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News vom 11.01.2010

VdZ startet selbstbewusst ins neue Jahr durch

Nach Wachstum in 2008 vermutlich Rückgang des Branchenumsatzes in 2009 um ca. 5,3% auf 37,5 Mrd. Euro / Vielschichtige Projektarbeit für die Branche sowie Verbraucherkampagne werden fortgesetzt – Wichtige Leuchtturmprojekte sind geplant / Friedrich Budde neuer VdZ-Vizepräsident

VdZ-Präsidentin Barbara Wiedemann und Friedrich Budde, neu gewählter Vize-Präsident der VdZ, auf der VdZ-Mitgliederversammlung am 25.11.2009 in Bonn. Foto: VdZ
VdZ-Präsidentin Barbara Wiedemann und Friedrich Budde, neu gewählter Vize-Präsident der VdZ, auf der VdZ-Mitgliederversammlung am 25.11.2009 in Bonn. Foto: VdZ
VdZ-Präsidentin Barbara Wiedemann und Friedrich Budde, neu gewählter Vize-Präsident der VdZ, auf der VdZ-Mitgliederversammlung am 25.11.2009 in Bonn. Foto: VdZ
VdZ-Präsidentin Barbara Wiedemann und Friedrich Budde, neu gewählter Vize-Präsident der VdZ, auf der VdZ-Mitgliederversammlung am 25.11.2009 in Bonn. Foto: VdZ
Die Haus- und Gebäudetechnikbranche zu der Industrie, Großhandel, Handwerk und Anlagenbauer aus den Sektoren Sanitär, Heizung, Klima und Lüftung gehören, rechnet für 2009 mit einem Umsatzrückgang von ca. 5,3% auf 37,5 Mrd. Euro (Quellen der Schätzung, Oktober 2009: ifo, VdS, VdZ, ISH). Das ifo Institut für Wirtschaftsforschung in München prognostiziert wiederum ein leichtes Plus auf 38,45 Mrd. Euro in 2010. Im Vorjahr konnte man noch ein Wachstum der Verkaufserlöse um 8,5% auf 39,6 Mrd. Euro verzeichnen. Die aktuellen Branchendaten wurden im Rahmen der ordentlichen Mitgliederversammlung der Vereinigung der deutschen Zentralheizungs-wirtschaft e. V. (VdZ) am 25. November 2009 in Bonn bekanntgegeben. Unabhängig davon beschlossen die VdZ-Mitglieder, die für die Gesamtbranche sehr nützliche und vielschichtige Projektarbeit auch in 2010 unvermindert fortzusetzen. Dementsprechend soll die zunehmend erfolgreiche Verbraucherkampagne „Intelligent heizen“ auf gleichem Niveau wie 2009 ins vierte Jahr gehen. Im Vordergrund werden nach wie vor die Heizungsmodernisierung mit moderner Technik unter Nutzung Erneuerbarer Energien und Fördermitteln stehen. Das Thema „Lüftung“ kommt neu zum Themenportfolio hinzu. Hinsichtlich zentraler politischer Themen wie „EuP-Direktive“ und „EnEV 2012“ sehen die VdZ-Mitglieder erheblichen Abstimmungs- und Handlungsbedarf gegenüber der Politik. Mit zwei neuen Leuchtturmprojekten sollen die notwendigen Bedürfnisse der Branche für den fachlichen Dialog mit den politischen Gremien definiert werden.

VdZ-Präsidentin Barbara Wiedemann betonte in diesem Zusammenhang, dass die VdZ sich schrittweise erneuern und auch neuen Themen öffnen muss. Erfolgreich sind weiterhin, die zahlreichen bearbeiteten Projekte. Sie sind Basis der Arbeit der VdZ. „Selbstbewusst und von den Mitgliedern bestärkt wollen wir uns ganz gezielt den jetzigen und künftigen Fragestellungen und Anforderungen für die Branche stellen“, bekräftigt Barbara Wiedemann. Die Realität zeige, dass sich z. B. die politischen Fachgremien in Berlin idealer Weise einen zentralen Ansprechpartner wünschen, wenn es um die Heizungs- und Lüftungsthemen aber auch um die gesamte Gebäudetechnik geht. „Deshalb wollen wir uns mit unserem Know-how und dem erfolgreichen Projektmanagement den Themen Energieeinsparung, erneuerbare Energiennutzung und CO2-Einsparung widmen“, so Barbara Wiedemann weiter.

Auf der Mitgliederversammlung wurde Friedrich Budde, Landesinnungsmeister des SHK-Fachhandwerks Niedersachsen, zum neuen Vizepräsident gewählt. Er übernimmt das Amt von Werner Obermeier, der wie geplant nach vielen Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit in der VdZ aus dem Präsidium ausschied. VdZ-Präsidentin Barbara Wiedemann bedankte sich bei Werner Obermeier im Namen der VdZ-Mitglieder für sein großes Engagement und die bisher geleistete Arbeit im Branchenverband. Friedrich Budde wurde Ende Oktober 2009 auch zum Vizepräsident des ZVSHK in Sankt Augustin gewählt und repräsentiert damit das Fachhandwerk im VdZ-Vorstand.

Im Projektforum vor der Mitgliederversammlung berichteten die Projektleiter über die Aktivitäten der zur Zeit mehr als 14 VdZ-Projekte. Besonderes Augenmerk erhielten dabei die Vorträge „EuP-Direktive“ (Energy using Products) von Udo Kunz (VDMA) und Holger Thamm (ZVEI) zum Thema „Rahmenbedingungen für die EnEV 2012“. Udo Kunz betonte, dass der Systemansatz der EU-Kommission im Zusammenhang mit der EuP einen Eingriff ins Marktgeschehen und in die Geschäftsmodelle aller Marktpartner darstellt. Einen dringenden Abstimmungsbedarf der Branche innerhalb der VdZ sieht auch Holger Thamm im Bezug auf die weitere Verschärfung der EnEV im Hinblick auf die höheren Effizienzziele der Bundesregierung und den geplanten Ausbau der Erneuerbaren Energien. Hier müsse z. B. überprüft werden, ob die bisherigen genormten Berechnungsmethoden überhaupt beibehalten werden könnten und in welchem Maße sich die Baukosten im Vergleich zur Steigerung der Energieeinsparung erhöhen würden. Eine zentrale Frage sei auch, wie die EnEV und das EEWärmeG zusammengeführt werden könnten. Sowohl Udo Kunz als auch Holger Thamm schlugen zur branchenweiten Klärung der beiden Themenkomplexe die Einrichtung jeweils einer „Task Force“ vor. „Die in diesen beiden Leuchtturmprojekten zu klärenden Fragen sind für die gesamte Branche enorm wichtig, und sie beweisen wie wertvoll die VdZ als Lösungsplattform auch in Richtung Politik ist“, kommentierte Barbara Wiedemann die Projektanträge.

Zu einer Erfolgsgeschichte hat sich die 2007 gestartete Verbraucherkampagne „Intelligent heizen“ entwickelt. Projektleiter Frank Ebisch (ZVSHK) bewertet die kontinuierlich zunehmenden Zeitungsberichte und Medienkontakte als Erfolg für die gesamte Branche, zumal sich auch die Besucherzahlen auf der Website www.intelligent-heizen.info fortlaufend erhöhen. Ob Brennwerttechnik, Erneuerbare Energien, Heizungs-Check oder Fördermittelübersicht – die Kampagne sorgt bundesweit Monat für Monat durch die gezielte Pressearbeit für interessante Platzierungen in den Medien. Auch Bildmaterial aus der Kampagne wird von den Medien aufgegriffen. Bestes Beispiel: Ein Foto des VdZ-Energiekommissars alias tatort-Kommissar Axel Prahl beim Heizungs-Check wurde über 200 mal abgedruckt. Auch mit der hohen Akzeptanz ihres Verlags- und Medienservices kann die VdZ sehr zufrieden sein. Horst Eisenbeis (VdZ) berichtet, dass in den vergangenen drei Jahren rund 75.000 Infobroschüren von der VdZ versendet wurden. Alleine in 2009 waren es 40.000 Exemplare. Absoluter Spitzenreiter in diesem Jahr ist die Broschüre Nr. 12 „Basis- und Bonusförderung im Marktanreizprogramm“. „Die Mehrzahl der Broschürenabnehmer bilden Unternehmen aus der Heizungsindustrie und SHK-Fachbetriebe“, erklärt Horst Eisenbeis, „aber auch der Großhandel setzt die VdZ-Infomaterialien vor Ort gezielt ein“.

Wie die beiden erfolgreichen VdZ-Projekte „Intelligent heizen“ oder der in der Branche sehr gut akzeptierte VdZ-Verlags- und Medienservice zeigen, kann die VdZ durchaus selbstbewusst und optimistisch in die Zukunft blicken. „Wir verfügen jetzt über eine Mannschaft, die sich voll zur neuen VdZ – Gebäude- und Energieeffizienz bekennt und die anstehenden Aufgaben bewältigen wird“, hob Barbara Wiedemann hervor.
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P G schrieb: Hallo, ich hab irgendwie ein Verständnis Problem, ich möchte...
Sonnenschein123 schrieb: Hallo zusammen, ich habe einen älteren ETA PE 25, Baujahr...
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