheit und Härte angehen werden.“
Der Verkauf umfasst die Hauptniederlassung der SunTechnics nv in Lille sowie eine weitere Niederlassung in Perwez in der französischsprachigen Provinz Wallonien. Gie Verbunt, der ehemalige Geschäftsführer der SunTechnics Belgien, sowie die früheren SunTechnics Mitarbeiter Marc Aertsen, Steven van Dyck, Frederic Bossaert und Nicole Hemeleers übernehmen die Niederlassungen im Rahmen eines Management Buyouts. „Wir freuen uns über den schnellen Erwerb des Geschäftsbereichs und planen, das operative Geschäft unter Erhalt aller Arbeitsplätze künftig erfolgreich fortzusetzen“, so Verbunt.
Mit der Transaktion veräußert Conergy mittlerweile das vierte Unternehmen aus dem Bereich der so genannten nicht-strategischen Aktivitäten. Für die Gruppe ist dies ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zum fokussierten Anbieter im Solarstromgeschäft. Ende Februar trennte sich der Hamburger Solarkonzern bereits von zwei Thermie-Unternehmen in Belgien und den Niederlanden. Zusätzlich verkaufte Conergy im März seine Solarthermie-Produktion in Österreich.