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SzeneNews vom 20.11.2008

Erfolg mit Energiedienstleistungen

Die Techem AG, einer der weltweit führenden Energiedienstleister für die Immobilienwirtschaft, hat im ersten Halbjahr des geänderten Geschäftsjahres 2008/2009 Umsatz und Ergebnis gesteigert. Der Umsatz stieg leicht auf 275 Mio. Euro, gegenüber 273,5 Mio. Euro im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern erhöhte sich um 23,7 Prozent auf 37,9 Mio. Euro.

Contracting-Geschäft wächst im ersten Geschäftshalbjahr deutlich. Foto: Techem
Contracting-Geschäft wächst im ersten Geschäftshalbjahr deutlich. Foto: Techem
„Outsourcing“ von Energiedienstleistungen nimmt zu

Wachstumsmotor im ersten Halbjahr war erneut das Geschäftsfeld Energy Contracting, das für den Konzern immer mehr an Bedeutung gewinnt. Hier stieg der Umsatz um 22,4 Prozent auf 63,3 Mio. Euro (51,7 Mio. Euro). „In Zeiten steigender Energiepreise wird der effiziente Betrieb von Anlagen, ganz egal ob diese zum Heizen oder zur Klimatisierung eingesetzt werden, immer wichtiger“, so der Vorstandsvorsitzende der Techem AG, Horst Enzelmüller. Daher würden Betreiber und Besitzer von Gewerbe- oder Wohnimmobilien immer mehr Aufgaben rund um das Thema Energie in die Hände eines professionellen Dienstleisters wie Techem geben. Zunehmend ausgelagert würden dabei sowohl die Energiebeschaffung und -erzeugung als auch die Umwandlung und Bereitstellung von Energie sowie der Betrieb von energietechnischen Anlagen. „Wir überwachen den Verbrauch, steuern die Anlagen und sparen damit jede Menge Energie“, so Enzelmüller zu den Vorteilen. Dies seien wesentliche Gründe, warum das Outsourcing von Energiedienstleistungen mittlerweile knapp ein Viertel des Gesamtumsatzes des Techem-Konzerns ausmache.

Wachstum durch Innovationen – Energieersparnis in über 40.000 Haushalten

Im Geschäftsfeld Energy Services, wozu insbesondere die Erfassung und Abrechnung von Heizenergie und Wasser gehören, fiel der Umsatz im ersten Halbjahr von 221,8 Mio. Euro im Vorjahr auf nunmehr 211,7 Mio. Bedingt wurde dieser Rückgang durch die Umstellung des Bewertungsverfahrens für so genannte „unfertige Leistungen“. Auch die Umstellung des Geschäftsjahres habe zu einer Veränderung von Umsätzen geführt. Zudem sei der Markt in Deutschland weitgehend gesättigt, so dass sich das Unternehmen weiteres Wachstum unter anderem durch die Einführung innovativer Produkte erwartet. Die neueste Generation von Erfassungssystemen, die Techem bislang als einziges Unternehmen im Markt im Einsatz hat, erfasst nicht nur den Verbrauch, sondern steuert gleichzeitig die Heizungsanlage und spart damit Energie. Inzwischen hat Techem in über 40.000 Wohnungen solche Systeme im Einsatz. Im Schnitt sei dort der Energieverbrauch um über zehn Prozent gesunken.

Weitere Ablösung der Verdunstertechnik - Einstieg in das Smart SubMetering

Nach Angaben von Techem ist das Marktpotenzial für die neueste Generation von Erfassungsgeräten riesig. Nicht nur wegen der steigenden Energiepreise, sondern vor allem weil das System auf der modernen Heizkostenerfassung mit Funk aufsetzt. Denn die Funktechnologie sei in Deutschlands Haushalten noch längst kein Standard. Noch immer sind nach Berechnungen von Techem bundesweit über 41 Millionen Erfassungsgeräte mit der deutlich älteren Verdunstertechnik im Einsatz. Mit der neuesten Funktechnologie würden die Bewohner nicht nur von der Energieersparnis profitieren, sondern der Vermieter könne außerdem über das Internet tagesaktuell Informationen über die Energieersparnis und die Verringerung des CO2 -Ausstoßes in seinen Liegenschaften abrufen. Damit eröffnet Techem das Zeitalter des Smart SubMetering, also die Nachvollziehbarkeit des Heizenergieverbrauchs über das Internet. „Bislang ist überall von Smart Metering, also von intelligenten Strom- und Gaszählern die Rede. Doch dies greift zu kurz. Schließlich macht die Heizung in Privathaushalten über ein Drittel des nationalen Energieverbrauchs aus. Gerade hierfür brauchen wir intelligente Systeme, die den Verbrauch nachvollziehbar machen und dadurch Energie sparen helfen“, so Enzelmüller weiter. 
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