Der Umsatz der Villeroy & Boch Gruppe liegt zum 1. Halbjahr 2008 mit 434,8 Mio. € um 3,8 % über dem vergleichbaren Vorjahreswert. Das Konzernergebnis stieg in diesem Zeitraum um 2,3 % auf 9,3 Mio. €
Der Unternehmensbereich Bad & Wellness trug mit 287,7 Millionen Euro zum Erfolg mit bei. Foto V&B
Zu diesem Umsatzanstieg trug der Unternehmensbereich Bad & Wellness mit 278,7 Mio. € bei. Dies entspricht einem Plus von 2,3 % gegenüber dem Vorjahr. Dabei verlief die Entwicklung sehr unterschiedlich: In Deutschland und Frankreich ging der Umsatz um 4% zurück, während hingegen die westeuropäischen Märkte um 4 % zulegten. In Osteuropa konnte der Unternehmensbereich ein Plus von 19 % erzielen und in den asiatischen Ländern sogar um 27 % zulegen. Mit der jüngsten Akquisition in Thailand wurde eine ausgezeichnete Basis zur weiteren Erschließung des asiatischen Marktes geschaffen. Dagegen war in Amerika, bedingt durch die Subprime-Krise, ein Umsatzrückgang von insgesamt 18,6 % zu verzeichnen.
Der Umsatz im Unternehmensbereich Tischkultur stieg im 1. Halbjahr 2008 um 6,7 % auf 156,2 Mio. €. Erfreulich ist der Umsatzzuwachs auf dem deutschen Markt (5,4 %), sowie in den anderen europäischen Märkten, aber auch in Russland, Asien und im Mittleren Osten. In den USA schlug sich jedoch die negative Konjunktur auch im Tischkul-turbereich nieder.
Analog zum 1. Halbjahr erwartet Villeroy & Boch eine positive Fortsetzung der Ge-schäftsentwicklung für das Gesamtjahr 2008. „Trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen“, so Vorstandssprecher Frank Göring, „werden wir unsere Internationalisierungsstrategie konsequent weiter fortsetzen.“