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15.10.2004 19:09:19 |
Hallo Fachleute, bei uns in der Nachbarschaft kommen Ratten über die WC-Schüssel in die Wohnung. Die Leute sind verzweifelt. Sie legen immer einen großen Stein auf den Deckel. Es ist auch kein angenehmes Gefühl, in so einem Fall auf dem Klo zu sitzen :>(( Ich habe gehört, das die Ratten auch in die oberen Etagen hereinkommen können. Gibt es dagegen einen sicheren Schutz? HeizBauer
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Verfasser: Franz Hiegemann | Zeit:
15.10.2004 20:13:17 |
Hallo Heizbauer, Vorweg: Fachmann bin ich keiner. Müsstest Du mal im *Kammerjägerforum* Dein Glück versuchen. Oder googlen: Schädlingsbekämpfung etc. Was wollen die Tierchen denn bei Euch und in der Nachbarschaft? Was lockt sie an? Doch wohl nicht die Essensreste die in die Toilette wandern? Da musst Du mal die "verzweifelte" Nachbarschaft aufklären! Die Ursache muß beseitigt werden. Große Steine legt ihr auf den Deckel. Ich stell mir das gerade bildlich vor. Na ja, viel Erfolg. Eimer, gefüllt mit Wasser sollen auch gehen. |
Verfasser: Me. Alfons Hoffrogge | Zeit:
15.10.2004 20:22:04 |
Es giebt Rückstauklappen mit Rattenschutz für die Abwasserleitungen. Fragen sie mal den Installateur ihres Vertrauens, der kann ihnen sicher ein Produkt empfhelen das für ihr Gebäude und die darin Verlegten Abwasserleitungen passt. Aaaaabbbeeerrrr Jetzt bitte nicht falsch verstehen, was ich jetzt schreibe. In den meisten Fällen in denen Ratten durch den Abfluss, durchs WC in Wohnungen eindringen, werden diese sozusagen "angefüttert". Wenn also Sie, oder Ihre Nachbarn, oder Mitbewohner im Mehrfamilienhaus oder ... .. mehr oder weniger regelmäßig Speisereste im WC entsorgen und abspülen, legen sie damit eine sogenannte Futterspur. Diese Spur sieht aus der Sicht der Ratten unwahrscheinlich einladend aus. Von Hauptkanal in der Straße, in denen üblicherweise tausende von Ratten unterwegs sind, fressen diese sich dann vom Kanal her anfangend entlang dieser Futterspur, an den Speiseresten satt, und gehen dabei exakt den Weg zurück bis zu dem WC aus dem die Speisereste in die Kanalisation gelangen. Es ist für Ratten dabei überhaupt kein Problem auch mehrere Stockwerke im Steigestrang hoch zu klettern. Wohl gemerkt immer entlang der Futterspur im Abwasserrohr. Am besagten WC angekommen, vermuten die Ratten natürlich hinter der Wasseroberfläche des Geruchsverschlusses die Quelle aus der die wilkommene Rattenfütterung stammt. Tauchen durch den Geruchsverschluss ist eine Kleinigkeit für die Ratten und die Plage beginnt. Täglich kommen neu dazu. Die andere Seite der Medalie. Auch Ratten, seien sie auch noch so ekelig, fressen üblicherweise keine Fäkalien, also der bestimmungsgemäße Gebrauch des WC lockt die Ratten normalerweise nicht an. Abhilfe ist demnach also meisten Fällen recht einfach. Abfluss gründlich Spülen, und konsquent keine, null, nada, nichts, absolut keine Speisereste im WC entsorgen. Auch nicht Soßenreste in der Spüle in der Küche entsorgen. Nichts essbares in irgendeiner Form in den Abfluss gelangen lassen. Benutzen sie statt dessen die grüne Tonne oder sonstige Abfallentsorgungswege aber konsequent eben nicht das Abwasser. Das bedarf allerdings natürlich einer konsqunten Einhaltung bei allen Hausbewohnern allen Mitbewohnern allen Untermietern .. .. .. Kein Spiesereste im Abfluss - Keine Futterspur im Kanal - Keine Ratten. Der Erfolg stellt sich innerhalb kurzer Zeit ein. Sprechen sie mal darüber mit ihren Nachbarn, bevor sie dickes Geld für Umbaumaßnahmen bausgeben. Gruß Alfons
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16.10.2004 13:33:54 |
Siehe hier: http://www.rattstop.de/ Nach meiner Meinung klettern die Ratten im Fallrohr nach oben, indem sie sich an den Ablagerungen an der Rohrinnenseite festkrallen. Bei einer Wohnanlage mit ca 40 Fallrohren waren Ratten z.T. bis in die 3. Etage vorgedrungen. Es waren Mieter an ca 10 Fallrohren betroffen. Die Hausverwaltung hat die Fallrohre vom 1. OG bis zum Keller ausfräsen lassen (GA-Rohr), seitdem scheint Ruhe zu sein. Da wir hier in Berlin in den Wohnungen auch Badabläufe einbauen mußten, kommen die Ratten auch über die Badabläufe in die Wohnungen, indem sie die PVC- Rosten anfressen. Das ist besonders unangenehm unter einem Poresta- Wannenträger, da lebt es sich wohl recht gut.
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Verfasser: me. S. Hohwiller, DÜW | Zeit:
16.10.2004 14:19:59 |
Tja wenn man Essensreste im WC entsorgt, braucht man sich über diesen ungebetenen Besuch nicht zu wundern! Mir kam auch mal eine Ratte bei einem Kunden unter der Badewanne entgegen. Der Kunde stellte eine Undichtigkeit fest, da hat die Ratte den Blei- Sifon der Badewanne durchgefressen, da sie nicht mehr vor oder zurück konnte (1. OG). Bin ganz schön erschrocken! Am besten eine sichere Rückstauklappe oder den Rattenstop im WC- Abgang einbauen lassen. Desweiteren bei der Stadtverwaltung auf diese Rattenplage hinweisen, mit der Maßgabe etwas gegen die Ratten in der Kanalisation zu unternehmen! Giftköder werden von den Stadtwerken anscheinend nur noch auf besonderen Wunsch ausgelegt! Mfg. me. S. Hohwiller, DÜW |
Verfasser: Me. Alfons Hoffrogge | Zeit:
17.10.2004 14:40:43 |
Giebt es etwas neues zu berichten, "füttert" ihr Nachbar immer noch, legt die Stadt Giftköder im Kanal.
Gruß Alfons
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17.10.2004 15:01:38 |
Moin Alfons, so einfach kanns Du das mit den Ratten nicht abtun. Ist ja auch eine ekelhafte Vorstellung, auf dem Klo zu sitzen und dass da was von unten kommen kann. Hier bei uns an der Westküste leben die Viecher in den Gräben und in den Komposthaufen. Ob das die Gleichen sind, die in das Abwassernetz eindringen, weiß ich nicht. Ich habe hier auch schon zerfressene Grundleitungen gesehen. Das mit den Essensresten ist aber wohl ein wichtiger Grund, weshalb die Ratten über defekte Reinigungsschächte eindringen. Gruß Bruno Bosy.de.vu
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17.10.2004 15:19:04 |
Hallo
Selbst bei mir ist es bekannt, das vorallem Berlin von einer grossen Rattenplage heimgesucht wird.
Denke mal schon, das es ein Problem der grossen Anzahl Tiere ist, das die Viecher auch in die Wohnungen kommen. Hier sollte doch von der Verwaltung für Abhilfe gesorgt werden.
Da heute Sonntag ist, kommt mir manchmal nur Blödsinn ein. Also noch ein Spruch.
In meinem Häuschen wohnt ein Geist der Dich von unten in den Hintern beisst.
Mich hat er nicht gebissen, den ich hab im auf den Kopf geschi...
Mit freundlichen Grüssen Otto
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17.10.2004 15:25:37 |
Moin Otto,
ich werde wohl mal ein bißchen mehr über die Landstraße brettern. Da gehen dann wieder ein Viecher drauf :>))
Das ist mit dem Motorrad ein wenig schwieriger :>)))
Gruß
Bruno Bosy.de.vu
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17.10.2004 15:28:14 |
Hallo Bruno
Da hast Du recht. Mir ist einmal eine Katze ins Vorderrad gesprungen. Da war ich froh, das es mich nicht umgehauen hat.
Mit freundlichen Grüssen Otto
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Verfasser: Robert Hopfner | Zeit:
21.10.2004 14:50:39 |
Hallo Herr Heizbauer, zunaechst moechte ich Ihnen empfehlen sich an den naechsten Installationsbetrieb zu wenden, der Ihnen gerne unsere Toiletten-Sicherungsklappe RATTSTOP einbauen wird. Hinsichtlich der weiteren Kommentare, die hier aeusserst fachkompetent dargelegt werden, dass man einfach keine Essensreste durch die Toilette entsorgen soll und damit keine Ratten durch die Toilette kommen wuerden, kann ich Ihnen nur sagen: Diese Leute haben weder von Haustechnik, noch von den Taetigkeiten in einer Kueche irgendwelche Ahnung !!! Zunaechst ist festzustellen, dass die Fallrohre im Gebaeude verschiedene Ablaufstellen haben ( Spuelbecken, Toilettenbecken und Bodenablaeufe ). Wenn Sie Nahrung zubereiten geraten unweigerlich vor und nach dem Essen entsprechende Essensreste in die Fallleitung, besonders wenn Sie beim Geschirrspuelen Ihren fettigen Teller saeubern. Gerade diese Nahrungsmittelreste, die nur mit einer geringen Wassermenge in das Fallrohr eingespuelt werden, legen den Wanderratten die entsprechende Spur. " Sie sollten daher auf keinen Fall Nahrung bei sich zu Hause zubereiten, damit Sie dieser Gefahr nicht mehr ausgesetzt sind". Weiterhin moechte ich Sie darauf hinweisen, dass auch bei neuwertigen Fallrohren ( ohne Ablagerungen )die Wanderratte sehr wohl bis in oberste Stockwerke diese erklimmen kann, denn sie stuetzt sich beim Klettern mit Ihrem Ruecken an der Innenseite des Rohres ab. Zuletzt moechte ich Ihnen mitteilen, dass etwaige Hinweise einer Plage abwegig sind. Natuerlich haben wir in jeder Stadt diese Problematik, aber mit Sicherheit keine Plage. Mit freundlichen Gruessen Robert Hopfner Dipl.-Betriebswirt InventTech GmbH, 68163 Mannheim Tel.: 0621-413808
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19.11.2004 14:41:23 |
Herr Hopfner, mir ist es egal ob sie hier nun entgegen den nachlesbareen Forumsregeln Werbung machen oder nicht, aber halten sie es wirklich für notwendig dafür die Behauptung aufzustellen: Zitat: "..Hinsichtlich der weiteren Kommentare ... keine Essensreste durch die Toilette entsorgen .... damit keine Ratten ... kann ich Ihnen nur sagen: Diese Leute haben weder von Haustechnik, noch von den Taetigkeiten in einer Kueche irgendwelche Ahnung... .. " Zitat Ende Ja sauber, erklären Sie das bitte mal meinem alten Meister und den Prüfungskommisionen dei meine Meisterprüfungen abgenommen haben, damit ich mir mein Lehrgeld zurück bezahlen lassen kann. Herr Hopfner Ihre Rattenklappe in allen Ehren, aber es fakt das Haushalte bekannt sind, in denen über längere Zeit hinweg dieses Problem Bestand und zwar solange bis die Bewohner das Problem mit der Entsorgung der speisereste im WC eingestelt haben. Ich bin leidenschaftlicher Hobbykoch, aber ich kann ihne nnciht folgen wenn sie behaupten, dass bei der Zubereitung von Lebensmitteln diese zwangslüfig im Abfluss landen, entschuldigen Sie aber das ist schlicht blödsinnig. Oder giebt es bei ihnen keine Biotonne, schippel sie Kartoffelschalen etwa klein und popel diese duch den Ablauf der Spüle. Spülmaschinen waschen die Lebensmittelreste von den verschmutzen Geschirr, das ist soweit richtig, falsch ist, dass dadurch Spuren für Ratten gelget werden. die Stücke die geeignet wäre eine Spur zu legen, bleiben im Filter hängen die lösbaren reste sind mit Wasser und Spülmittel gelöst und fleißen ab, ohne Nahrungsspuren zu legen. Sorry aber mir geht nichts mehr auf den Keks, als wenn man um seine eigne Werbung zu betreiben, andere als blöd hinstellt. Gruß Alfons
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19.11.2004 18:15:39 |
Sehr geehrter Herr Hopfner,
Zitat " Sie sollten daher auf keinen Fall Nahrung bei sich zu Hause zubereiten, damit Sie dieser Gefahr nicht mehr ausgesetzt sind".
An welcher Restaurantkette ist Ihre Firma beteiligt ? |
Verfasser: Robert hopfner | Zeit:
25.11.2004 14:05:04 |
Sehr geehrter Herr Hoffrogge, zunaechst moechte ich mich bei Ihnen entschuldigen, dass Sie sich in Ihrer Person angegriffen fuehlen. Es war mit Sicherheit nicht meine Absicht Sie als " bloede " hinzustellen. Jedoch kann ich keinerlei Verstaendnis aufbringen, dass jemand die Aussage trifft: " Wenn Du keine Essensreste durch die Toilette entsorgst, dann kommen auch keine Wanderratten aus dem Toilettenbecken. " Dies ist eine falsche und irrefuehrende Aussage !!! Aspekt 1: Ihnen als Fachmann ist bekannt, dass bspw. bei einem starken Regenfall der Wasserspiegel in der Kanalisation ansteigt. Wanderratten, die sich dort aufhalten zeigen bei dieser Umweltsituation ein entsprechendes Fluchtverhalten und koennen dabei auch in Hausanschluesse und auf ihrem weiteren Weg zur Toilette gelangen. Dies ist nunmal erwiesen !!! Aspekt 2 Fallbeispiel: Gerade heute Morgen habe ich meine Kaffeetasse ( mit Zucker + Milch ) noch kurz an der Spuele ausgeschwenkt und dabei auch das Messer mit der Marmelade unter das fliessende Wasser ohne Spuelmittel gehalten ( Junggeselle ohne Spuelmaschine ); dass hierbei diese Speisereste in die Fallleitung gelangen, duerfte auch von Ihnen nicht bestritten werden. Problem hierbei ist natuerlich die geringe Wassermenge, die ich mit einleite, so dass im Fallrohr Nahrungsmittelreste / -bestandteile zurueck bleiben. In dieser Hinsicht moechte ich Sie darauf hinweisen, dass bspw. Hunde einen sehr guten Geruchssinn haben, aber Wanderratten einen wesentlich besseren !!! Aspekt 3 Hinsichtlich der Anfrage zur Biotonne, muss ich Ihnen gestehen, dass in unserem Stadtteil keine Biotonnen zur Verfuegung gestellt werden koennen, wie auch in vielen anderen Staedten auch. Und nun habe ich noch eine grundsaetzliche Frage in diesem Zusammenhang: Wenn ich Suppenreste ( z.B. Fleischbruehe ) habe, die sauer geworden sind, wie kann ich diese ohne groesseren Aufwand in der Stadt entsorgen ??? Gerne kann ich Ihnen noch weitere Beispiele geben, warum Wanderratten in Wohn- und Geschaeftsraeume durch Toilettenbecken eindringen, ohne dass Essensreste durch WC-Becken entsorgt werden. Zuletzt moechte ich mich beim Forum entschuldigen, dass ich den Produktnamen unserer Toiletten- Sicherungsklappe, so wie in einem anderen vorherigen Beitrag ( mit Link ), genannt habe. Dies war ein Fehler, den ich persoenlich zu vertreten habe. Mit freundlichen Gruessen Robert Hopfner Tel.: 0621-4182700
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25.11.2004 15:40:03 |
Na Bitte geht doch auch ohne ohne zu behaupten dass andere weder von Haustechnik noch von Küchentätigkeiten irgendwelche Ahnung haben. Ihre Frage "... .. Hinsichtlich der Anfrage zur Biotonne, muss ich Ihnen gestehen, dass in unserem Stadtteil keine Biotonnen zur Verfuegung gestellt werden koennen, wie auch in vielen anderen Staedten auch. Und nun habe ich noch eine grundsaetzliche Frage in diesem Zusammenhang: Wenn ich Suppenreste ( z.B. Fleischbruehe ) habe, die sauer geworden sind, wie kann ich diese ohne groesseren Aufwand in der Stadt entsorgen ??? ... "Ja da sehe ich in der Tat ein erhebliches Problem für Sie. Nun ich sammele diese Küchenabfälle wie die von ihene beschriebene, suere Suppe, gemiensam mit anderen Küchenabfällen wie Zweibelschalen, Bananenschalen, trockenem Brot und was sonst noch so anfält in einem Küchengefäß und trage dieses dann einmal täglich, bei Bedarf auch öfter runter an die Biotonne. Dort wird das Gefäß ausgeschüttet, und mit einem Küchentuch ausgewischt, das Küchentuch kommt mit in den Biomüll, da es auch kompostierbar ist. Das Gefäß kann dann beim nächsten Spülgang egal ob von Hand oder Spülmaschine mitgespült werden. Ihr Fall ist da natürlich eine Herausforderung. Sicherlich und nachvollziehbar, ist es in ihrem Fall weitaus müsamer ein entsprechendes Gefäss mit Essensresten, runter zu tragen und in die Tonne für Restmüll zu entleeren. Das verstehe ich. Darum müssen Essensreste natürlich ins WC, und darum braucht die Welt auch unbedingt Rattenklappen. Natürlich wird auch in unserem Haushalt mal ein Glas Kakau oder sonst was in den Spülstein entleert, aber das sind nicht die Futterspuren die Ratten suchen. Natürlich kann sich mal bei Hochwasser in der Kanalisation, eine Ratte auf dem Fluchtweg in die Hausentwässerung begeben, aber kommt die dann auch aus der Toilette wieder raus, warum sollte sie das tun, sie hat ja keinen erkennbaren Anreiz hinter dem Siffon des WC bessere Bedingungen zu finden. Natürlich ist es keine Garantie dafür keine Ratten über die WC´s ins Haus zu bekommen, wenn man keine Essensreste im WC entsorgt, aber die Erfahrung zeigt, dass von Ratten im WC bisher regelmäßig eher die Haushalte betroffen sind, in denen auch regelmäßig größere Mengen von Essensresten im WC entsorgt werden. Gruß Alfons
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Verfasser: Robert Hopfner | Zeit:
25.11.2004 17:53:30 |
Sehr geehrter Herr Hoffrogge, danke fuer Ihre schnelle Antwort. Warum ich Ihnen schrieb ist ganz einfach die Pauschalierung: Ohne Essensreste in das WC u./o. Spuelbecken zu entsorgen, dann wird auch keine Wanderratte durch die Toilette eindringen. Natuerlich foerdert derjenige der Essensreste in die Toilette kippt die Gefahr des Eindringens. Hinsichtlich Ihres Einwandes bzgl. der Flucht bei Starkregen, dass die Wanderratte vor dem Siphon halt machen wuerde, da sie keinen Anreiz haette, kann ich Ihnen einen Fall von einer Frau hier in Mannheim schildern, die bis vor wenigen Wochen dachte , dass die Problematik des Eindringens von Wanderratten ein Maerchen sei. Gerade in Ihrem Haushalt ist eine Wanderratte nach Starkregen durch die Toilette eingedrungen ( ohne Futterspur ). Nachdem die Ratte noch mehrere Male in Ihrem Toilettenbecken auftauchte, sicherte Sie Ihr WC mit einem gefuellten Glas Wasser, dass Sie in das Toilettenbecken als Barriere einstellte. In unserer beinahe 10-jaehrigen Erfahrung mit der Problematik gab es schon des oefteren Vorfaelle in Unternehmen und Privathaushalten, die genauso wie Sie darauf achtetetn keine Essensreste durch die Abwasserleitung zu entsorgen und trotzdem sind Wanderratten im WC-Becken aufgetaucht. Und leider ist es nunmal so, dass die Population der Wanderratten in Europa kontinuierlich ansteigt. Ob nun jemand diesen offenen Zugang ins Gebaeudeinnere absichert oder nicht bleibt jedem selbst ueberlassen. Aber jemanden in Sicherheit wiegen, dass ihm so ein Vorfall nicht passieren koenne, wenn er keine Essensreste..., halte ich fuer bedenklich und fahrlaessig. Bzgl. Ihres Einwandes mit dem Glas Kakao..., es ist nun einmal eine Futterspur, die die Ratte gelegentlich verfolgt um zur Nahrungsquelle vorzudringen; dabei muss es sich nicht unbedingt um das "Wiener Schnitzel mit Pommes" handeln !!! Was das entsorgen der sauer gewordenen Suppe betrifft hatte ich dies nur als ein kleines Beispiel angefuhert. Aber wenn Sie diese in Ihrer Biotonne entsorgen, dann lassen Sie sich nicht von den kommunalen Behoerden erwischen, denn gegarte Essenreste gehoeren in den Restmuell. Zum Schluss einfach nur: Ich verwehre mich dagegen, wenn jemand behauptet, dass ohne Essensreste in die Abwasserleitung zu entsorgen nichts passieren wuerde. Oder wer keine Essensreste ins WC Becken kippt, bei dem kann so ein Vorfall nicht geschehen. Das ist nicht richtig !!!! Demjenigen der dies behauptet spreche ich die noetige Fachkompetenz und Erfahrung ab. Gerne koennen Sie sich bei einem Schaedlingsbekaempfer dahingehend informieren. Die Praxis zeigt es. Dafuer hatten wir schon zu viele dieser Vorfaelle gemeldet bekommen ( ob mit oder ohne Futterspur ). Mit freundlichen Gruessen Robert Hopfner Tel.: 0621- 4182700 |
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25.11.2004 18:18:57 |
Ähm oder besser Aehm..... hat hier eigentlich irgend jemand behauptet, dass wenn keine Essensreste in's Klo geworfen werden garantiert keine Ratte durch die Toilette lugt?..... Na ich weis jetzt wenigstens, dass eine Wanderratte auf ihrer Wanderung durch den Hardes -wird sie denn durch unerwartet plötzliches Ansteigen des Abwasserspiegels überrascht- einfach die häuslichen Anbindeleitungen benutzt und auf diesem Weg in die menschlichen Gemächer eindringt. Durch ein glattwandiges vertikales Rohr presst sie sich -genau wie früher die Schornsteinfeger in den Steigern- nach oben. Na denn..... |
Verfasser: Dr. Hans-Bernhard Rhein | Zeit:
06.12.2004 00:53:58 |
Liebe Diskussionsbeteiligte, durch Zufall (auf der Suche nach Rattenbekämpfung im Pferdestall) bin ich auf diesen Chat gestossen. Ich bin zwar kein SHK-Fachmann, sondern u.a. als Sachverständiger für Abscheideranlagen tätig, aber im Kreis dieser Fachleute erzählte ein Kollege vor einiger Zeit über sein Mitwirken an der Normung von Abwasserfallrohren. Hier besteht wohl die europäische Tendenz, den Nenndurchmesser zu verringern, weil angeblich durch die höhere Strömungsgeschwindigkeit weniger Ablagerungen gebildet werden. Der Kollege meinte, die Rohrdurchmesser von 11 cm habe man seinerzeit bewußt gewählt, da Ratten bei dieser Nennweite nicht in der Lage wären, das Fallrohr aufzusteigen.Dies ist auch mit dem Diskussionsbeitrag vereinbar, wonach Ratten in verschmutzten Rohren bis in den 3.Stock gelangten, nach der Reinigung aber nicht mehr auftraten.Die deutschen Vertreter in den europäischen Normungsgremien sollten sich einer Verschlankung der Rohre widersetzen, sonst wird es wohl häufiger zu solchen Attacken kommen. Ein Grund für vermehrte Ablagerungen könnten auch die vielen Wassersparsysteme sein, wodurch eine effektive Spülung nicht immer gewährleistet ist. Also eine Erklärung, leider keine Abhilfe. Die Diskussion um Nahrungsmittel in der Toilette halte ich für sehr übertrieben, hier liegt das Problem wohl eher in ansteigenden Populationen, die ausreichende Futterquellen in heimischen Komposten mit Essensresten (gekochte Kartoffeln !) finden. Viel Erfolg bei der weiteren Diskussion Hans-Bernhard Rhein
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| | Zeit:
06.12.2004 12:32:46 |
Moin, diesen Beitrag finde ich informativ und bedenkenswert. Die Wahl einer großen Nennweite zur Verhinderung von Rattenbesuch- ich muß leider draußen bleiben... Die Problematik der Wassersparsysteme wird schon länger thematisiert und hat eben zur Reduzierung der Nennweiten beigetragen. Die Vergößerung des Fallrohrdurchmessers- da reicht doch sicherlich ein kürzerer Abschnitt- scheint mir ein guter Weg zu sein. Den Rattenklappen traute ich bislang jedenfalls nicht über den Weg, wg Funktionstüchtigkeit, Wartung und so. Wie hoch springt eine Ratte eigentlich? Gruß 1PS
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| | Zeit:
06.12.2004 12:38:27 |
Und wie bekommt sie den Klodeckel hoch? Müssen da immer Steine raufgelegt werden?
me. Bruno Bosy, NF www.Bosy.de.vu
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| | Zeit:
17.01.2005 17:03:08 |
Hallo, wir hatten jetzt den Fall, dass eine Maus oder Ratte in den 1. Stock des Hauses geklettert ist. Ich vermute durch die Abwasserleitungen von Dusche oder Badewanne ( Rohre vorgerichtet, waren leider nicht zugestopft). Die Rohre sind bis zum Hausanschluss ausserhalb des Hauses komplett neu verlegt und haben zumindest im 1. Stock noch kein Wasser gesehen, da wir uns noch im Umbau befinden. Das Haus hat ca. 2 Jahre leergestanden und wir bauen schon 1,5 Jahre um. An einer Essensrestespur kann es also nicht liegen. Gemerkt haben wir es, weil das Biest sich Walnüsse im Erdgeschoss geholt und im 1. Geschoss angefressen hat. Nachdem ich die Rohre verstopft habe ist Ruhe. Nun meine Frage: Könnte man nicht so eine Rückstauklappe in den beiden Hauptfallrohren des Hauses installieren? Wir haben einen Reinigungschacht im Hof und einem im Keller. Dort könnte man das Ding also an den Revisionsöffnungen auch warten, falls so eine Klappe klemmt. Oder ist da das Gefälle zu schwach, dass der Durchfluss die Klappe nicht öffnen kann? Ich freue mich auf Ratschläge! L.G. Pitchfork |
| | Zeit:
18.01.2005 22:30:45 |
Mir wurden heute Fotos zum Thema gesendendet.
Sie sind hier anzusehen.
http://www.bosy-online.de/HTD-Bilder.htm
Gruß
me. Bruno Bosy, NF www.Bosy.de.vu
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| | Zeit:
19.04.2005 23:58:40 |
na, die Bilder sind ermutigend - wir leben in München altes höheres Haus - absolut keine Speisereste ins Klo und haben Ratten - wir können sie kratzen hören, nachdem wir gespült haben - mal sehen, was die Vermieter dazu sagen. Werde vom Hausgang berichten!
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| | Zeit:
21.04.2005 13:19:44 |
Hallo, ich finde es ein Unding, dass hier von der Firma InventTech GmbH, 68163 Mannheim vertreten durch Herrn Robert Hopfner Werbung gemacht wird. Meiner Ansicht nach ist der Einbau dieser Teile klar gegen die Regeln der Technik, aber es lässt sich halt ein gutes Geschäft damit machen. Zunehmend werden diese Dinger auch eingesetzt um Pfusch am Bau zu vertuschen zB. wenn WCs ohne Höhenversatz am Strang angeschlossen wurden und Rückspülungen auftreten. Das eigentliche Problem haben hier viele kompetente Kollegen beim Namen genannt, die Entsorgung von Müll, sprich Essensresten, über die Entwässerung, weil es ja so einfach ist, alles ins Rohr zu kippen. Also, aufhören mit der Anfütterung, dann geht das Problem auch zurück. Gruß Aleko
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| | Zeit:
09.07.2005 11:56:08 |
Hallo,
dem "Vorredner" kann ich mich nur anschließen ... Überhaupt enthalten die vorangegangenen Beiträge so einiges an rechtserheblichem Inhalt.
Was die kritisierte Werbung betrifft: Nun, da gibt es ja auch rechtliche Abhilfe ... Wer auf solche Art wirbt, muß mit Konsequenzen rechnen. Und daß der Werbende meint, die Werbung "persönlich zu vertreten" zu haben, ist natürlich nett - er trifft damit den Nagel auf den Kopf! Eine Entschuldigung hilft da natürlich auch nicht mehr, wenn bereits Fakten geschaffen sind, wie es hier geschehen ist - die unzulässige Werbung wird damit ja nicht wieder beseitigt.
Soweit Beleidigungen / üble Nachrede (§§ 185, 186 StGB - zu finden unter bundesrecht.juris.de/bundesrecht/stgb/) vorliegen (eine Beleidigung liegt schon dann vor, wenn der berechtigte Achtungsanspruch eines anderen durch eine Kundgabe verletzt wird, z.B. indem jemand dem anderen, der Fachmann ist, unberechtigt die Fachkompetenz abspricht), sind sowohl straf- als auch privatrechtliche Gegenmaßnahmen denkbar. Das Strafrecht dürfte zwar wegen §§ 194 Abs. 1 i.V.m. § 77b StGB nicht mehr greifen, aber zivilrechtliche Schadenersatz- und Schmerzensgeldansprüche könnten durchaus noch realisierbar sein ...
Bei Verletzung der Allgemeinen Regeln des Forum-Betreibers sollte man auch überlegen, ob man sich diesem gegenüber nicht schadenersatzpflichtig macht ...
Über diese allgemeine Information gehe ich hier nicht hinaus, weil ich hier keine Rechtsberatung geben darf und will - lediglich Anregungen und (zulässige) Rechtsinformationen. Sie sollen vor allem dazu dienen, mehr Vorsicht walten zu lassen. Ich berate vielfach Betriebswirte, unter denen es leider viele mit dem Recht nicht allzu genau nehmen und sich damit auf vermintes Terrain begeben. Vielleicht hilft dieser Beitrag dem ein wenig ab ...
Mit freundlichen (anwaltlichen) Grüßen, Oliver
P.S.: Ich bin übrigens weder von einem der Beteiligten mandatiert noch versuche ich - ggf. gegen Standesrecht verstoßend - auf diese Weise Mandate zu akquirieren, weswegen ich auch darauf verzichte, meine Kanzleidaten hinzuzufügen.
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