Gemessen an der Präsenz dieser Thematik in den Auditorien unserer Fachhochschulen und Universitäten oder Klassenzimmern der Berufs-, Meister- oder Technikerschulen, in denen unsere künftigen Sanitärfachleute ihren fürs berufliche Leben alles entscheidenden Schliff bekommen, neige ich dazu, die oben gestellte Frage mit einem kategorischen „Nein“ zu beantworten. Denn ein Modethema zeichnet sich, zumindest temporär, durch eine Allgegenwärtigkeit aus.
Informationen, Interviews, Berichte und Fachbeiträge rund um die Wärmeerzeugung und -verteilung. Das Kompetenz-Magazin
für Sanitär- und Heizungsinstallation. Bild: Heizungsjournal GmbH Diese Allgegenwärtigkeit scheint jedoch nicht vorhanden zu sein, denn wie lässt es sich ansonsten erklären, dass immer noch Blindstopfen an nicht genutzte Leitungsenden gewurschtelt, Entleerungsleitungen in Meterlängen an Verteiler fabriziert, Stichleitungen anstatt durchgeschleifte Leitungen kritiklos geplant und angebastelt, ebenso gedankenlos Membranausdehnungsgefäße in Speicherzulaufleitungen geschustert und TW-Leitungen ungedämmt hinterlassen oder Bypässe mit einer schier unglaublichen Selbstverständlichkeit akzeptiert werden?
Widerspruch zwischen
potentiellem Wissen und
erkennbarem
Problembewusstsein
Die Ursachen mikrobieller Kontaminationen und das Ausbilden von Biofilmen an den wasserkontaktierten Materialoberflächen von Trinkwasserinstallationen als Voraussetzung für das Vegetieren und Replizieren pathogener Spezies wie „legionella pneumophila“ oder „pseudomonas aeruginosa“ sind heute sehr gut untersucht und erklärbar.
Daraus resultierend verfügen wir auch seit geraumer Zeit über fundierte Kenntnisse zu den abzuleitenden Vermeidungsstrategien beim Planen, Ausführen und Betreiben von Trinkwasserinstallationen im Interesse einer guten Trinkwasserhygiene.
Mehr zu diesem spannenden Thema findet sich im ausführlichen Fachbeitrag über Legionellen-Kontaminationen von Dipl.-Ing. Reinhard Bartz in der aktuellen Ausgabe der Werkstatt und Montagepraxis.
Weitere Inhalte im neuen Heft:
Badewannen sind kein Relikt aus Großmutters Zeiten, sondern Orte der Entspannung, des Abschaltens, der Erholung. Deswegen: Eintauchen in die Wannenwelten!
Accessoires
sind das schmückende Tüpfelchen
auf dem „i“ der gelungenen Bad-
Ausstattung. Deswegen:Wir achten
diesmal auf die feinen Details
am (Wannen)Rande!
Abwässer
sind häufig ein Streitthema, wenn
sie nicht vernünftig abfließen. Deswegen:
Gute Planung, gute Pumpen
– und gut ist es, auch bei der
Berechnung!
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