Mit der Mitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) unterstreicht die Menerga GmbH das eigene Engagement für eine wirtschaftlich effiziente, umweltfreundliche und ressourcensparende Klimatisierung von Gebäuden.
Als neues Mitglied im DGNB wird Menerga zukünftig in den für die Lüftungs- und Klimatechnik relevanten Ausschüssen und Arbeitsgruppen vertreten sein. Nachhaltige Technologien wie die sorptionsgestützte Klimatisierung werden dabei eine wichtige Rolle spielen. Foto:Menerga
Die DGNB ist ein Zusammenschluss verschiedenster, mit der Planung, Ausführung und Nutzung von Gebäuden verbundener Akteure und hat u.a. ein deutsches Nachhaltigkeits-Gütesiegel für Gebäude entwickelt. "Vor dem Hintergrund unseres seit der Unternehmungsgründung verfolgten Leitmotivs der Minimalen Energieanwendung ist es nur konsequent, unsere innovativen, hocheffizienten Technologien und die damit verbundene Sicht auf das Gewerk Klimatisierung auch in der DGNB mit einzubringen", erläutert Markus Bade, Vertriebsleiter des Klimatechnik-Herstellers. "Gleichzeitig halten wir es für sehr wichtig, in einer renommierten Organisation mitzuarbeiten, die nicht nur national sondern europaweit das nachhaltige Bauen prägen wird. Deutschland gehört im Bereich der Umwelttechniken zu den weltweit führenden Ländern und als Innovations- und Technologieführer in der Klimatechnik wollen wir hier natürlich auch unsere Branche entsprechend posiitionieren."
Das Mülheimer Unternehmen werde hier in den einschlägigen Ausschüssen und Arbeitsgruppen der DGNB mitarbeiten und sich so aktiv an der Fortschreibung der Ziele und des Zertifizierungssystems beteiligen. "Wir erhoffen uns hier vor allem auch Erkenntnisse für die ganzheitliche Planung unserer Lüftungs- und Klimasysteme. Der Austausch mit anderen Gewerken wird es uns ermöglichen, die vielfältigen Energieflüsse eines Gebäudes, insbesondere der Wärme- und Kälteströme, besser zu verstehen und damit noch nachhaltigere Klimalösungen zu schaffen", so Bade weiter. "Dabei ist es nur konsequent, aufbauend auf bestehenden Technologien auch neue Wege zu gehen, indem natürliche Prozesse und regenerative Energien auch für die Lüftungs- und Klimatechnik nutzbar gemacht werden." Ein gutes Beispiel dafür sei die erst kürzlich von dem Unternehmen zur Marktreife gebrachte sorptionsgestützte Klimatisierung, mit der Niedertemperaturwärme wie z.B. Solarthermie, Prozess- oder Fernwärme zur Luftentfeuchtung eingesetzt werden könne. Hierzu werde die Luft an der Oberfläche eines Rieselfilms aus konzentrierter Salzlösung getrocknet. Die Regeneration der Salzlösung erfolge zeitlich versetzt durch Austreiben des Wassers über Erwärmung, weshalb solarthermische Anlagen für diesen Prozess sehr gut geeignet seien.
Die DGNB habe es sich zur Aufgabe gemacht, Wege und Lösungen aufzuzeigen und zu fördern, die nachhaltiges Bauen ermöglichen. Dies betreffe die Planung von Gebäuden ebenso wie deren Ausführung und Nutzung. Sie verstehe sich dabei als zentrale Organisation in Deutschland für den Austausch von Wissen, für Weiterbildung und für die Sensibilisierung der Öffentlichkeit in diesem zukunftsorientierten Bereich der Bauwirtschaft. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehe die Vergabe des gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung entwickelten Zertifikats "Deutsches Gütesiegel Nachhaltiges Bauen", welches dieses Jahr von Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee vogestellt wurde. Das neue Gütezeichen nehme alle Aspekte der Nachhaltigkeit in die Bewertung auf, also ökologische, ökonomische und soziokulturelle - darüber hinaus würden Technik, Prozesse und Standortqualität einfließen. Für die verschiedenen Bereiche gebe es Einzelnoten, die Bewertung des Gebäudes drücke sich in einer Gesamtnote aus. Damit könne die deutsche Bau- und Immobilienwirtschaft ihre hohe Kompetenz im weltweiten Wachstumsmarkt der so genannten "Green Buildings" ausweisen.