Innovative Bauvorhaben stellen heutzutage nicht nur höchste Ansprüche an Architektur und Design. Auch das Thema energieeffiziente Haustechnik gewinnt verstärkt an Bedeutung. Dies spiegelt auch das jüngste Bauprojekt der Kölner Kranhäuser wieder. Bei einer Anzahl von 80 WC-Anlagen und einer dezentralen Warmwasserversorgung entschied man sich für den Einsatz von energiesparenden Kleindurchlauferhitzern aus dem Hause AEG.
AEG Kleindurchlauferhitzer MTH sorgt für eine dezentrale, energiesparende Warmwasserversorgung in den 80 WC-Anlagen im Kranhaus Süd, Köln
Foto: AEG Haustechnik
Das Kranhaus Süd bietet rund 16.000 Quadratmeter Bürofläche auf 15 Etagen. Die Fertigstellung war im März 2009. Bauherr ist „Die moderne Stadt“ und als Generalunternehmer konnte die Ed. Züblin AG gewonnen werden. Die komplette Haustechnik wurde durch die Firma Pandomus TGA aus Köln ausgeführt. Foto: AEG Haustechnik
Bei der Auswahl der Geräte hat man bewusst auf einen namhaften, deutschen Hersteller gesetzt. So Bauleiter Armin Schäfer (Pandomus TGA, Köln) im Interview: „Angefangen mit der Planung und späteren Umsetzung bis hin zur technischen Dokumentation für die Bauabnahme, wurde alles aus einer Hand durch die AEG Haustechnik umgesetzt. Das gute Preis-/Leistungsverhältnis in Verbindung mit der bekannten, sehr guten Produktqualität hat uns überzeugt. Das Qualitätssiegel „Made in Germany“ wird dabei auch in Zukunft eine große Rolle für uns spielen. Es ist in der heutigen Zeit wichtig, einen starken, verlässlichen Partner an seiner Seite zu haben, der einem einen Teil der gestellten Aufgaben abnimmt.“
Wie in den Toilettenanlagen im Kranhaus Köln bietet sich der Einsatz von Kleindurchlauferhitzer oft auch an wenig frequentierten Zapfstellen an. Kleine, abseits liegende Zapfstellen können mit Kleindurchlauferhitzern energiesparend und mit geringem Aufwand mit Warmwasser versorgt werden.
Energie wird nur dann verbraucht, wenn ein Nutzer den Wasserhahn aufdreht und sich die Hände wäscht. Die Geräte bieten eine hohe Leistung und Wirtschaftlichkeit auf engstem Raum – ohne Bereitschaftsstromverbrauch. Außerdem entfallen praktisch auch die Leitungsverluste, da die Zuleitungen zum Zapfhahn so kurz sind. Zur Versorgung eines Handwaschbeckens reicht das 3,5-kW-Gerät, ein Kaltwasseranschluss und eine Steckdose mit 16 Ampere Absicherung.
Projektdaten: | |
| Projektvolumen: | Ca. 65 – 70 Mio. Euro |
| Flächennutzung: | 16.000 qm Bürofläche / 15 Etg. |
| Gebäudemaße: | Höhe 60 m / Länge 70 m / Breite 34 m |
| Baubeginn: | Mai 2007 |
| Fertigstellung: | März 2009 |
| Achitektur: | BRT Bothe Richter Teherani |
| Generalunternehmen: | Ed. Züblin AG |