Es gibt Produkte, die alle Zeiterscheinungen überleben und, dem technischen Fortschritt zum Trotz, nie Ihre Daseinsberechtigung verlieren. Der Volksmund nennt sie gern auch Klassiker. Das Trinkwassersystem FRIATHERM starr der Division Gebäudetechnik der FRIATEC Aktiengesellschaft (Mannheim) gehört zu dieser Gattung. Seit über 25 Jahren ist das Kunststoffrohrleitungssystem (aus PVC-C) am Markt.
Der Schnitt durch den Fitting macht es deutlich: Wo kein Spalt ist, können sich auch keine Bakterien einnisten. Ein weiterer Vorteil der konischen Presssitzverschweißung: Durch die strömungsgünstige Geometrie gibt es so gut wie keine Querschnittsverengung. Foto: FRIATEC
Mittlerweile ist es das einzig noch verfügbare Trinkwassersystem für die Gebäudetechnik aus diesem Werkstoff. Es hat tatsächlich alle technischen Entwicklungen, seien es neue Rohrleitungswerkstoffe oder neue Verbindungstechniken, überlebt. Besondere Produkteigenschaften lassen sich offensichtlich nicht verbessern und sind immer Stand der Technik. Gerade wenn es um die Erfüllung von höchsten Hygieneanforderungen geht, ist FRIATHERM starr mehr als zeitgemäß. Die glatte Oberfläche der Kunststoffrohre verhindert Wuchsbeläge, Biofilme und Kalkablagerungen. Zusätzliche Sicherheit bietet die stoffschlüssige, spaltfreie Verbindung (Kaltverschweißung) ohne Totwasserzonen. Nebeneffekt dieser Technik. Durch die strömungsgünstige Geometrie gibt es so gut wie keine Querschnittsverengung. Die Verbindung kann sogar ohne Fremdenergie hergestellt werden, da, außer zum Ablängen und Anfasen, kein Werkzeug notwendig ist. Also eine äußerst wirtschaftliche Verbindungstechnik. Und welches System kann von sich behaupten, dass im Fall der Fälle die Rohrleitungen durch eine Stoßchlorung desinfiziert werden können.
Sanitär-Planer und Installateure stehen vor der Aufgabe, durch fachgerechte Planung und Auswahl der richtigen Materialien und optimale Dimensionierung eine Trinkwasserversorgungsanlage zu bauen, die es möglich macht, bei Veränderungen bestimmter chemischer Parameter (im Rahmen entsprechender Grenzwerte) die menschliche Gesundheit nicht zu gefährden. Grundsätzlich sind Installationsmaterialien zu verwenden, die möglichst keine verwertbaren Bakteriennährstoffe abgeben. Als Beleg dafür kann eine Prüfung entsprechend dem DVGW Arbeitsblatt W 270 „Vermehrung von Mikroorganismen auf Werkstoffen für den Trinkwasserbereich - Prüfung und Bewertung“ herangezogen werden. Diese Prüfung hat das bewährte und millionenfach eingesetzte Trinkwasser-Installationssystem FRIATHERM starr bestanden.
Jedes Trinkwassersystem benötigt Übergänge. Aus hygienischen Gründen sind die Übergänge bei FRIATHERM starr verzinnt. Damit ist das System uneingeschränkt bei allen Trinkwasserbeschaffenheiten einsetzbar. Die in den DVGW-Arbeitsblättern W 551 und W 552 beschriebenen Maßnahmen - beispielsweise thermische und chemische Desinfektionsverfahren - zur Verhinderung des Legionellenwachstums sind mit FRIATHERM starr gegeben. Mit diesem System werden somit alle in der Trinkwasserverordnung geforderten anerkannten Regeln der Technik eingehalten.
Das Trinkwassersystem FRIATHERM starr auf einen Blick
Das formstabile Trinkwasser-Installationssystem FRIATHERM starr (Rohre, Formteile, Klebstoff und Zubehör) ist universell einsetzbar. Es lässt sich auf traditionelle Weise im Neubau, in der Modernisierung und in der Sanierung einsetzen. Das Komplettprogramm (lieferbar in den Dimensionen d 16 - d 90 mm) ist temperaturbeständig und dauerbelastbar und ohne Einschränkungen unter allen Betriebsbedingungen der DIN 1988, Teil 2 einsetzbar. Die einfache und schnelle Klebtechnik garantiert eine stoffschlüssige Verbindung. Durch die besondere Konstruktion der konischen Presssitzverschweißung ist die Verbindung besonders belastbar. Anforderungen an den vorbeugenden Brandschutz und die Einhaltung der Schallschutzvorschriften werden durch spezielle, auf den Werkstoff abgestimmte Lösungen erfüllt. Somit können mit FRIATHERM starr komplette Trinkwasserversorgungsanlagen (Verteiler- und Kellerleitung, Steigstrang, Etagenverteilung) geplant und realisiert werden; bei Erfüllung höchster Hygienestandards. Selbstverständlich hat das System eine DVGW-Zulassung, dazu besteht eine Gewährleistungsvereinbarung mit dem ZVSHK.