Von einem Stellenabbau beim Kunststoff- und Mehrschichtverbund- rohrhersteller sind laut
Westfälischer Nachrichten 80 Arbeitnehmer betroffen.
Ermöglichen einen besonders schnellen Baufortschritt bei normalen und auch niedrigen Aufbauhöhen: 4 mm und 9 mm vorgedämmte PE-Xc-Rohre und MT-Verbundrohre. Foto: Hewing
1974 wurde das Unternehmen Hewing, Lieferant für leistungsstarke Kunststoffrohrtechnik und für Systemplatten zur Flächentemperierung, gegründet und seit 1988 ist es ein Tochterunternehmen des finnischen Uponor-Konzerns. Dieser selbst blickt schon auf eine viel längere Geschichte zurück. Eine Geschichte, die mit einem kleinen Schreinerbetrieb in Finnland begann und bis heute zu einem der weltweit größten Hersteller moderner Kunsstoffrohrsysteme zum Heizen/Kühlen sowie für Installations- und Versorgungssysteme geworden ist.
In Deutschland hat Uponor Niederlassungen in Norderstedt, Ochtrup, Haßfurt und Zella-Mehlis und beschäftigt in Produktion, Vertrieb und Service insgesamt rund 1.200 Mitarbeiter.
Für die Hewing-Mitarbeiter in Ochtrop sieht die derzeitige Lage allerdings nicht gut aus. Ihnen stehen Entlassungen ins Haus. In Ochtrop soll es Gerüchte über Entlassungen bei Hewing schon seit einigen Wochen gegeben haben. Jetzt wurden sie, laut Westfälischer Nachrichten vom 18.11.2008, seitens des Geschäftsführers Dieter Möllers bestätigt. Voraussichtlich sollen insgesamt 80 Arbeitnehmer vom Stellenabbau des Kunststoff- und Mehrschichtverbundrohrherstellers betroffen sein.
Gegenüber den Westfälischen Nachrichten soll Möllers die „eingebrochene Auftragslage“ und die Finanzkrise als Grund für den notwendigen Stellenabbau genannt haben. Dabei sollen zuerst die befristeten Arbeitsverhältnisse nicht verlängert werden. Anschließend ist geplant 40 Arbeitsplätze und später noch einmal 20 weitere abzubauen werden, so die Zeitung weiter. Zusätzlich zum Stellenabbau sollen auch noch die Produktionszeiten von 7 Tagen auf 5 oder 4 reduziert werden.