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01.01.2008 10:45:17 |
die Frage habe ich schon vor 2 Monaten gestellt, aber leider keine Antwort erhalten. Ich habe eine direkte Fernheizung mit einer Umwälzpumpe und keinen Wärmtauscher für die Heizung. Ich habe festgestellt ,dass die Heizung mit oder ohne Umwälzpumpe ( wenn ich die ausschalte) heizt genau so gut, also ich merke keinen Unterschied. Wozu braucht man eine UWP , hat die Pumpe eine Funktion oder ist das nur eingebaut um geld zu Machen?
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01.01.2008 11:12:34 |
Moin! Ohne den Hydraulikplan der Übergabestation zu kennen, ist eine Diagnose nicht ganz so einfach. In den mir bekannten Anlagen verhält es sich wie folgt: In der Übergabestation befindet sich eine hydraulische Weiche. Meist handelt es sich um ein einstellbares Drosselventil. Die Umwälzpumpe fördert nun das Heizungswasser im Kreislauf hydr.Weiche-Pumpe-Heizkörper-hydr.Weiche-..... Je nach Wärmebedarf gibt die Regelung einen "Schuß" Fernwärmevorlauf in den Vorlauf (zwischen hydr.Weiche und Pumpe) hinzu. Gleichzeitig wird vor der hydr.Weiche etwas Rücklaufwasser dem Fernwärmenetz zugeführt. Wenn man jetzt die Pumpe abstellt, fließt der Fernwärmevorlauf direkt zu den Heizkörpern. Ein Teil geht natürlich über die Drossel direkt in den FW-Rücklauf. Die Regelung erhält so natürlich am VL-Fühler die Temperatur des FW-Vorlaufs (= viel zu hoch) und regelt das Zulaufventil ab. Wenn die Temp. wieder niedrig genug ist, wird das Ventil wieder geöffnet und die Sache beginnt von vorne. Das mag in diesem Einzelfall funktionieren, ist jedoch mangels Regelung nicht soooo gut. In der Vergangenheit hatte ich einen Fall, da war die Drossel (angeblich) ab Werk vollständig geschlossen und die Hütte wurde nicht warm. Im Gespräch kam dann heraus, dass der Nutzer Strom sparen wollte, die Drossel geschlossen und die Pumpe kurzerhand abgeschaltet hatte. Da war es dann "etwas" kälter in der Hütte. :-)) viele Grüße Arnt
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01.01.2008 11:21:53 |
Moin, wenn es sich um eine direkte Einspeisung handelt, dann ist in der Regel keine weitere Pumpe notwendig, weil der Druck der Fernheizung ausreichend ist. Hier wird dann nur an den Heizflächen geregelt. Aber ich werde mit hohen Vorlauftemperaturen rechnen müssen. Diese Anlagen werden dann mit hoher Spreizung gefahren, weil der Wärmelieferant möglichst kaltes Wasser zurückbekommen möchte. Soll aber die Vorlauftemperatur runtergeregelt und mit kleineren Systemspreizungen gefahren werden, dann wird ein Mischventil benötigt und somit auch eine Umwälzpumpe. Gruß me. Bruno Bosy, NF |
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01.01.2008 12:46:21 |
Danke für Eure Antworten.Was bedeutet in der Heiztechnik das Wort Spreizung
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01.01.2008 12:52:02 |
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01.01.2008 15:19:16 |
was mich wundert, die Umwälzpumpe ist im Rücklauf montiert, vor dem Rücklauftemperaturbegrenzer ,und nach meinem technischen Verstand müsste die Pumpe das Warmwasser ansaugen , wenn die umgekehrt installiert würge, oder den Durchlauf mindern, bremsen , wenn die richtig montiert ist. Wenn die Pumpe auf Vorlauf wäre , hätte die Pumpe eine Funktion, aber am Rücklauf, das kappiere ich nicht. Das Warmwasser fliesst durch die heizkörper und fliesst durch Rücklauf in Richtung UWP, Rücklauftemperaturbegrenzer, Wärmeverbrauchzähler und weiter in de Rücklaufhauptleitung., also muss die Pumpe irgendwelche Funktion haben, aber warum am Rüclauf und nicht am Vorlauf
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01.01.2008 15:29:26 |
... also wird da doch etwas geregelt. Das Rücklaufwasser wird wieder dem Vorlauf zugemischt, bis der Rücklauf kalt genug ist, um zum Versorger zurüchzulaufen. Ein Schaltschema dieser Übergabestation wäre von Vorteil. Gruß me. Bruno Bosy, NF |
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01.01.2008 15:35:07 |
Da wird mit Sicherheit was geregelt. Der Versorger möchte doch Wärme verkaufen und keine Wassermenge. Ob das allerdings ein sparsamer Betrieb ist und ob das alles so richtig ist, kann man mit den wenigen Angaben des Fragestellers nicht beantworten. Gruß PIT |
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01.01.2008 15:35:55 |
wie kann ich ein Foto einfügen, kann mir jemand den Tipp geben
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01.01.2008 15:44:26 |
Moin elasigi, eine Möglichkeit ist, Du schickst mir die Bilder oder Du vertraust einem Anbieter im Internet :>)) Gruß Bruno |
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01.01.2008 15:58:27 |
ich schicke die Bilder auf Deine E-Mailadresse wenmn Du nichts dagegen hast?
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01.01.2008 17:32:23 |
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01.01.2008 18:54:20 |
Hallo elasigi! Ich denke einmal dass deine Heizung auf Schwerkraft funktioniert. Möglicher weise wurde, vor dem Fernwärmeanschluss, die Pumpe benötigt um einen nicht in Schwerkraft funktionierenden Heizkessel (z.B. bei bivalentem Heizsystem) betreiben zu können. Mit freundlichen Grüßen |
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01.01.2008 20:29:14 |
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01.01.2008 20:51:18 |
mit der Schwerkraft bin ich auch nicht einverstanden, weil die Fernwärme doch hohen Betriebsdruck hat, und der Wasserdruck schiebt doch das WW durch die Heizung .Oder? OldBo.. Das Rücklaufwasser wird wieder dem Vorlauf zugemischt, bis der Rücklauf kalt genug ist, um zum Versorger zurüchzulaufen. Da müsste aber eine Verbindung sein , die das Rücklaufwasser zum Zufuhr führt. Die Heizungsanlage hat einn, Hahn, mit Messingkappe abgesichert und verplombt (Am Fotos zu sehen) aber der ist kein rücklaufventil-Hahn also kann man nicht das Rücklaufwasser zurück ins Zulaufwasser strömen lassen
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01.01.2008 21:04:48 |
An der Pumpe ist keine Rückschlagklappe so wie ich das sehe. Dann drückt der Versorger durch die Pumpe hindurch. |
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01.01.2008 21:45:10 |
und wozu ist die Pumpe, wolte der Heizungsabuer nurrrrrrrgeldverdienen.?
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01.01.2008 21:48:08 |
Ich würde normalerweise sagen: Frag den Heizungsbauer. Aber so wie die Anlage aussieht ist der Heizungsbauer schon länger ausser Dienst. Gruß PIT |
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01.01.2008 22:08:05 |
Anlage ist 35 Jahre alt und funktioniert wie eine neue, ich brauche im Winter für WW und Heizkosten monatlich 120Euro ,restlichen 7-8 Monate für WW ca 20 Euro monatlich , also im Jahr zwischen 600- 800 im Jahr und keine kosten für Schornsteinfeger, prüfungen , Wartungen usw. , das Haus hat 120 m2 uund ist schlecht gedämmt. Ein Hbauer war bei mir aber konnte mir auch nicht die Funktion der Pumpe erklären, ein junger Meister, vielleicht hat zu wenig Erfahrung mit solchen Anlagen, deshalb frage ich bei diesem Forum.
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01.01.2008 22:09:29 |
Wenn sie funktioniert ist doch alles in Ordnung.
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01.01.2008 22:20:04 |
das ist d. Problem, funktioniert, aber wie. Wird das WW gepumpt oder angesaugt, wenn gepumpt ,( wohin, zurück in die Heizung) wenn gesaugt , (woher.wird der Ablauf beschleunigt Das interessiert mich, denn die Anlage läuft auch ohne die Pumpe , einwandfrei
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02.01.2008 09:26:22 |
Never touch a running system!
Wenn die Sache bei gleichzeitig geringen Heizkosten optimal läuft, dann würde ich die Finger davon lassen.
Endlich mal eine einfache Anlage, die in der Praxis über Jahrzehnte gut funktioniert. Ganz nach meinem Motto: Keep it simple!
:-)) Arnt
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02.01.2008 11:47:06 |
wo gehen denn die 4 Leitungen die oben weggehen hin? Vermutlich 2x Warmwasserspeicher und 2x zu den Heizkörpern? Bitte genau angeben und nummerieren, mit 1 =links ausen und 4 =rechtsaussen. Auf den ersten Blick eine ganz normale Beimischung mit 2WV, dann wäre aber das eine Ventil falschrum eingebaut....
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02.01.2008 16:29:22 |
Von Links. die 1 Leitung ist Vorlauf für Warmwassertauscher,, 2 Leitung ist Vorlauf ür die direkte Heizung, 3 Leitung Rücklauf vom Warmwassertauscher, 4 Leitung mit Umwälzpumpe ist Rücklauf von Heizung unter der Pumpe ist der Rücklauftemperaturbegrenzer, dann kommt Entleerungsventil und Wärmzähler. Zwischen der Pumpe und dem Rücklauftemperaturbegrenzer geht noch eine leitung nach links zum Vorlauf , aber d. Ventil ist geschlossen.
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13.03.2009 14:10:02 |
Hi elasigi
du schreibst du brauchst im Jahr zwischen 600- 800 mit Fernheizung das Haus hat 120 m2 uund ist schlecht gedämmt. Ich hab auch Fernheizung Whfl. 130 m2 u. einigermaßen gedämmt u. hab Kosten von 1500 € pro Jahr. Kanns Du mir Deine Gebühren für Grundgebühr u. Arbeitsgebühr bzw. deinen KWh-Verbrauch mitteilen ?
Danke martl
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