Hansgrohe feiert Richtfest für neues Armaturenwerk in Offenburg-Elgerweier.
Richtspruch in luftiger Höhe: Hansgrohe Chef Siegfried Gänßlen (r.) würdigt den Bau des neuen Armaturenwerks in Offenburg als Bekenntnis zum Standort Offenburg und kündigt nicht nur zur Freude von Offenburgs Bürgermeister Dr. Christoph Jopen (l.) weitere Investitionen an. Foto: Hansgrohe „Mit dem Neubau unseres Armaturenwerks in Offenburg zeigen wir Flagge für den deutschen Standort und insbesondere für den Offenburger Raum“, erklärte Siegfried Gänßlen, Vorstandsvorsitzender der Hansgrohe AG, in seiner Rede zum Richtfest für die neue Hansgrohe Armaturenfabrik in Offenburg-Elgersweier. Gemeinsam mit rund 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Schiltach, Offenburg und dem elsässischen Wasselonne, ihren Familien und der am Bau beteiligten Firmen feierte der Sanitärspezialist am Samstag, dem 28. Juni 2008, bei strahlendem Sommerwetter die Fertigstellung des Rohbaus traditionell mit Richtspruch und Richtbaum, aber auch mit ausgelassener Party am Offenburger Hansgrohe-Beach. Weiterer Höhepunkt des Fests war der spannende Hansgrohe Duathlon „Test it! Run & Shower“ mit den zwei Disziplinen Laufen und Duschen, an dem mehr als 120 Starterinnen und Starter teilnahmen.
Weitere Investitionen angekündigt
Siegfried Gänßlen nutzte die Gelegenheit, sich persönlich bei allen Beteiligten zu bedanken, die zur erfolgreichen Fertigstellung des Rohbaus beigetragen haben. Mit dem Fabrikneubau entsteht das inzwischen weltweit zehnte Werk des Schwarzwälder Armaturen- und Brausenspezialisten, der damit auch die Zahl seiner Produktionsstätten in Deutschland auf insgesamt sechs erhöht. „Seit dem Bau unserer ersten Fabrik 1908 am Hauptsitz in Schiltach investieren wir kontinuierlich in unsere deutschen Standorte“, so Siegfried Gänßlen. „Dieses Engagement setzen wir auch 2008 weiter fort – mit geplanten Investitionen im Umfang von rund 40 Mio. Euro, von denen der Großteil erneut in unsere deutschen Werke fließen wird.“ Insgesamt zehn Millionen Euro investiert das familiengeführte Unternehmen in den Offenburger Fabrikneubau. Bei anhaltendem Wachstum sind weitere Investitionen in eine zweite Ausbaustufe geplant.
Qualität „Made in Offenburg“
Trotz einer Exportquote von 80 Prozent liegt der Schwerpunkt der Produktion des Sanitärspezialisten mit ebenfalls 80 Prozent am Standort Deutschland. Der anhaltende Erfolg des Unternehmens zeigt, dass man nicht in so genannten Billiglohnländern produzieren muss, um im globalen Wettbewerb zu bestehen. Bei den Plänen, sich als international anerkannter Vollsortimenter im Bereich Sanitärarmaturen breiter aufzustellen, werde die neue Armaturenfabrik in Offenburg eine wichtige Rolle spielen, so der Hansgrohe-Chef. Denn hier wird der Bad- und Sanitärspezialist ab Herbst 2008 auf 5.500 Quadratmetern Badarmaturen der Hansgrohe Erfolgslinien montieren und in mehr als 100 Länder auf allen Kontinenten liefern.