Die KAIFLEX Produktfamilie einschließlich des Premium-Dämmstoffes KAIFLEX KKplus bietet seit Jahren zusätzlichen Schutz vor Bakterien und Schimmelpilzbefall!
Die Richtlinienreihe VDI 6022 gilt für alle Räume oder Innen-Aufenthaltsbereiche, in denen sich Personen mehr als 30 Tage pro Jahr oder regelmäßig länger als 2 Stunden je Tag aufhalten.
Gesundheitliche Risiken durch Luftschadstoffe in Gebäuden
Jeder von uns geht im täglichen Leben eine Reihe von Risiken ein. Autofahren, Fliegen, Sport und die Tatsache, dass wir der Umweltverschmutzung ausgesetzt sind, gehören dazu. Manche sind unvermeidbar, andere nehmen wir in Kauf, weil wir sonst unser Leben nicht in der gewünschten Art und Weise führen könnten. Es gibt auch Risiken, die wir vermeiden können, wenn wir sie kennen und eine Wahl haben! Die Qualität unserer Innenraumluft gehört dazu.
Heute verbringen Menschen in Industrieländern rund 90% ihrer Zeit innerhalb von Gebäuden. Wie eine aktuelle Studie der US-Umweltbehörde EPA gezeigt hat, weist Raumluft eine bis zu 10-mal höhere Kontamination mit Luftschadstoffen auf als die Luft im Freien.
Folglich ist die gesundheitliche Gefährdung durch Luftschadstoffe in Innenräumen grösser als im Freien!
Eine zu hohe Feuchtigkeit in Kombination mit Staub und Schmutzpartikeln bietet einen idealen Nährboden für mikrobielles Wachstum. Mikroben und Schadstoffe können dann ihrerseits Sporen, Zellen, Partikel und flüchtige organische Verbindungen (VOC) freisetzen, die möglicherweise zum „Sick Building Syndrom“ beitragen. Zu den gravierenden Folgen einer hohen Raumluft-Kontamination zählen Atemwegs-, allergische und asthmatische Erkrankungen.
Untersuchungen häufig vorkommender VOC haben ergeben, dass diese in Innenräumen in 2- bis 5-fach höheren Konzentrationen auftreten als im Freien, unabhängig davon, ob die Gebäude sich "im Grünen" oder in Industriegebieten befinden. Des Weiteren wurde festgestellt, dass Personen sich im Umfeld der oben beschriebenen Stoffe immensen Konzentrationen an VOC aussetzen und diese Schadstoffe lange Zeit in den Räumen nachweisbar sind, da sie Baustoffe und Einrichtungsgegenstände kontaminieren (eindringen und dort verbleiben).
Schadstoffquellen, die Gase oder Partikel an die Raumluft abgeben, sind die häufigste Ursache für Qualitätsprobleme der Innenraumluft. Verschärft werden kann das Problem durch unzureichenden Luftaustausch, der normalerweise zu einer Verdünnung der abgegebenen Schadstoffe führt. Hohe Temperaturen und Luftfeuchtigkeit können darüber hinaus zu einer Erhöhung der Schadstoffkonzentration bei einigen Schadstoffen führen.
Schadstoffquellen
Es gibt viele Verursacher. Dazu zählen Energieträger wie Öl, Gas, Kohle, Holz, Zigarettenrauch, Baumaterialien, Möbel und Dekorationen, Isolationsmaterial, Teppiche, Farben und Lacke, Reinigungsmittel, Klimaanlagen und Luftbefeuchter. Hinzu kommen Quellen außerhalb des Gebäudes wie z.B. Radon, Pestizide, Straßenverkehr, Industrieabgase.
Die Bedeutung einer Schadstoffquelle hängt von der abgegebenen Schadstoffmenge und Konzentration ab.
Manche Quellen, wie Baumaterialien, Einrichtungsgegenstände und "Lufterfrischer" geben Schadstoffe nahezu kontinuierlich ab. Andere Quellen emittieren ihre Schadstoffe nur bei bestimmten Aktivitäten, also unregelmäßig. Dazu zählen das Rauchen, die Benutzung von Öfen und Feuerstellen, die Verwendung von Reinigungs- und Lösemitteln, der Einsatz von Insektenvernichtungsmitteln, sowie das Renovieren mit Farben und Lacken. Dabei können hohe Schadstoffkonzentrationen über lange Zeitperioden in der Raumluft verbleiben.
Mit bloßem Auge können Mikroben (mikroskopisch kleine Lebewesen) nur erkannt werden, nachdem sie sich sehr stark vermehrt haben. Unter günstigen Bedingungen vermehren sie sich alle 15 bis 20 Minuten um das Doppelte. Zu diesen Mikroorganismen gehören Bakterien, Algen und Pilze oder Schimmel. Zur Bekämpfung des Mikrobenwachstums werden antimikrobielle Technologien eingesetzt.
Dreifache Sicherheit mit KAIFLEX KKplus
Effektive Tauwasserverhinderung, aktiver, antimikrobieller Schutz und ausgezeichnetes Brandverhalten.
Der Schutz wird beim Fertigungsprozess in das Produkt eingearbeitet und ist somit ein fester interner und externer Bestandteil des Gesamtproduktes. Wenn Mikroben (Bakterien, Schimmel und Pilze) mit der Produktoberfläche in Berührung kommen, durchdringt der Schutz die Zellwände des Mikroorganismus und stört wichtige Zellfunktionen. Dadurch wird der Mikroorganismus funktionsunfähig und kann nicht mehr wachsen oder sich vermehren.
KAIFLEX KKplus ist der verlässliche flexible Dämmstoff zur langfristig sicheren Tauwasserverhinderung und sorgt dank seiner einzigartigen superfeinen Zellstruktur für mehr Formstabilität und eine leichtere Verarbeitung. Die optimale Kombination der äußerst niedrigen Wärmeleitfähigkeit mit einem hohen Wasserdampfdiffusionswiderstand trägt zur dauerhaften Vermeidung von Energieverlusten und des Eindringens von Wasserdampf bei und vermindert das Risiko von Korrosion unter der Dämmung. Durch den integrierten antimikrobiellen Schutz und das ausgezeichnete Brandverhalten ist KAIFLEX KKplus insbesondere auch für den Einsatz in verfahrenstechnischen Anlagen geeignet. Die KAIFLEX KKplus Systemfamilie und die KAIFLEX System-Garantie bieten eine sichere Lösung für alle Anwendungsbereiche.
- Antibakterieller Schutz gemäß VDI 6022
- Euroklasse B-s3, d0
- Hohe Beständigkeit gegen Wasserdampfdiffusion
- Sichere Systemlösung mit KAIFLEX Rohrträger Verhinderung von Kältebrücken
- Superfeine Zellstruktur
- Zunehmende Dämmschichtdicken für optimalen Schutz gegen Tauwasser- und Frostbildung