Mit dem Erscheinen der neuen VDI 2035 Blatt 2 im August 2009 ist der „Korrosionsschutz für Heizungssysteme“ für Heizungsbauer und Planer von Heizungssystemen in Gebäuden vereinfacht worden. In fachgerecht geplanten und erstellten Anlagen wird beim bestimmungsgemäßen Betrieb (dazu ist eine Wartung unabdingbar!) ohne Einsatz von Chemikalien Sauerstoff-Korrosion verhindert.
Informationen, Interviews, Berichte und Fachbeiträge rund um die Wärmeerzeugung und -verteilung. Heizen mit konventionellen und alternativen Energieträgern. Über all dieses informiert das neue Heizungsjournal. Bild: Heizungsjournal GmbH
Nach DIN EN 12828 muss der Planer nach Auswahl der Komponenten und der sich ergebenden Bedingungen die Qualität des Heizungswassers im Heizkreislauf vorgeben. Vollentsalztes Wasser ist die sicherste Wahl. Das Befüllen und Ergänzen mit aufbereitetem Wasser sowie die mindestens einmal jährliche Kontrolle der Funktionstüchtigkeit des Ausdehnungsgefäßes geben genügend Sicherheit gegen Korrosion.
Die neue VDI 2035 Blatt 2 unterscheidet zwischen einem „aufbereiteten Wasser“ (enthärtetes oder entsalztes Wasser, dem keine Chemikalien zugesetzt wurden) und einem „behandelten Wasser“ (Heizungswasser, dem Chemikalien zugesetzt wurden). „Aufbereitet“ muss ein Füll- und Ergänzungswasser dann werden, wenn es nicht den Anforderungen der VDI 2035 Blatt 1 entspricht.
Vor allem der Trend zur Einbindung von Pufferspeichern vergrößert den Wasserinhalt von Heizungsanlagen, so dass bei Ein- und Mehrfamilienhäusern sehr oft das spezifische Anlagenvolumen den Einsatz von aufbereitetem Wasser vorgibt. Auch der Einsatz von Mehrkesselanlagen bedarf besonderer Aufmerksamkeit.
Mehr zu diesem spannenden Thema findet sich im ausführlichen Fachbeitrag über das neue VDI 2035 Blatt 2 von
Dipl.-Ing. Willibald Schodorf, Leiter Technische Geschäfte, BWT Wassertechnik GmbH, Schriesheim, im aktuellen Heft des Heizungsjournals.
Weitere Inhalte im neuen Heft:
Fri|sche, die [mhd. Vrische*] – wird speziell am „blauen Montag“ häufig genug bei gewissen
Kollegen vermisst. Doch das ist individuell. Im Gegensatz zur fehlenden Frische in der Frischluft, für die es die kontrollierte Wohnraumlüftung gibt. Mehr dazu im Fachbeitrag
„Plädoyer für kontrollierte Wohnungslüftung“ von Dipl.-Ing. Henning Schulz.
Ye|ti, der [tibet.*] – geistert als Schneemensch immer wieder durch die Gazetten. Aber wer hat ihn je gesehen? Die gleiche Frage stellt man sich beim hydraulischen Abgleich, der bei nur 10 Prozent aller Fußbodenheizungen durchgeführt wird! Dazu weitere Informationen im Fachbeitrag von Dipl.-Phys. Sven Petersen:
„Auslegung und hydraulischer Abgleich von Fußbodenheizungen“.
In|no|va|ti|on, die [spätlat.*] – bezeichnet im Sprachgebrauch etwas wirklich Neues, einen deutlichen Fortschritt. In der Heiztechnik gibt es davon viele – und das Heizungsjournal bietet darüber einen ebenso qualifizierten wie umfassenden Überblick, zum Beispiel
Wöhlers Schnelle und mühelose TRGI-Messungen.
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