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06.11.2005 00:24:39 |
Hallo zusammen, Ich will an meinem Vaillant Gasboiler (VGH130) die Opferanode rausschrauben. Leider dreht sich der Sechskant (SW30) nicht, trotz doppelseitigem langem Hebelarm an der Nuss. Hab auch schon warmmachen probiert, was bei den Wasseranschlüssen auch geholfen hat, aber bei der Anode nicht. Ist ja auch klar, die Muffen sind über die Stutzen geschraubt, und wenn die heiß werden dehnen sie sich aus, dann gehts leichter. Die Anode ist ja aber innen rein geschraubt, da geht heißmachen wohl nicht. Gibts da spezielle Tipps? Oder muss ich die gar nicht erneuern? Von der Reinigungsöffnung her kann ich auf jeden Fall sehen, dass sie sehr verkalkt aussieht. Wobei der Durchmesser ja noch ok sein könnte. Kann ich die vielleicht mit der Drahtbürste bearbeiten? Was würdet Ihr machen? Gruß Roland
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06.11.2005 00:37:46 |
Die Opferanode ist ein mit Magnesium belegter Draht. Wenn also noch durchgehend Material vorhanden ist und der Draht nicht schon sichtbar wird, ist für ein - zwei Jahre noch alles im Lot. Mit freundlichem Gruß Gerd Lackmann
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06.11.2005 04:14:05 |
Als erstens das heißt nicht Boiler sondern SPEICHER ein Boiler ist ein offener mt der atmosphähre in Verbindung stehnder Warmwasserbereiter. Ein VGH tut dies nicht! Er ist ein Speicher! Bevor du ne lange verlängerung ansetzt einen tip. Setz mal das Wendeisen druff und denn gib der Verlängerung mal eine mit dem Hammer durch die Erschütterung lößt sie sich meistens. Schau dir die Opferanoe besser einmal zu früh als zuspät an wenn sie zerfressen ausschaut dann lass sie dir tauschen! Besser zufrüh als zuspät! Grúß Markus |
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06.11.2005 09:16:58 |
Hi, die ist also nicht ganz aus magnesium? Was ist denn darunter? Sieht man da einen Unterschied? Kann leidereigentlich gar nichts sehen, weil so viel Kalk dranhängt. Komischerweise im Speicher eigentlich sehr wenig kalk. Ich dachte immer, die opfert sich für die Korossion, nicht für die Verkalkng :-) Im Prinzip muss ich die ja nicht rausdrehen zum Anschauen, das kann ich ja durch die Reinugungsöffnung mit nem Schminkspiegel von meiner Frau machen. Hätte sie halt mal entkalken wollen. Oder opfert sich das Magnesium auch durch den Kalk durch? Gruß Roland
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06.11.2005 10:42:28 |
Hallo, das erledigt doch aber nicht das eigentliche Problem ! Irgendwann muss das Ding raus ! Und solange der Sechskant noch da ist, besteht ja noch eine berechtigte Hoffnung ala Markus S. Die Hemmschwelle muss nur etwas höher angesetzt werden. Bisher habe ich noch keine Anode ausbohren und "rauspickern" müssen, ungehobelte Walzertänze mit einem VGH-Speicher sind aber unter Fachleuten nicht ganz unbekannt. Viel Glück HeiZie
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06.11.2005 12:53:13 |
Reißt da nicht irgendwann der Gewindestutzen aus dem Speicherkörper raus?
Mehr als 2-3 Jahre muss der Speicher eh nicht mehr halten, sollte aber nicht gleich hopps gehen... Gruß Roland
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06.11.2005 15:28:49 |
Damit der eben nicht ausreist ist es wichtig der Opferanode vorher mit dem Hammer "mal aufs Dach zu hauen"! Bis jetzt hat sich so bei mir noch jede Opferanode gelöst. In diesem Fall keine Angst sie muss irgendwie ja raus!
Gruß Markus
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06.11.2005 15:36:32 |
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06.11.2005 20:15:25 |
Hallo Bruno, also von nten gesehen sieht meine ungefähr so aus (kalkig). Ob die oben auch so dünn ist weiß ich net. Wenns ein Magnesium-Rohr ist, dann kann ich das ja einfach von der Reinigungsöffnung aus mit der Drahtbürste oder Flach-/Dreikantschaber "entkalken", und wenns nur 20-30cm sind. Ist ja schon mal besser als alles verkalkt, oder? Wenns halt beschichtet ist, wird mechanisch entkalken wohl auch die Schicht abmachen... Gibts da ne Seite von Vaillant, wo man sehen kann, obs ein Voll-Magnesium-Rohr oder ein vermagnesiumierter Stab ist? Gruß Roland P.S.: Obendraufhauen mit dem Hammer? Und dann drehen? Oder ansetzen, Drehmoment drauf, und dann draufhauen? Aber wohin? Auf den Schlüssel schlagschraubermäßig, oder unter Drehmoment oben auf die Nuss (oder mit Gabelschlüssel und dann auf die Schraube obendrauf) hauen???
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06.11.2005 20:38:45 |
Ich würde es mit Wärme versuchen,leicht erhitzen 2-3 Schläge mit dem Hammer und dann erneut versuchen mit "leichter Gewalt" aber nicht zu doll.Denn nach fest kommt ab und dann viel Arbeit;-)wenn gar nichts mehr geht wenn im Keller ne Bodenablauf steht warten bis er durchgegammelt ist und dann gleich ne Edelstahlspeicher kaufen z.B ACV ist nicht teurer als ein emalierter.
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06.11.2005 20:39:01 |
Moin Roland, das sollen man lieber die Praktiker beantworten. Wie wäre es denn, wenn das ein Fachmann macht? Gruß me. Bruno Bosy, NF |
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06.11.2005 22:10:40 |
Misch mich mal ein: Ihr redet hier über einen VGH Speicher, d.h. ein direkt befeuerter Warmwasserspeicher, d.h. einen der größten Energievernichter im Heizungskeller seit offenen Lagerfeuern. Es ist löblich auch diese retten zu wollen, aber im Zuge steigender Energiekosten ist die beste Überlegung wohl die Notschlachtung! Raus und einen anständigen indirekt beheizten Speicher oder eine Frischwasserstation rein. Gruß aus Solingen
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07.11.2005 20:44:23 |
Hi, der VGH muss leider noch 2 Jahre seinen Dienst tun, weil grad absolute Ebbe in der Kasse ist (haben schon unsere Kids "angepumpt"). . Deswegen würde ich ihn äußerst ungern mit ner Gewaltaktion killen. Lieber lass ich ihn die nächsten 2 Jahre verrosten. . Da ich braunes Warmwasser aber auch nicht mag, wärs net schlecht, zumindest etwas Magnesium freizulegen. Wäre also net schlecht zu wissen, ob das bei den VGHs ein Vollmagnesiumrohr ist, dass man einfach mal abstalbürsten kann, damit wieder was an Magnsium freiliegt... Gruß Roland P.S.: Wenn wieder Kohle da ist, dann wird auch die VKS rauskommen, und es kommt ne Brennwertanlage mit indirektem Speicher rein.
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07.11.2005 20:53:59 |
Mal eine Frage : Wie alt ist der Speicher und wie oft wurde die Anode denn schon gewechselt? Alle zwei Jahre sollte man sie ja sowieso überprüfen. MfG Heribert
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07.11.2005 21:18:42 |
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07.11.2005 21:23:26 |
Da hast du nicht ganz unrecht Bruno!
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07.11.2005 21:36:56 |
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08.11.2005 06:56:58 |
Keine Ahnung wann gewechselt. Die letzen 3 Jahre bestimmt nicht, vorher weiß ich nichts. So verkalkt wie die ist bestimmt 10 Jahre nicht. . Fremdstromanode hört sich ja net schlecht an, dazu müsste ich die alte aber erstmal rauskriegen :-( . Mir reichts aber schon, wenn ich soviel freilegen kann, dass der Speicher noch 2-3 Jahre hält. Der soll eh nicht ewig drinbleiben, ob der großen Verluste. Im Moment brauch ich ihn halt noch. . Wenn mir keiner ein OK für die Stahlbürste gibt, mach ich ihn halt wieder zu und fertig. Soll er halt rosten... Gruß Roland
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08.11.2005 22:42:38 |
Arg jetz tu uns einen gefallen. Nimm morge den Hammer, ne Gruße Rätsche und mach wie iche s dir beschrieben hab und raus ist die Anode! Gruß Markus
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Verfasser: meStefan | Zeit:
08.11.2005 22:51:21 |
Also ein gebrauchten VGH soll der "Fachmann" anschließen und wir reden von Fremdstromanode (die ich auch immer empfehle!) und bei Roland ist Ebbe in der Staatskasse! Vielleicht sollte er sich einen richtigen Fachmann suchen, der Ihm eine komplett neue Anlage montiert und diese Finanziert, so bleiben dem Roland nur moderate Zahlöungen jeden Monat und nicht die Angst einer Überschwemmung! Mfg. me. S. Hohwiller, DÜW ...der auch finanziert! ;O)
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18.09.2020 11:48:56 |
Hallo, es ist zwar ein alter Beitrag, aber ich möchte trotzdem hier einhaken. Beim Wechseln der Anode hatte ich jetzt den Gau: der Kopf ist abgerissen. Jetzt gibt es ja die Möglichkeit 1: ausbohren, mit dem Risiko der Totalschrottung (gibt es dafür Anleitungen oder Tipps) oder Nr.2 (da ich sowieso mal drinnen reinigen muss): die Opferanode einfach in den Speicher legen? Hört sich verrückt an, aber geht das notfalls nicht auch? Ich Danke für eure Ideen!
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Verfasser: meStefan | Zeit:
18.09.2020 13:45:13 |
Mein Tip, siehe wie vor 15 Jahren:
"Vielleicht sollte er sich einen richtigen Fachmann suchen..."
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18.09.2020 13:49:03 |
Zitat von Phonat41  [...]die Opferanode einfach in den Speicher legen?[...] Da kannst du dir die OA gleich sparen. Die OA benötigt eine elektr. leitende Verbindung mit dem Speicher.
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18.09.2020 14:21:44 |
Es gibt Flanschdeckel mit Gewinde für Opferanoden. Alternativ kann man auch die Bohrmaschine nehmen und in den Flanschdeckel ein Loch bohren für eine Anode mit M8 Gewindestange. Elektrischer Kontakt dann über eine der Schrauben vom Handlochdeckel.
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18.09.2020 14:45:48 |
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