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03.11.2007 06:38:37 |
Hallo, ich bin z.Zt. auf der Suche Firmen, die Kraftwärmekopplung-Heizungen anbieten. Die Anlage sollte auf Gas o.ä. betrieben werden. Außerdem sollten die Anlage möglichst Wartungsarm laufen. Die Anlage wird für einen ca. 8 bis 9 Personenhaushalt mit ca. 10000 bis 12000 KW Strom sowie 280 m2 Heizleistung benötigt. Gruss Walter
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03.11.2007 08:36:16 |
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03.11.2007 11:53:17 |
[url=http://www.senertec.de/start.htm][/url] Da findest Du den " Dachs". Habe ich mich vor Zeiten auch schon mal für interessiert. Bin aber nicht sicher ob es wirklich genial ist. Man setzt ja nach wie vor fossile Energie ein.
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03.11.2007 16:32:30 |
für 280m² Wohnfläche wird es mit der betriebswirtschaftlichen Rentabilität möglicherweise eng. Was für einen Wärmebedarf braucht denn das Haus? Gibt es Sonderwärmebedarf in Übergangszeiten und Sommer (z. B. Pool)? Eine Liste von Herstellern gibts z. B. hier@Waldmensch: ich hab davon gehört, dass es die ersten Biogasproduzenten gibt, die das Gas so weit aufbereiten, dass Sie es ins Erdgasnetz einspeisen können. Wenn man bei so einem Gasproduzenten einkauft, soll man nach noch unbestätigten Informationen sein BHKW nach EEG betreiben dürfen, obwohl ja nicht tatsächlich das Biogas vor Ort ankommt (ist wie beim Ökostrom). Grüße Bruno44
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03.11.2007 17:20:43 |
Es ist kein Pool vorhanden. Wie benötigen für die Bewährmung der Wohnfläche von 280m² ca. 200000KW/h. |
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03.11.2007 17:32:24 |
Es ist kein Pool vorhanden. Wie benötigen für die Bewährmung der Wohnfläche von 280m² ca. 200000KW/h. ____________________________ Dann lohnt sich KWK üblicherweise nicht, denn im Sommer wisst ihr nicht wohin mit der Wärme. Also wird das BHKW ausgeschaltet, und produziert keinen Strom. Und ein BHKW das nicht dauerläuft, amortisiert sich nicht. Interessant wäre es dann höchstens noch, wenn man direkt Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung betreibt, und mit der anfallenden Wärme im Sommer das Haus kühlt... Allerdings sind hier die Investitionskosten enorm hoch, da man ja außer der KWKK-Maschinen auch noch Kühldecken oder eine RLT-Anlage benötigt.
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03.11.2007 17:52:07 |
Was ist das denn für ein Haus? Sind das sicher 200.000KWh Gas? Eigentlich dachte ich für ein so "kleines" Haus eher an einen Lion oder Whispergen, die wären aber bei der Heizenergie wohl maßlos überfordert. Also doch ein Dachs oder Ecopower. Ganz grob über den dicken Daumen komm ich da beim Dachs auf etwa 5.500 Betriebsstunden. Im Winter reicht der Dachs vorraussichtlich mit seinen 12,5KW dauerthermisch nicht ganz aus, müsste also noch eine kleine Therme bivalent dazubetrieben werden. Das lohnt sich denke ich schon, über KWK nachzudenken. Wobei ich mir auch Gedanken machen würde, wo da so viel Energie hingeht, denn am meisten spart man da, wo man keine Energie mehr verbraucht. Ist alles nur eine wirklich ganz gobe Schätzung über die Glaskugel. Das muss sich ein Fachmann vor Ort ansehen. Grüße Bruno44 |
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03.11.2007 17:55:18 |
@ Mephistopheles Dann würde es sich höchstens noch Lohnen, dass in jeder Wohnung eine Klimaanlage eingebaut wird die Kraftwärmekopplungsmaschine im Sommer läuft *grins*. Ne mal im Ernst, wieviel würde den KWKK-Maschinen ca. kosten ? Gibt es eigentlich die Möglichkeit, dass eine ca. 3 Jahre alte Brennwerttechnikgerät von Viland auch Stromerzeugen kann.
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03.11.2007 17:57:52 |
äh sorry Bruno44, da hat sich ein Fehler eingeschlichen. Es sind tatsächlich nur 20.000 KWh Gas gewesen.
Danke, dass du noch mal Nachgefragt hasst.
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03.11.2007 18:01:21 |
Was die Kosten angeht muss man auch wieder in die Glaskugel schauen. Kommt auf die örtlichen Gegebenheiten an. Aber beim Dachs oder Ecopower schätze ich grob 15-20.000€ Mehrkosten gegenüber einer herkömlichen Heizung. Wichtig in jedem Fall einen Pufferspeicher mit einbauen lassen, damit das BHKW mehr Laufzeit pro Start bekommt. Grüße Bruno44 |
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03.11.2007 18:07:08 |
bei 20.000 KWh Gas ist selbst bei einem Whispergen oder Lion die betriebswirtschafliche Rechnung meiner Meinung nach negativ. Will heißen, dass die Kostenersparnis der laufenden Kosten während der Lebensdauer des KWK-Gerätes nicht wieder die Mehrkosten des Gerätes amortisieren. Ich kenne aber auch Betreiber die einen PÖL-Dachs mit einer jährlichen Laufzeit von 900 Betriebsstunden mit begeisterung betreiben. Denen kommte es rein auf die ökologische Sichtweise an. Grüße Bruno44 |
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03.11.2007 18:25:52 |
Ne mal im Ernst, wieviel würde den KWKK-Maschinen ca. kosten ? ________________________________ Ich schätze mal so ab 50.000 gehts los. So ein Gerät hat dann 21 kW Wärmeleistung, 15 kW Kälteleistung und irgendwie 7 - 10 kW elektrische Leistung... Für ein EFH also absolut ausreichend. Zusätzlich musst Du aber, wie gesagt, noch Kühldecken anschaffen (ca. 100 €/m²) oder halt eine RLT-Anlage im Haus einbauen. Ist eher was für den gehobenen Wohnstandard. Also in einer Villa die vollklimatisiert sein soll lohnt sich das, in einem "normalen" EFH ist es teure Spielerei. Aber wer es mag... projektieren würde ich sowas gerne mal!
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03.11.2007 18:51:12 |
@Mephistopheles, für jede Anwendung das richtige Gerät. In ein EFH eine KWK-Anlage für 50K€ verkaufen ist so, alsob man nem Polo ein Fahrwerk von Ferrari verpassen will. Für ein EFH beginnt grade der Markt sich zu entwickeln. Die genauen Preise sind mir nicht bekannt, aber ein Dachs oder Ecopower (betriebswirtschaftlich beide meist zu groß für EFH) kostet nackt ohne Einbau irgendwas über 15K€ und der Whispergen ist glaube ich bereits unter 10K€ zu bekommen. Grüße Bruno44 |
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03.11.2007 18:57:59 |
hakko, seit 5 jahren verfolge ich das thema kwk unter anderm auch am senertec-dachs. das ist zweifellos eine tolle maschine, aber maßlos überteuert. immer wieder habe ich prospekte im briefkasten liegen: jeder heizi will so ein dingen verkaufen. es gibt installationen in reihenhäusern mit 80qm fläche, die mit unter 1000m³ auskommen. da sowas zu installieren ist einfach betrug oder ein wahnsinnig teures hobby. ich selber habe mich im februar diesen jahres endgültig dagegen entschieden: selbst bei 45.000 kwh gasverbrauch rechnet sich das nie und im winter brauch ich dann noch nen zweitkessel. die beispielrechnungen für amortisationen sind grob falsch und gehen von uraltbestandsanlagen aus und berücksichtigen nicht mal die zinsaufwendungen für das kapital. die installationskosten liegen bei knapp unter 30.000 euro das ist einfach nur wucher. grüße hans
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03.11.2007 19:07:27 |
@HansHeizung, ein Dachs oder Ecopower ist auch bei 45.000Kwh nicht betriebswirtschaftlich zu betreiben. Dass die Preis vor allem in den letzten 5 Jahren stark gestiegen sind ist richtig. Leider gibt es noch zu wenig Konkurrenz, daher kann Angebot und Nachfrage hier den Preis nicht ordentlich regeln. Aber wie kommst Du drauf, dass bei 45.000Kwh Gasverbrauch pro Jahr noch ein Spitzenlastkessel erforderlich ist? Eine vernünftige hydraulische Einbindung und ein nicht zu kleiner Pufferspeicher (mind. 750ltr im EFH) und gut ist. Ganz allmählich tut sich aber auf dem Markt was. Die Geräte werden kleiner und günstiger. Z. B. Whispergen und Lion sind grade in D-Land am Start und versuchen von dem Kuchen KWK auch was abzukriegen. Hoffentlich werden es noch mehr, denn in der KWK liegt die Zukunft der Energieeinsparung. Grüße Bruno44 |
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03.11.2007 19:18:09 |
@ Bruno44
In ein EFH eine KWK-Anlage für 50K€ verkaufen ist so, alsob man nem Polo ein Fahrwerk von Ferrari verpassen will. _______________________ Alles lesen. Es ging um eine KWKK-Anlage, nicht um eine KWK-Anlage. Und meine Aussage war, daß es sich im EFH nicht lohnt. Also, was willst Du von mir????
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03.11.2007 19:35:27 |
@Mephistopheles, hab nicht Dein Beitrag über KWKK überlesen, aber überlesen, dass Walter12a den Preis für KWK K wissen wollte und nicht für KWK. Sorry für das Missverständnis. Grüße Bruno44 |
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03.11.2007 21:38:56 |
Im Sommer steht die Kiste und im Winter versorgst Du die Wärmepumpen "und Heizpatronen" deiner Nachbarn. Reduziert die Leitungsverluste. :) Habe vor 10 Jahren das mal bei unseren Nachbarn vorgeschlagen. Vier von Sechs brauchten eine neue Heizung. Da hätte sich bestimmt ein zentrales BHKW gelohnt. War aber zu modern und man kannte ja die alte Öl Heizung. Aber in 10 Jahren ist es warscheinlich wieder soweit, wenn die "neuen" Heizungen ihren Geist aufgeben. Und mitlerweile gibt es auch eine Gasleitung. Gruß Markus
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04.11.2007 09:36:06 |
@ Bruno44
Das kann passieren... alles klar.
JEtzt haben wir uns wieder lieb... ;-)
Naja, ich hab auch schon Sachen überlesen!
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04.11.2007 09:48:41 |
@ Walter12a 20 tsd kWh ?? Wenn du dich mit zwei Nachbarn zusammen tust die einen ähnlichen Bedarf haben kommst du erst in die Amortisation eines Dachs. Sonst ist das wie - mit Kanonen auf Spatzen geschossen-. Für dich käme nur eines der Mini BHKW wie sie auf div. Messen präsentiert werden in Frage. Die sind aber nach wie vor sehr umstritten und es existieren keine Felddaten weil es meist Prototypen sind. Für dich zur grundsätzlichen Information damit du dich von Dachs Vertretern nicht schwindelig labern lassen musst. - im Jahresmittel sollte dein Wärmebedarf doppelt so hoch sein wie dein Strombedarf. auch im Sommer ! - du solltest so hohen Bedarf haben, dass du mit 5-6 tsd Betriebsstunden / a die Wartungs- und Rep.-Aufwendungen auffängst. Wenn diese beiden Parameter nicht gegeben sind gibt es wirtschaftlichere Wege. Gruß JoRy
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