Der Schwarzwälder Armaturen- und Brausenspezialist gründet Tochtergesellschaften in Argentinien und Russland – Positive Bilanz des ersten Halbjahrs 2008
Hansgrohe gründet Tochtergesellschaft in Argentinien: Im Herzen von Buenos Aires präsentiert sich der Schwarzwälder Armaturen- und Brausenspezialist mit einem Flagship Store. Foto: Hansgrohe
Die Hansgrohe AG mit Stammsitz in Schiltach/Schwarzwald setzt auch im laufenden Jahr ihren Expansionskurs fort. Nach Gründung einer eigenen Niederlassung in Indien zu Jahres- beginn hat der Armaturen- und Brausenhersteller nun auch in Argentinien und Russland rechtlich selbständige Vertriebs- gesellschaften aus der Taufe gehoben. Die Zahl der Aus- landsvertretungen steigt damit auf 28. „In beiden Ländern“, so Hansgrohe Vorstandsvorsitzender Siegfried Gänßlen, „haben wir in den letzten fünf Jahren unsere Umsätze vervierfacht – in Argentinien über Importeure, in Russland mit einer eigenen Repräsentanz.“ Angesichts der abflauenden Konjunktur in Nordamerika und Europa sei es noch wichtiger als zuvor, in diesen so genannten Emerging Markets mit ihren aufstreben- den Wirtschaften aktiv im Markt präsent zu sein. „Durch die Etablierung eigenständiger Hansgrohe-Töchter in Buenos Aires und Moskau werden wir“, ergänzt Luis Weiler, Sales Director Europa & Lateinamerika, „die Marktbearbeitung vor Ort weiter intensivieren und die Wachstumspotentiale in beiden Regionen besser erschließen können. Dabei kommt für Hansgrohe den neuen Niederlassungen in der argentinischen und der russischen Hauptstadt eine Schlüsselfunktion zu, weil sich von dort aus auch die jeweils angrenzenden Märkte in Südamerika und den GUS-Staaten bearbeiten lassen.“ Gleichzeitig kündigte der Bad- und Sanitärspezialist die Gründung weiterer Tochtergesellschaften in Kroatien und Serbien innerhalb der kommenden Monate an.
Weiter auf Wachstumskurs :
Hintergrund für die Fortsetzung der Expansionsstrategie ist die anhaltend hohe Nachfrage nach Armaturen und Brausen aus Schiltach und Offenburg. „Trotz ver- schlechterter konjunktureller Rahmenbedingungen infolge der Immobilienkrise und der rapide gestiegenen Energiepreise“, zeigte sich Hansgrohe Chef Siegfried Gänßlen zufrieden, „liegen wir 2008 bislang voll auf Kurs und wachsen weiter.“ Vor allem im ebenfalls anspruchsvollen wie hart umkämpften Projektgeschäft kann das Unternehmen zahlreiche Erfolge verbuchen. Mit der Ausstattung des Hilton Fünfsterne Hotels im neuen Frankfurter Airrail-Center, des SAP-Gästehauses in Walldorf und des 315 Meter langen Kreuzfahrtriesen ‚Celebrity Equinox’, den die Meyer Werft in Papenburg baut, gewann die Hansgrohe AG in den letzten Wochen auch im Inland gleich drei lukrative Großaufträge. „Mit Qualität ‚Made in Germany’ und zusätzlichen Serviceleistungen für unsere Kunden“, so Gänßlen, „können wir auch im nach wie vor schwierigen heimi- schen Markt zunehmend überzeugen und so Marktanteile gewinnen.“