Mit den Zertifikaten nach ISO 9001, ISO 14001:2005 und OHSAS 18001 setzt die Hansgrohe AG Maßstäbe zum Vorteil der Kunden.
Maßstäbe gesetzt: „Mit drei Zertifikaten“, so Hansgrohe Vorstand Karl-Heinz Hammann bei der Entgegennahme der Urkunden (zweiter von links), „ist die Hansgrohe AG Spitze auch in punkto Qualität, Umweltschutz und Arbeitssicherheit.“ Auf dem Bild zu sehen sind außerdem (von links nach rechts): Marc Griggel (Leiter CS Fertigung bei der Hansgrohe AG), Rolf Deiter (stellvertretender Leiter des DQS Kundenservice-Center), Andrzej Tysiac (Leiter Qualitätsmanagement bei der Hansgrohe AG) und Josef Rumahi (Hansgrohe Environmental Health & Safty Manager). Foto: Hansgrohe AG
Qualität wird bei der Hansgrohe AG seit jeher in allen Unternehmensbereichen großgeschrieben. Dies bescheinigt dem Schwarzwälder Armaturen- und Brausenherstellers jetzt die unabhängige Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS) abschließend auch für die Bereiche Umweltschutz und Arbeitssicherheit. Sie zertifizierte nach eingehenden Prüfungen im Januar und April 2009 in den fünf Hansgrohe Werken in Schiltach und Offenburg das Unternehmen nach der internationalen Umweltmanagementnorm ISO 14001 und der Norm für Gesundheit und Arbeitssicherheit OHSAS 18001.
„Prozessqualität ist Kundennutzen“
Mit den beiden neuen Zertifizierungen und dem bereits nach ISO 9001 offiziell anerkannten Qualitätsmanagement setzt die Hansgrohe AG in Sachen Qualität Maßstäbe in der Sanitärindustrie. „Diese drei Zertifizierungen sind weltweit anerkannte Gütesiegel, die unseren Kunden rund um den Globus die Sicherheit geben, dass sowohl unser Unternehmen als auch Hansgrohe Produkte all ihre Anforderungen unter Qualitäts-, Umweltschutz- und Arbeitssicherheitsaspekten voll und ganz erfüllen“, erläutert Karl-Heinz Hammann, im Vorstand der Hansgrohe AG für die weltweite Fertigung verantwortlich. „Damit können wiederum unsere Kunden gegenüber ihren Klienten werben und argumentieren.“ Vor allem der Nachweis einer systematisch umweltgerechten Produktion spielt dabei im In- und Ausland zunehmend eine Schlüsselrolle, etwa bei der Vergabe öffentlicher Bauaufträge. Anhand der Zertifizierungen können Großkunden und Bauherren im Projektgeschäft schnell und unproblematisch belegen, dass ihr Lieferant Hansgrohe alle Umweltstandards einhält, und sich dadurch Vorteile gegenüber ihren Wettbewerbern verschaffen. „So betrachtet sind die drei Zertifizierungen zusammen ein Top-Verkaufsargument, das niemand so leicht überbieten kann. Das gilt umso mehr, als wir als eines der ersten Unternehmen der internationalen Sanitärbranche dabei sind, die wesentlichen Elemente der drei weltweit gültigen Normen zu einem umfassenden integrierten Managementsystem auszubauen.“
Dies werde zusätzlich dazu beitragen, bei der Serienfertigung von Armaturen und Brausen in der Größenordnung von mehreren Millionen Stück pro Jahr die hohen Kundenanforderungen zu erfüllen. „Denn das integrierte Managementsystem hilft uns, jeden einzelnen Prozessschritt bei der Entwicklung und Fertigung genau zu planen, die möglichen Risiken zu erkennen und damit schlussendlich die geforderte ausgezeichnete Qualität in allen Belangen sicherzustellen“, so Karl-Heinz Hammann. „Hohe Prozessqualität ist somit immer Kundennutzen.“
Zusammen mit der bereits entsprechend zertifizierten Hansgrohe Fabrik im amerikanischen Atlanta arbeiten damit die sechs größten Werke des Schiltacher Bad- und Sanitärspezialisten nach weltweit anerkannten Standards hinsichtlich Qualität, Umweltschutz und Arbeitssicherheit. Bis 2011 sollen auch die kleineren Hansgrohe Fabriken denselben Zertifizierungsprozess durchlaufen.
Hohes Engagement
Bei der Übergabe der Urkunden in Schiltach hob Rolf Deiter, stellvertretender Leiter des DQS Kundenservice-Center, hervor, dass die Hansgrohe AG alle Voraussetzungen „für die uneingeschränkte Funktion des Qualitätsmanagementsystems in Sachen Umweltschutz und Arbeitssicherheit“ erfülle. Besonders beeindruckt zeigte er sich vom „hohen Engagement aller Beteiligten“ bei Hansgrohe.
Die 1996 erstmals veröffentlichte und 2004 überarbeitete Norm ISO 14001 legt Standards für Umweltmanagementsysteme mit dem Ziel fest, den Umweltschutz zu fördern und die Umweltleistungen von Unternehmen ständig zu verbessern. Ähnlich verfolgt auch die OHSAS 18001 die Absicht, durch standardisierte Kriterien für ein Arbeitssicherheitsmanagementsystem einen Beitrag dazu zu leisten, dass Unternehmen ihre Aktivitäten zum Schutz ihrer Beschäftigten vor Arbeitsunfällen systematisieren und kontinuierlich optimieren.