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17.04.2006 15:50:46 |
wie wichtig sind dunstrohre von abwasserrohren am dach??
damit es kein sog gibt beim spülen? |
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17.04.2006 15:54:05 |
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17.04.2006 16:25:21 |
Alternativen sind z.B. Durgo-Lüfter siehe unter www.durgo.de , gibt es aber auch von Maxivent etc. das sehe ich dann eher als Stand der Technik an :-)
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17.04.2006 17:01:33 |
>das sehe ich dann eher als Stand der Technik an :-) Bitte keine Gerüchte verbreiten :-). Die DIN ist in einigem anderer Meinung als Durgo in seinen Aussagen. Gruß Achim Kaiser
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17.04.2006 17:10:58 |
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17.04.2006 20:38:40 |
Die DIN ist nicht Stand der Technik sondern eine Norm, die mindestens zu erfüllen ist :-) da die Entwicklung weitergeht ist die DIn nicht festgeschrieben, sondern entwickelt sich auch fort. |
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17.04.2006 21:07:10 |
Der Einsatz der Belüftungsventile ist *explizit* in der Norm geregelt. *Verkaufsveranstaltungen* haben mit dem Stand der Technik da nichts zu tun....auch wenns manche Firmen gerne anders hätten, damit der Umsatz noch besser stimmt. Gruß Achim Kaiser
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17.04.2006 21:24:21 |
Hallo 9debbie9, Belüftungsventile sind die zulässigen Krücken wenn man es nicht richtig machen kann. Belüftungsventile können/dürfen nur Unterdruck abbauen und nicht den ebenfals im System entstehenden Überdruck. Sie sind nur als Ergänzung, niemals als vollständiger Ersatz einsetzbar. DIN 1986-100 und DIN EN 12056 lesen und verstehen, oder obigen Satz glauben. Mit fortschrittlicher Technik hat das absolut nicht zu tun. Eher ein Zugeständniss an Bastlerseelen. Gruß Ratzeful
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17.04.2006 22:41:30 |
Diese Belüftungsventile sind auch nur zugelassen wenn min. ein Starng über Dach gelüftet wird.
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22.04.2006 08:25:38 |
Und da reicht die außenliegende Dachrinne aus ...
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22.04.2006 09:10:53 |
Hallo,
ist aber NICHT zulässig. Es reicht meist auch gar keine Dachleitung. Wenn man es mal richtig durchrechnen würde, würde es selbst bei einer ganzen Reihe mit Reihenhäusern ausreichen wenn 1-2 Leute (am besten in der Mitte) über`s Dach entlüften. Wenn`s dann nicht wäre, wie es ist, dann würde wohl der Streit losgehen. Wer macht es freiwillig ;-).
Diese Ventilgeschichten sind jedenfalls nicht als Ersatz für die Entlüftungsleitung zu sehen, nur als alternative da nicht jeder Strang übers Dach entlüftet werden muß.
Gruß Martin
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22.04.2006 18:33:35 |
so ist es auch unter www.durgo.de (s.o.) nachzulesen, bzw. falls Bilder deutlicher sind, auf dem Bild zu erkennen :-) Übrigens, bei uns funkt der Multiventlüfter prima, Dachentlüfter sind für uns ein Fremdwort :-)
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22.04.2006 20:12:04 |
Hallo StephanL, ich habe mit Deinen Aussagen ein Verständnissproblem: "...Und da reicht die außenliegende Dachrinne aus..." -Was hat die Dachrinne mit der Schmutzwasserentlüftung zu tun? "...Übrigens, bei uns funkt der Multiventlüfter prima, Dachentlüfter sind für uns ein Fremdwort :-)..." -Was hat die Raumentlüftung Multivent mit der Schmutzwasserentlüftung zu tun? -Warum bist Du so stolz darauf Dich nicht an die Regeln der Technik zu halten und verweist dabei auch noch auf die Falschaussagen der Firma durgo (nur alle 10-15 Häuser bräuchten eine Schmutzwasserentlüftung über Dach)? -Wie soll mit diesem System der im Abwasserkanalnetz des Gebäudes auftretende Überdruck abgebaut werden? Gruß Ratzeful
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23.04.2006 19:21:56 |
zu 1) Dachrinnen oder besser gesagt aussenliegende Fallrohre münden in den Kanal bei Mischkanalsystem ist nur ein kanal da, da ist jedes Regenfallrohr (Dachrinne) eine derartige Entlüftung, bei Trennkanalsystemen kann auf Hofsammler als Entlüftungspunkt ausgewichen werden (dann bibts auch bei der Autowäsche kein Problem :-) zu 2) ich meinte den Studor Maxivent, siehe auch http://www.bauweise.net/bautagebuch/200307/kw1/wasser/sani_wasser.htm zu 3) machmal muss man den Mut zu Neuerungen haben, Stand der Technik ist ein variabler Begriff. zu 4) lies mal die technische Beschreibung von Studor oder durgo nach, das Zeug gibts inzwischen auch von zahlreichen anderen Anbietern .... denn die Technik bleibt nicht stehen, im Gegensatz zu manch einem Planer... |
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23.04.2006 19:44:42 |
Stefan, les mal die DIN :-) Nicht alles was *dir* grade so gefällt, kann mit dem Begriff *Weiterentwicklung* grade gebogen werden. Hin und wieder bleibt krumm einfach krumm, auch wenn du anderer Meinung bist :-) Wenn du dich an deinem BV für ne *krumme Lösung* entschieden hast, ist das deine Sache, Dies als *technischen Fortschritt* darzustellen und andere für *rückständig* zu halten, nur weil sie sich nach den geltenen DIN- Vorschriften richten ist dann ein ganz anderes Thema. Gruß Achim Kaiser
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23.04.2006 23:12:07 |
Hallo StephanL, zu 1) Dachrinnen oder besser gesagt aussenliegende Fallrohre münden in den Kanal bei Mischkanalsystem ist nur ein kanal da, da ist jedes Regenfallrohr (Dachrinne) eine derartige Entlüftung, bei Trennkanalsystemen kann auf Hofsammler als Entlüftungspunkt ausgewichen werden (dann bibts auch bei der Autowäsche kein Problem :-) -der das Regenfallrohr (bei Mischsystem) bzw. der Hofsammler ( Trennsystem) hat doch überhaupt keinen Einfluß auf den Überdruckabbau im Gebäudenetz. zu 2) ich meinte den Studor Maxivent, siehe auch http://www.bauweise.net/bautagebuch/200307/kw1/wasser/sani_wasser.htm -Da wird auch fälschlicherweise von Entlüftern gesprochen. Die Dinger dürfen nur Belüften ( Unterdruck abbauen) falls die mal Entlüften, dann hat man Fäkalgase im Haus. zu 3) machmal muss man den Mut zu Neuerungen haben, Stand der Technik ist ein variabler Begriff. -So variabel ist diesr Begriff nicht. Mein Mut verlässt mich immer wenn ich eine schlechte Lösung statt einer richtigen einsetzen soll. zu 4) lies mal die technische Beschreibung von Studor oder durgo nach, das Zeug gibts inzwischen auch von zahlreichen anderen Anbietern .... - Ich kenne die Durgos und Co seit ca. 7 Jahren (Firma Dallmer) als wir heimlich, vorschriftswidrig und einer gewissen Not gehorchend, sowas eingebaut haben. War und ist weiterhin eine Notlösung da die Funktion des Überdruckabbaus fehlt und anderweitig erbracht werden muß und vor allem weil diese Teile regelmäßig gewartet werden müssen. Und das mach praktisch keiner. Und eine Herstelleraussage kann doch wirklich kein Kriterium über die Zulässigkeit einer Verwendung darstellen. denn die Technik bleibt nicht stehen, im Gegensatz zu manch einem Planer... -was soll ich mit diesem Satz? Ich bin Planer und versuche mich ständig auf dem Laufenden zu halten. Diese Bauteile sind anderer Leute Lösung für schlechte Planung. Genau so behandele ich die Anwendbarkeit. Gruß Ratzeful anbei einer der Gründe warum ich Rohrbelüfter als Krücken betrachte: http://www.haustechnikdialog.de/forum.asp?thema=42454
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24.04.2006 20:30:58 |
Lassen wir den Begriff DIN von denen erklären, die in kennen, wie z.B. http://www2.din.de/sixcms/detail.php?id=980 oder http://de.wikipedia.org/wiki/DIN Was die möglichen Probleme mit diesen Belüftern angeht gebe ich Dir recht, aber Probleme gibts mit allen technischen Bauteilen, die nie gewartet werden. Sie sollten zugänglich sein und gewartet werden wie jeder mögliche Geruchsverschluss auch. Die Wartung eines innenliegenden Belüfters ist aber bestimmt einfacher als die eines außenliegenden Be/Entlüfters, wer krabbelt schon auf das Dach. Jedes technisches Bauteil hat seine Einsatzgrenzen, die auch mit der höhe des Hauses korrelieren werden. Zudem stellt die Fragestellerin ganz klar die Frage nach der belüftung der Abwasserstränge zur Sogvermeidung. Hierzu sind die durgos und abwandlungen geeignet. Zurecht wird die Entlüftung von Überdrücken angesprochen, letztere können auch anderweitig abgebaut werden, wohl nicht nach heute geltender DIN-Norm, aber technisch möglich. Doviel aus der Gerüche-Küche.
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24.04.2006 21:43:37 |
Sorry Stephan, keine Einigkeit. Eine Argumentation von wegen *Mischsystem* und Kanalbelüftung über Dachrinne geht in vielen Gebieten DÉ´s weit daneben. In vielen Neubaugebieten wird zwischenzeitlich die Versickerung des Regenwassers auf eigenem Grund per Bebauungsplan gefordert....da fällt dein Vorschlag schon mal flach. Ausserdem hat der Fragesteller nicht nach einer *Belüftung* gefragt sondern nach der Wichtigkeit der Dunstrohre am Dach. Eine Schmutzwasserlüftungsleitung dient der Be- und Entlüftung des Kanalsystems. Genau aus diesem Grunde ist zunächst *jede Fallleitung* über Dach zu führen. Im Mehrfamilienhausbereich/sonstige Anlagen ist der Einsatz von Belüftern *nur* als Ersatz von Umlüftungs- oder Sekundärentlüftungssystemen erlaubt, die Fallstränge sind über Dach zu führen. Im Einfamilienhaus *kann* (nicht muss oder soll) ein Belüftungsventil an Fallsträngen eingesetzt werden wenn *mindestens* eine Fallleitung des Gebäudes über Dach geführt wurde (nix da mit Dachrinne gilt auch). Im Gegensatz zum Belüftungsventil ist eine Entlüftung über Dach in der Regel *wartungsfrei*. Der Einsatz von Belüftungsventilen hat sicher seine Berechtigung - keine Frage, aber ein *Allheilmittel* und überall und ohne Nachdenken einsetzbar sind sie eben nicht...und das m.M. nach aus gutem Grund. Gruß Achim Kaiser
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24.04.2006 23:13:21 |
Hallo Achim Kaiser,
vielen Dank, völlige Zustimmung.
Gruß Ratzeful
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