Seit 24. Juli 2008 Firmierung als europäische Aktiengesellschaft / Positive Auswirkungen für Kunden und Mitarbeiter / Verbesserte Rahmenbedingungen für weiteres Wachstum / Vorreiter: Erste SE in der deutschen SHK-Branche /
Der Vorstand der WILO SE (von links nach rechts): Dr. Holger Krasmann, Vorstand für Technik und Produktion, Dr. Thomas Schweisfurth (Sprecher des Vorstands), Oliver Hermes (Vorstand Finanzen, Controlling und Personal). Foto; Wilo SE
Die WILO AG firmiert seit dem 24. Juli 2008 als WILO SE. Mit diesem Wechsel der Rechtsform von der deutschen zur europäischen Aktiengesellschaft (Societas Europaea = SE) trägt das 1872 gegründete Familienunternehmen der rasanten Internationalisierung seiner Aktivitäten Rechnung. Derzeit hat die Gruppe Vertretungen in mehr als 70 Ländern und beschäftigt weltweit etwa 6.000 Mitarbeiter.
Für die Kunden und Mitarbeiter des Pumpenspezialisten bringt diese Umwandlung ausschließlich positive Veränderungen. Oliver Hermes, Wilo-Vorstand Finanzen, Controlling und Personal, fasst die Hintergründe, Ziele und Chancen des Rechtsformwechsels folgendermaßen zusammen: „Die seit 2004 mögliche europäische Aktiengesellschaft verkörpert ein wichtiges Element der Harmonisierung europäischen Rechts. Sie entspricht idealtypisch unserem unternehmerischen Selbstverständnis als europäische Gruppe mit weltweiten Aktivitäten. Die neue SE wird uns helfen, die Wertschöpfungskette zu optimieren, nationale Schranken abzubauen, internationale Akquisitionen vorzunehmen, ausländische Führungskräfte zu gewinnen, effizienter auf den Kapitalmärkten zu agieren und unsere Marke weltweit zu positionieren. Von dieser Stärkung werden mittel- und langfristig auch unsere Vertriebspartner von Fachgroßhandel und Fachhandwerk vielfältig profitieren.“
Mit dieser gesellschaftsrechtlichen Anpassung an veränderte Rahmenbedingungen hat Wilo zugleich eine Vorreiterposition im deutschen SHK-Bereich übernommen. Renommierte Großunternehmen anderer Branchen haben diesen Schritt bereits vollzogen. Dazu zählen Allianz, BASF, Fresenius, Porsche und Strabag.