Mit einer breiten Palette an wegweisenden Produktinnovationen präsentierte sich die Wilo SE auf der ISH 2009 in Frankfurt. Zu den wichtigsten Messe-Highlights gehörte die Weltpremiere des Dezentralen Pumpensystems "Geniax", das eine neue Dimension der komfortablen und energiesparenden Heizungstechnik eröffnet. Es setzt anstelle der Temperaturregulierventile auf mehrere Miniaturpumpen an den Heizflächen bzw. Heizkreisen.
Dr. Thomas Schweisfurth ist Vorstandssprecher der Wilo SE (Dortmund). Foto:Wilo
Auf der Weltleitmesse für Gebäude- und Energietechnik wurde Wilo im Rahmen der von Bundesregierung und Wirt- schaft getragenen Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ in der Kategorie „Umwelt und Energie“ für „Geniax“ ausgezeichnet. Die offizielle Preisverleihung fand am ersten Messetag in Frankfurt statt.
Durch intelligente Pumpen- und Steuerungstechnik kann eine mit „Geniax“ ausgestattete Heizungsanlage gegenüber herkömmlichen Zentralheizungen rund 20 % Heizenergie sparen. Eine zentrale Steuereinheit mit modernster Compu- tertechnik erkennt den Wärmebedarf der einzelnen Räume und versorgt die Heizkörper individuell mit Hilfe intelligenter Miniaturpumpen. Gepumpt wird nur, wenn wirklich Wär- me gebraucht wird. So bleibt das gesamte Heizungssystem jederzeit in einem energieeffizienten und komfortablen Optimalzustand. Der Nutzer der Technik kann über Raum- bediengeräte nicht nur die Temperatur für jedes Zimmer individuell einstellen, sondern auch – zu Energiesparzwecken – verschiedene Absenkzeiten im Tages- und Wochenverlauf programmieren.
Neben „Geniax“ stellte Wilo in Frankfurt eine Reihe weiterer Innovationen wie die neue Hocheffizienzpumpe „Wilo-Stratos PICO“ für Ein- und Zweifamilienhäuser oder die besonders stromsparende Trinkwarmwasser-Zirkulationspumpe „Wilo-Star-Z NOVA“ vor. Gleichzeitig zeigte der Markenhersteller als Partner des Fachhandwerks Flagge auf seinem 900 Quadratmeter großen Messestand. Kommunikatives Zentrum war erneut die schon aus den Vorjahren bekannte „Wilo-Arena“. In diesem separaten Bereich ließen sich die Gäste von Experten in Kurzvorträgen über aktuelle Fachthemen informieren. Zu den besonders stark beachteten Programmpunkten zählte die Präsentation des Werkskundendienstes, der den Messebesuchern seine Philosophie von der „Qualität der Begegnung“ vermittelte.
Trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen zeigte sich Dr. Thomas Schweisfurth, der Vorstandssprecher der WILO SE, in Frankfurt selbst- bewusst. Sein Unternehmen habe sich mit großem persönlichen Einsatz und erheblichem Aufwand auf die ISH vorbereitet. Die Wilo-Messeneuheiten erfüllten alle Voraussetzungen, um das Selbstbewusstsein und die Zuversicht auch bei den Vertriebspartnern zu stärken, da sie zusätzliche Nachfrage generierten.
Wilo sei mit vollem Elan in das Jahr 2009 gestartet. Schon Ludwig Erhard habe darauf hingewiesen, dass die Konjunktur zu 50 % von psychologischen Faktoren beeinflusst werde. Dr. Schweisfurth weiter: „Zukunftsangst ist ein schlechter Ratgeber. Für das Dreierbündnis im professionellen Vertriebsweg gilt mehr denn je: Gemeinsam können wir noch stärker werden. In der Zusammenarbeit gibt es noch erhebliche, bislang nicht genutzte Synergien. Das betrifft vor allem die Vermarktung erklärungsbedürftiger Produkte im Heizungsbereich. Wilo wird die Vertriebspartner daher noch intensiver mit der Dynamik einer starken Marke praxisnah und bedarfsgerecht unterstützen. Unsere Aktionsschwerpunkte liegen auch künftig in der Weiterbildung, wo Wilo-Brain zum Maßstab geworden ist, sowie bei Koop-Marketing, bundesweitem Vorverkauf und kundennahem Service. SHK-Großhandel und -Handwerk können sich in diesem Sinne auch künftig ohne Einschränkung auf Wilo verlassen.“