| | | | Zeit:
17.07.2007 13:19:05 |
Hallo Liebe Solargemeinde. Da hier in den Foren ja so oft gefragt und debatiert wird ob sich Solaranlagen ( Solarthermie oder Photovoltaik) lohnen oder nicht, hier mal ein Beitrag der den Ökologischen aspekt mit einbezioehen soll. Mal ganz ehrlich und Hand aufs Herz bei wem Rechnet sich eine Solaranlage nur mal rein von den ersparnissen die er da durch hat und Wann? Also dadurch dass ich meine Solaranlage selber gebaut habe und Alle Materialien recht günztig bekommen habe komme ich auf etwa 25 Jahre. So und nun der Öko gedanke. Meine Solaranlage spart ab der ersten Betriebsminute CO2 da mein Brenner aus bleiben darf. Die Anlage selbst besteht zu 90% aus recycle fähigen materialien also kann ich auch davon ausgehen das die Energie die zum Bau der anlage verwendet wurde später in irgend einer art und weise weiter verwendet werden kan ( wenn auch mit verlusten ). Zudem spart sie natürlich auch heizöl und damit auch Geld aber darum geht es mir nichtmal. Meine Solaranlage hat für mich persönlich volgenden Gewinn gebracht. - CO2 Einsparung - erlernen praktischer Fähigkeit beim Solaranlagenbau. - Wissen über Hydraulik, Thermie, Energieumwandlung... - sinnvolle Freizeitbeschäftigung - Geld ersparniss durch reduzierten Ölverbrauch. Natürlich macht das aleine noch kein Ökohaus aber mit den anderen geplanten aktionen ( Wärmedämmung durch vollwärmeschutz, neue Isolierglasfenster, Neu Heizung, nutzung von abwärme, Windkraftanlage ) ist die Energieeinsparung und der Erfahrungsgewinn denke ich doch mal enorm. Es ist mir klar das jetzt wieder eineige meine Sache schlecht reden wollen aber da stehe ich drüber. Und nun zum Schluß warum muß sich eine Solaranlagen "rechnen"? Ein Auto rechnet sich nie und wird sich nie armotisieren. Da ich immer neuen Treibstoff brauche, ich brauche Reifen und Ersatzteile. und was ist mit den Abgasen, altöl..... Wenn man das so sieht hat sich meine Solaranlage sofort bezahlt gemacht. Un ich habe doppelt gespart da ich das geld nicht sinnlos für irgend welchen schnik schnak ausgegeben habe der mir nie etwas gebracht hätte. So bin mal auf eure Meinungen gespannt. Gruß Mystik
|
| | Zeit:
17.07.2007 13:49:38 |
Mystik
das Thema Einsparung bei Solaranlagen kommt deswegen immer wieder auf den Tisch, weil den Käufern dieser Anlagen gerade diese Einsparung versprochen wird. Würde der Verkäufer dem Kunden sagen, daß er sich die Anlage aus Spaß kaufen soll, dann würde wohl die Gemeinde der Solarfreunde deutlich kleiner ausfallen. Nicht jeder hat Spaß daran, wenn er eine Solaranlage auf dem Dach hat und wäre bereit dafür ordentlich Geld auf den Tisch zu legen.
Der Vergleich mit dem Auto ist nicht so berauschend, da viele Leute ein Auto benötigen damit Sie zur Arbeit kommen und ihren Lebensunterhalt sichern könen. Die Zeiten in denen die Landwirtschaft ein ganzes Dorf versorgen konnte, und somit Mobilität unwichtig war, sind vorbei. Es kann auch nicht Sinn und Zweck sein, alle Leute in die Städte zu verfrachten, nur weil dort die Firmen und Arbeitgeber ihren Sitz haben und die Mitarbeiter dann zu Fuß zur Arbeit kommen. Auch öffentliche Verkehrsmittel sind nicht immer die Lösung aller Probleme.
Bitte nicht vergessen, wir leben nicht mehr im Mittelalter (und wollen auch nicht dorthin zurück)!
Nun zur Solaranlage. Es steht doch jedem frei sich eine solche Anlage (aus Spaß, Hobby oder was auch immer) auf´s Dach zu bauen. Ist er bereit aus Spaß auch mehr Geld zu investieren, so manches Hobby ist auch nicht gerade billig, dann steht ihm dieser Weg doch offen. Doch wieviele Leute würden dann so eine Anlage kaufen?
Fazit: Man muss den Leuten einen Ertrag versprechen, damit diese bereit sind Geld zu investieren, in etwas was sie an sich nicht wollen oder gebrauchen können.
Gruß Ralf
|
Verfasser: Brennerspezialist | Zeit:
17.07.2007 13:50:09 |
Ich sehe das ähnlich. Eine ordentlich ausgelegte und vernünftig gebaute Solaranlage rechtet sich immer, denn die Berechnungseinheit ist nicht Euro, Dollar oder Peseten, sondern das Joule. Und bis zum Zusammenbruch der Finanzmärkte ist es 'eh nicht mehr weit, eine Solaranlage wird dann aber immernoch Wärme liefern. Der Brennerspezialist
|
| | Zeit:
17.07.2007 14:36:20 |
... manchmal ist es aber ökonomisch und auch ökologisch sinnvoller in andere Technik zu investieren. Mal ein Zahlenbeispiel mit 7.000 Euro Invest: a) in ein Solaranlage um den Energieverbrauch im EFH um 15% zu reduzieren b) in eine neue gut geplante Heizungsanlage um 30% Energie einzusparen ... oder in eine bessere Dämmung (besonders am Dach!!!) oder bessere Fenster ... Harry
|
| | Zeit:
17.07.2007 14:48:44 |
Meine Solaranlage rechnet sich schon nach 3 Jahren: 2 Brunnen und eine 20 kW Wärmepumpe kosteten mich 7000 € und sparen pro Jahr rund 2000 € Ölkosten. Wenn andere "Solar"Anlagen auch so rentierlich sind, bitte ich um Nachricht. Wer sich Solaranlagen aufschwatzen läßt, die von Subventionen leben, ist selber Schuld, wenns am Ende ein Verlustgeschäft wird.
|
| | Zeit:
17.07.2007 16:15:01 |
Hallo, Gut O.K. Das mit dem Auto als vergleich hinkt etwas. Klar wer ein Auto braucht um zur Arbeit zu kommen der kann nicht anders. wobei da natürlich auch die frage ist muß es ein Jeep sein oder tuts auch ein "roller" ;-) Nein mal ganz ehrlich es würde wohl niemand eine Solaranalge kaufen wenn man nicht irgendwelche werbeargumente hätte. Ich denke halt man muß sich im klaren sein das eine Solaranlage ( egal welche ) keine Wunder vollbringen kann und das die eine besser als die andere ist ist ja auch klar. Aber wenn man eine Solaranlage anschaffen möchte ( so denke ich ) spart man immer und wenn es nur CO2 ist. Mal abgesehen von den anderen vorteilen die ich genannt habe. Ich gebe euch auch recht das man mit anderen Mittel u.U. meh sparen kann ( Gebäudedämmung, Fenster.... ) Aber warum nicht dann auch noch zusätzlich die Sonne anzapfen? das alles Geld kostet ist glaube ich jedem hier klar und wie er nun Energie (kJ ) sparen will bleibt ja jedem selbs überlassen und von dem Standpunkt aus lohnt sich eine Solaranlage immer. Gruß Mystik
|
| | Zeit:
18.07.2007 14:25:55 |
Hallo, ich kenne kein Hobby, dass sich "rentiert" -- wenn man es als Hobby betreibt. Ein Auto ist meist ein "Hobby oder Presitigeobjekt (die ganzen getunten Dinger) -- kann sich aber auch rentieren, wenn man z.B. damit sein Geld verdient. Thermische Solaranlagen zählen zu den Hobbies; und wer weis, daß er sich ein Hobby zulegt, darf später nicht nicht jammern wenns mehr Geld kostet als es bringt. Wenn einem von Meisterbrieben eingeredet wird daß sich so eine Anlage rechnet, ist man hinterher sehr enttäuscht. Wohl gemerkt ein Meisterbetrieb der auch entsprechend wirbt; Also NICHT im BAUMARKT nachgefragt!!!. Und gerade, wenn man neu baut und so eine Anlage dann auf lange Zeit noch finanziert ist. Gruß Lupe
|
| | Zeit:
18.07.2007 14:50:17 |
Ois Kwatsch- es gibt nur einen Grund:
seit '98 bis '06 ist der Heizölpreis auf 261% gestiegen.
Daraufhin fiel der Verbrauch- klimabereinigt!- in den MFH unserer Gegend auf 72%.
Brutto wird nächstes Jahr in der Techem-Statistik von 122 Städten für Freiburger Gegend & ein paar andere zum ersten mal der Quadratmeterverbrauch für 06/07 einstellig ausgedrückt werden können :-)
****
Ansonsten- überall wo auf dem Dach eine WW-Solaranlage sichtbar ist, kann drunter kein sonderlich intelligenter sitzen ;-)
|
| | Zeit:
18.07.2007 14:54:39 |
sukram das seh ich anders.... wenn alles getan ist an der Gebäudehülle und der Heizungsanlage.... warum soll ich mir dann nicht noch ein paar kWh vom Himmel pflücken? Das spart..... und macht die Sache rund. Du hast natürlich Recht, das es ziemlicher Nonsens ist, wenn ich mir ne überdimensionierte Solarthermie aufs Dach nagel..... während die Energie aus allen möglichen Ritzen aus der Gebäudehülle pfeifft. Martin
|
| | Zeit:
18.07.2007 15:36:15 |
Wenn jemand der nicht nur zwei linke Hände hat sondern 4 Füße , sich für 20 000,- Euro eine Solaranlage installieren lässt um damit im Jahr 5000 kWh , also Brutto 500,- Euro zu sparen, dann liegt naturgemäß ein Fall vor , der sich erst in 40 Jahren amortisiert , - wobei der SHK Betrieb vielleicht schon vorher saniert ist. Wenn der Martin aber 12 m² auf seinen Anbau legt und WW- und Heizung um bis zu 6000 kWh reduziert und ich ihm die Anlage samt Regelung und Speicher für 4000,- liefere, dann hat er ein paar Tage sinnvolles basteln und von da an viel Freude am Solardisplay und wird in weniger als 8 Jahren amortisiert sein. Die gefühlte zusätzliche ökologische Amortisation wird schon viel früher sagen lassen --das war richtig. Wenn ich ihm dann noch eine kleine WP beistelle und er Ölkessel und Tanks endlich loswird, dann wird eine gesamt Investition von vielleicht 10 000,- Euro sich allein darüber bezahlt machen, dass er fortan weis, die Ölpreise jucken mich nicht mehr und meine Arbeit ist Wertschöpfung die auch in 10 Jahren noch innovativ bleibt. Gruß JoRy
|
| | Zeit:
18.07.2007 15:44:01 |
Moin Josef laaaangsam..... Erst die Gebäudehülle!!!! Die Aufdachdämmung ist heute Fertig geworden! Im September kommt das WDVS für den Anbau (12 cm WLS 022) Und dann ist erst mal wieder das Ende des Geldes für dieses Jahr erreicht. Was aber keineswegs heissen soll, das eine Solarthermie und eine WP zukünftig ausgeschlossen sein werden. Du weißt sicher, wie ich das meine. ;-)) Martin
|
| | Zeit:
18.07.2007 16:07:10 |
@Martin wenn alles getan ist an der Gebäudehülle und der Heizungsanlage.... warum soll ich mir dann nicht noch ein paar kWh vom Himmel pflücken? Das spart..... und macht die Sache rund. Sparen ist das falsche Wort. Nicht mehr und nicht weniger wollte Sukram sagen. Wenn alles getan ist lassen sich kWh pflücken, aber es lässt sich nicht mehr sparen. Sparen bedeutet ja nicht ,viel Geld ausgeben, aber nie die Anfangssumme wieder reinholen. Und das passiert halt nun mal , wenn alles schon getan wurde vorher. Ist alles schon oft durchgekaut worden eigentlich, und ein geiles Gefühl ist es ja, wenn das WW solar erzeugt wurde und man druntersteht. Aber halt nur ein geiles Gefühl, aber kein gespartes Geld sagt der Schwabe in mir.
|
| | Zeit:
18.07.2007 16:17:20 |
Natürlich spart das.... ENERGIE (kWh) und Umweltverschmutzung (CO2-Ausstoß) Und genau das... und nur das ist die Aufgabe von Sonnenkollektoren. Wenn das den einen oder anderen Euro an Brennstoff einspart, dann ist das ein nicht unerwünschter Nebeneffekt... Was nützt dir ein Haufen Euros, wenn unser Klima im Eimer ist? Martin
|
| | Zeit:
18.07.2007 16:47:55 |
@ Martin Da hast du aber gerade noch die Kurve gekriegt :-) Wenn das WW aber mit Ökostrom hergestellt wird wirds langsam schwer mit der Argumentation: Aber wir wollen doch keine unnötige Diskussion anfangen. Ich denke jeder weiß, wie es der andere gemeint hat.
|
| | Zeit:
18.07.2007 19:05:57 |
Hallo Ich hab das auch so wie Mystik gemacht Anlage selbst gebaut (Abnahme durch HB) hohe Förderung kassiert und die Teile günstig eingekauft (FK und Solarstation vom HB ,Rest im Internet oder Baumarkt) das Programmieren der UVR1611 hab ich zu meinem Hobby gemacht (tüftle immer wieder etwas herum,hab auch etwas an der Hydraulik gefeilt) Ich konnte die Selbstkosten meiner heizungsunterstützenden Solaranlage (10m² Nettofläche) unter 3000€ halten. Eine Amortisation ist (trotz widriger Lage im Winter und ungünstiger Ausrichtung mit 46° Westabweichung) locker unter 15 Jahre gegeben . Das erste Jahr, kann ich jetzt nicht gut für die Berechnung der Amortisation heranziehen ,die Öleinsparung war um das doppelte höher ,als Getsolar berechnet hat. (milder Winter ) Ich rechne aber damit ,das die errechneten Einsparungen ,bei normalen Wintertemperaturen ,gut hinkommen. mfG Manfred |
| | Zeit:
18.07.2007 19:12:58 |
Eine von kommerzieller Enregie unabhängige Energiequelle (z.B. Sonne), kann man auch als Versicherung gegen die nicht vorhersagbaren Preissteigerungen der Zukunft betrachten. Benötigt man sie (z.B. hohe Öl-Preise) kann oder hat die Solar sich gerechnet, benötigt man sie nicht (keine nennenswerten Preissteigerungen die nächsten 20 Jahre) hat man sie nicht gebraucht und rechnet sich nicht. Meine Berufunfähigkeitsversicherung oder die KfZ-Haftpflicht hat sich bis jetzt nicht grechnet weil ich sie noch nicht gebraucht habe und hoffentlich auch nicht brauchen werde, wobei ich meine Ölpreisterungsversicherung hoffentlich brauchen werde. Gruß Hengst
|
| | Zeit:
18.07.2007 19:33:38 |
Ich denke besser als eine Solaranlage ist eine ordentliche Dämmung und sparsames Heizverhalten. Und wenn man dann nur noch 30-40kWh/m²/a benötigt ist mir sowohl eine Solaranlage als auch die hohen Gaspreise schnuppe. Was soll eingentlichsowas bringen? Im Winter wenn die Wärme benötigt wird kommt nix raus. Und im Sommer kann man mit der Wärme nix anfangen außer Wasser zu erwärmen. Aber auch da reicht es nicht immer um die geforderten 60Grad im Speicher hinzubekommen und der Kesel muss selbst im Sommer zuheizen. Ich mache mein Warmwasser mit Gasdurchlauferhitzer. Keine Zirkelverluste und in den Sommermonaten nur ca. 50m³ Gasverbrauch. Was soll da eine Solaranlage??? Daher bin ich der Meinung der CO² Bilanz ist besser geholfen wenn man die Investition in weitere Dämmaßnahmen u.s.w. steckt.
|
| | Zeit:
18.07.2007 19:41:14 |
Hallo Heizer 22, eine gute Dämmung ist auch "Eine von kommerzieller Enregie unabhängige Energiequelle, bzw. Speicher", außer bei der Erzeugung 100% Öl in den meisten Fällen, noch kann man sich die Dämmung leisten. aber du hast Recht Vermeidung ist besser als Reduzierung. Gruß Hengst
|
| | Zeit:
18.07.2007 20:37:05 |
Hallo,
so richtig kann ich das alles nicht glauben was ihr so schreibt. solche pauschalen aussagen wie ich sie hier gelesen habe findet man sie nur in werbeblättern.
natürlich rechnet sich so eine anlage. warum auch nicht. macht doch mal die augen auf.
ein auto zur arbeit, ja klar. aber was für eins für 5000 oder 20000 euro??? nee lieber für 25000. bei solaranlagen kann es nicht billig genug sein. und dann das gejammer das wieder joule geerntet wurden die eh keiner braucht. aber im stau die klima am auto an. egal fahre ich eben eher tanken.
bitte leute jammert euch nicht die taschen voll.
im märz noch all inklusive mit den 2 kindern für 4000 euro im urlaub. klasse. als erinnerung 60min dvd und 132 bilder auf dem pc. für 4000 euro ne ww solaranlage auf dem dach und hinterherjammern das rechnet sich nicht. albern.
ich habe 7400 euro ausgegeben für ne ww anlage und habe 4 kinder 0-6 jahre sowie ehefrau. ich sage der quatsch rechnet sich. und leute, ihr die einen 2 personenhaushalt als masstab nehmt. verkneift euch den kommentar.
ansonsten seht es als hobby.
gruß sachse
|
| | Zeit:
18.07.2007 20:43:39 |
Naja, ich gehöre zu denen, die alles auf einen Bruchstrich schreiben, bzw. einen langem Term formulieren. Da kommt man schon ins Grübeln.....Da wird vieles rausgekürzt bzw. negiert. Soll der Autoverkäüfer bei Daiml€rChrysl€r (oder Braunkohlentagebauarbeiter) seinen Verdienst in WDVS oder Photovoltaik stecken??? Was spart er der Welt??? Soll er gar eine Solaranlage vom Bonus bei der RWE kaufen????? Warum hat die Hütte der braslianischen Müllsortierer überhaupt keine Dämmung oder Heizung???? Wir leben in einer Volkswirtschaft. Jeder abhängig verdiente Euro, welche investiert werden könnte, wurde nicht gedruckt, sondern global "erwirtschaftet". Dahinter zu schauen ist oft gruselig. ICH stehe aber dazu, alles andere bleibt Ablasshandel. Denkt mal rational darüber nach. |
| | Zeit:
18.07.2007 21:15:58 |
Ich bin auch der Meinung, dass sich eine thermische Solaranlage im Neubau selten bis nie auszahlt (Bei Photovoltaik wäre das eine andere Sache). Mein Haus (185 qm + WW für 4 Personen) benötigt für die Heizung in einem strengen Winter 3500 kWh an Strom für die WP (alles miteingerechnet, UWP, Steuerung, ...) in einem Jahr wie heuer nur 2500 kWh. Mein Stromanbieter liefert nur Strom aus CO2 neutraler Erzeugung, dafür kostet mir die kWh etwas mehr, aber das ist es mir Wert. Der WW-Anteil davon ist ca. 600 kWh. Wenn ich nun 100% meines WW und noch vielleicht ein wenig heizunsgunterstützung hätte, würde ich im Optimalfall 800kWh weniger Strom bei der Wärmepume benötigen, wobei ich aber dann noch ca. 100kWh für die Steuerung und UWP der Solaranlage benötige=> Im Optimalsten Fall spare ich 700 kWh pro Jahr. Das sind bei meinem teuren Strom 126 EUR pro Jahr. Das sich die Solaranlage rechnen würde, rechnet sich bei mir nie. |
| | Zeit:
18.07.2007 22:08:21 |
@ roro sparen geht nur da wo man noch sparen kann, also ist dein Beitrag nur beschränkt wertvoll. |
| | Zeit:
18.07.2007 23:13:36 |
Ich kann einfach nicht anders, als noch Mal meinen Senf dazugeben. Und der lautet: in einem halbwegs modernen Haus lohnt sich eine WW-Solaranlage nicht. Sie amortisiert sich nicht, wie roro mit einfach Zahlen beschrieben hat. Und ich weiß, es ist hart für die Solarblinden, aber sie spart noch nicht Mal Energie in kWh und schomn gar kein CO2. Für eure Steuerung und Pumpen braucht ihr doch mehr Energie, als roro um sein ganzes WW zu erzeugen. Leider ist das keine Solarenergie, sondern schmutzigster Co2-verseuchter Strom. Sogesehen fällt die Bilanz schon beim Betrieb so was von mies aus, oje. Im Altbau gehts ja vielleicht noch mit Heizungsunterstützung, Aber da fehlt meistens die Flächenheizung. Also das Geld rein in die Senkung des Energieverbrauches vom Haus. Alles andere ist, wie Sukram oben schrieb: nicht das intelligenteste. Ich freu mich schon drauf in der Luft zerrissen zu werden :-)
|
| | Zeit:
19.07.2007 03:41:31 |
@ Andi7171 Jeder kann seine Meinung sagen ,es kommt halt immer auf den Einzelfall an ! Ich hab ein halbwegs modernes Haus (7 Jahre alt mit Niedrigenergie Bauweise) Meine Amortisation erreiche ich mehr durch die WW Erzeugung inm Sommer und ÜGZ, als durch die Heizung ! Bei mir ist das ganze Jahr der Ölkessel gelaufen (auch im Sommer für WW) die Hauptheizung ist ein zentraler KO ,wenn es extrem kalt ist ,heize ich etwas mit Öl dazu, durch die starke Verschattung und des sowiso niederen Ölverbrauches für die Heizung ,spare ich mehr beim WW, als bei der Heizung ! In der Regel ,werden aber die Meisten ,von der Öleinsparung der Heizung profitieren. Man muss sich das halt genau anschauen ! mache ich mit teurem Öl WW (auch im Sommer) habe ich viel WW Verbrauch (Gästezimmer ,Betrieb) bekomme ich hohe Förderungen kann ich auch viel sebst bauen habe ich eine gute Lage kann ich bestehende Komponenten (z.B.Speicher) verwenden Der Stromverbrauch der Solaranlage ,ist im Verhältnis zur ankommenden Leistung ,sehr gering . Ohne Solaranlage ,wär dann im Sommer der Kessel und Brenner gelaufen ,die brauchen ja genauso Strom. Es wird auch keiner ,wegen dem "Co2-verseuchter Strom" seine Heizung abstellen ,jedenfalls ist der Stromverbrauch einer Solarpumpe ,für mich kein Argument gegen eine Solaranlage. Bei Wärmepumpen kann man da eher diskutieren. mfg Manfred |
Verfasser: Heizer129 | Zeit:
19.07.2007 06:32:12 |
@Alle
Ob sich eine Solaranlage rechnet oder nicht kommt auf den Einzelfall an .
Er rechnet sich auf jedenfall für die Umwelt wobei ich es nicht ausschließe das es da oftmals andere bessere ´Möglichkeiten gibt
Gruß Thomas Rawe
|