Um das im österreichischen Seekirchen ansässige Unternehmen Windhager Zentralheizung brodelt die Verkaufsgerüchteküche. Das Wirtschaftsblatt Österreich vermeldete jüngst, dass möglicherweise ein Verkauf an einen internationalen Konzern bevorsteht. Das Unternehmen Windhager stellte jetzt klar, dass man strategische Partnerschaften für sinnvoll hält, aber Kooperationsüberlegungen Mitbewerber nicht miteinbeziehen.
Die Pelletheizungen von Windhager haben jüngst den „Blauen Engel“ erhalten. Foto: Windhager
In dem Artikel des österreichischen Wirtschaftsblatts vom 24.Juni 2008 über die Verkaufsgerüchte wurde berichtet, dass die italienische MTS Group (Merlini TermoSanitari), Mutterkonzern von Elco Klöckner, als heißester Übernahme-Kandidat gilt. Aber laut Wirtschaftsblatt soll auch Hoval Interesse an Windhager gezeigt haben, während hingegen Viessmann, Bosch-Buderus und Vaillant abgewunken hätten.
Das Unternehmen Windhager stellte jetzt klar, dass man strategische Partnerschaften für sinnvoll hält, aber Kooperationsüberlegungen Mitbewerber nicht miteinbeziehen. Dazu die Stellungnahme der Inhaber, Werner und Gernot Windhager:
"Der Heizkessel-Markt, bzw. der Pelletskessel-Markt wird zunehmend bedeutender und internationaler. Obwohl sich unser Unternehmen sehr gut entwickelt, halten wir daher jetzt strategische Partnerschaften, wie immer die gelagert sind, für sinnvoll.
Dabei kann es sich um Pellets-Partner ebenso wie um eine Produkt-Ausweitung im Biomasse-Bereich handeln. Sollte es zu Kooperationen kommen, werden wir zeitgerecht darüber informieren.
Mitbewerber sind für diese Kooperations-Überlegungen nicht vorgesehen."
Werner Windhager Gernot Windhager